Die Texte zum Projekt Verbindungen: Fries, Klang, Text  (mit Michael Hedwig/Bild, Rudolf Jungwirth/Ton und Udo Somma/Technik) sind Arbeitstexte, roh und in Veränderung.

wenn wir von sprache sprechen. sprechen wir? kauen silben, grunzen laute, blasen unsere wangen auf. formen mit lippen worte und sätze und manchmal auch sinn. doch haben nicht, so sehr wir uns bemühen, den zugang in jedes gehör und jedes gewissen.

Erste Versionen habe ich anlässlich des Films von András Bálint trotzdem hier online gestellt.
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Am 17.10.2016 zeigte OKTO TV András Bálints Film über unser Projekt "Verbindungen – Fries, Klang, Text". Nachzusehen in der OKTOTHEK

Am 17.10.2016 zeigte OKTO TV András Bálints Film über unser Projekt „Verbindungen – Fries, Klang, Text“. Seither kann man sich den Art Movement-Beitrat in der OKTOTHEK ansehen.

Am 17. Oktober 2016 zeigte OKTO TV um 20.35 Uhr in der Reihe Art Movement András Bálints Film über unser Projekt Verbindungen – Fries, Klang, Text.

András filmte, Hansi Hubmer fotografierte – ihre Arbeit, die kreative Zusammenfassung des Abends, ist jetzt der Oktothek nachzusehen.

Zum Projekt: Im Juni 2016 haben sich Michael Hedwig (Maler), Rudolf Jungwirth (Komponist) und ich mit Unterstützung von Udo Somma (Technik) im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Donnerstags in der Bibliothek” der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien auf die Suche nach den feinen Kanälen gemacht, die uns verbinden – sofern man sie offen hält.

Das Fries und die Klanginstallation verblieben dann noch eine Woche in der Universitätsbibliothek.

Links und Infos zum Projekt: „Verbindungen: Fries, Klang, Text“ / Fotos vom Abend in der Bibliothek.

Am 17. Oktober 2016 zeigt OKTO TV um 20.35 Uhr András Bálints Film über unser Projekt „Verbindungen – Fries, Klang, Text„.

okto

OKTO TV – Livestream

Im Juni 2016 haben sich Michael Hedwig (Maler), Rudolf Jungwirth (Komponist) und ich mit Unterstützung von Udo Somma (Technik) im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Donnerstags in der Bibliothek” der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien auf die Suche nach den feinen Kanälen gemacht, die uns verbinden – sofern man sie offen hält.

Das Fries und die Klanginstallation verblieben dann noch eine Woche in der Universitätsbibliothek.

András Bálint und Hansi Hubmer haben gefilmt und fotografiert – und jetzt wird deren Arbeit, die kreative Zusammenfassung des Abends, auf OKTO TV gezeigt – und ist dann in der Oktothek nachzusehen.

fries

Michael Hedwig, Fries, 2016, Detail 1, gesamt 1 x 8 Meter, Graphit mit Terpentin laviert auf Fabriano 200g

Links und Infos zum Projekt: „Verbindungen: Fries, Klang, Text“ / Fotos vom Abend in der Bibliothek.

Datum: 17. Oktober 2016
Beginn: 20.35 Uhr
Wo: OKTO TV

Als Nachschau zu den Verbindungen: Fries, Klang, Text  mit Michael Hedwig, Rudolf Jungwirth und Udo Somma in der Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste ein paar schöne Fotos von Joanna Pianka. Der Abend war – für mich – pures Glück. Danke an alle!
(c) Joanna Pianka

Den ganzen Beitrag ansehen für viele weitere Fotos!
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Verbindungen: Fries, Klang, Text

Verbindungen: Fries, Klang, Text

9. Juni 2016: Verbindungen: Fries, Klang, Text

Michael Hedwig (Maler), Rudolf Jungwirth (Komponist) und ich auf der Suche nach den feinen Kanälen, die uns verbinden – sofern man sie offen hält.

Das neueste Projekt mit Michael Hedwig – diesmal erweitert um Rudolf Jungwirth und technisch unterstützt von Udo Somma. Erstmals präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Donnerstags in der Bibliothek“ der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien.

