Zeitgeschenk: Projektstipendium 2019/20

30/06/2019

Am Freitag war er da, der Brief des Bundeskanzleramts: Mit Gleichmut erwartet, mit Nervosität geöffnet, mit Erleichterung gelesen. So gleichmütig kann die Gleichmut dann doch nicht gewesen sein.

Vielen Dank der Jury (Erich Klein, Dr. Manfred Müller, Dr. Evelyne Polt-Heinzl und Dr. Martina Schmidt) und dem BKA für die Zuerkennung eines Projektstipendiums 2019/20. Damit ist Schreibzeit gesichert, wichtige Zeit, die ich auch für jene genaue Recherche benötige, die das eingereichte Projekt erfordert.

Wandern oder innehalten? Ein Ort mit viel Zeit, ein Schauplatz des eingereichten Romanprojekts.

Der Roman wird viel mit meinem Debüt zu tun haben und noch mehr mit den Orten meiner Kindheit, seine Erzählung wird quer über den Kontinent wandern und gleichzeitig innehalten. Der sehr geschätzte Herr Saroyan hat gewusst, wie das geht:

But you had to stay slow somewhere inside of yourself, too, to give the arrival a place to stop. You had to be going swiftly and you had to be almost not moving at all at the same time. (William Saroyan, Tracy’s Tiger, 1951)

Ich freue mich sehr über dieses Privileg.

%d Bloggern gefällt das: