Im Eferdinger Becken übersiedeln viele Gurkerl vom Feld ins industrielle Einmachglas. Ich hatte – weil in Eferding aufgewachsen – somit keine andere Chance, als dieses Bild wörtlich zu nehmen: sich lieber ein Gurkerl ins Knie zu schießen, als etwas Bestimmtes zu tun. Wie es wohl wäre, sich tatsächlich ein grünes Essiggurkerl ins Mädchenknie zu befördern per – ja, welcher Abschussmechanik? – überlegte ich und beließ die Angelegenheit im Ungenau der Fantasie.

Der Kaiser ist schuld.

Die Wahrheit ist viel banaler: Sportjargon. Ein Gurkerl oder Klapperl nennt man den zwischen den Beinen des Gegners durchgeschossenen Ball. Eine Demütigung, die sich steigern lässt, wenn angekündigt. (Vulgo: Das angekündigte Gurkerl.)

Aber wie kommt‘s, dass mir der alte Spruch einfällt? Der Kaiser ist Schuld. Er fordert meinen Widerstand heraus in Form von Werbung. Fragt darin seinen Obersthofmeister, wo die Leut wären. Bekommt die Antwort: Die neue Kundenkarte anmelden. „Brav!“, meint der Kaiser. Und schickt ihn fort, den Untergebenen. Wohin? Na anmelden, natürlich. Der Obersthofmeister springt auf, zackig: „Zu Befehl!“ Und weg ist er. Die Blätter fliegen. Den Rest des Beitrags lesen »