Datum: 9. Juni 2016
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, Mezzanin, Raum M7, Universitätsbibliothek, Lesesaal, 1010 Wien

Fries und Klanginstallation verbleiben bis 15.06.2016 in der Universitätsbibliothek.

 

Gemaltes Gegenüber

24/07/2015

Mit Michael Hedwig verbindet mich ein umfangreiches Portfolio gemeinsamer Projekte (Peschka_Hedwig_2015). Da dem „Sterntaler“ somit wieder etwas Gebundenes folgen könnte, kleiner und handlicher, sind wir auf der Suche nach einem Verlag, der sich für unsere Bild-Text-Bild-Projekte interessiert. Projekte wie „Watschenmann-Schwärzungen/Ergänzung„, „BIteLDxt/TEbiXTld-Dialog“ oder „Tagwerk & Nachtarbeit“, hier ein Auszug aus der zwölfteiligen Serie:

(c) Michael Hedwig, 2014

Michael Hedwig, Nr. 12 aus der Serie „Tagwerk & Nachtarbeit – 12 Radierungen zu Texten von Karin Peschka“ (Zerkall Kupferdruckkarton, 250g, 27 x 38 cm), 2014

fuenfzehnviervierzehn

was nacktes. oder? getickte nacht zerteilt. in den büschen rascheln die vögel im schlaf. nicht die blätter: die vögel. oder katzen. könnten auch
ratten sein.

was stehst du am fenster? wieso greift nichts
nach mir, wieso ist oben, im hofdächergeviert,
der himmel bleidunkles anthrazit? gekipptes gebirge aus schwarzer schattierung, verkehrt lockt der gipfel. schauen muss ich, schauen.

das versteht doch kein mensch.

farbtupfer husten, hupen.

was nacktes? sicher.

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Die „Watschenmann“-Schwärzungen

Watschenmann“ – das ist mein im September 2014 im Salzburger Otto Müller Verlag erschienenes Buch. Die Hauptfiguren sind Heinrich, Dragan und Lydia, die im Wien des Jahres 1954 gemeinsam in einem alten Schuppen leben. Heinrich ist ein junger Mann, der glaubt, dass der Krieg wie ein Wurm in den Menschen weiterlebt.

In den Schwärzungen stehen aber drei Nebenfiguren im Vordergrund: Die Pritschlerin, der Kummerl und der Lichterl-Sigi. Sie sind Außenseiter, isoliert von und in jeder Gesellschaft. Durch Schwärzungen jener Textstellen des Originalmanuskriptes, in denen die Figuren in die Geschichte eingeführt werden, habe ich versucht, diese Isolation noch zu verstärken. Alles, was auf andere Personen hinweist, wurde herausgestrichen. Jede Ansprache, jede Hinwendung, jede fremde Geste. Übrig bleibt das Skelett der Figuren – und Michael Hedwig hat diesem Herausgestellten eine Gestalt gegeben.

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Beispiel aus den Watschenmann Schwärzungen/Ergänzung

Die „Watschenmann“-Ergänzung

Im Anschluss an die Verbildlichung der Schwärzungen zeichnete Michael Hedwig eine Figur ins „Watschenmann“-Universum hinein. Eine, die noch nicht hineingeschrieben worden war, von der also auch ich nichts wusste. Nachdem ich das Bild von Michael bekommen hatte, verfasste ich den Text dazu, so, wie er auch im Roman hätte stehen können. Michael Hedwig hat sich dafür entschieden, den „Kindern der Pritschlerin“ Gesicht und Gestalt zu geben. Somit sind auch sie Teil des Romans geworden, über das Geschriebene hinaus. Die Ergänzung steht für die Lebendigkeit einer Geschichte – die mit der Drucklegung, der Veröffentlichung des Romans nicht fertiggeschrieben ist.

Die Schwärzungen, den Text zu den „Kindern der Pritschlerin“ und Michaels Bilder dazu stellen wir derzeit noch nicht online. (Bei Interesse bei Michael Hedwig oder mir per Mail anfragen.)