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Moderation: Günter Kaindlstorfer
Kamera/Schnitt/Ton: Andreas Lochmatter (BVÖ)
Gedreht am 18. Februar 2020 im Büchereiverband Österreichs


Aktuell in der Ö1-Radiothek sieben Tage (bis 10. Mai, 18.15 Uhr) zum Nachhören –> Moment am Sonntag – Schriftstellerei in Heimarbeit.

Bea Sommersguter sprach mit Robert Schindel und mir über das Schreibenmüssen am eigenen Schreibtisch. Denn: Die Kaffeehäuser fehlen doch sehr.

PS: Zur im Beitrag angesprochenen kurzen Video-Lesung geht es hier –> 15 Minuten für Literatur – Putzt euch, tanzt, lacht

Buch mit Gebrauchsspuren, Stern mit Kette, Teller mit Rauriser Kristall, Leihelefant aus Oberösterreich. Lesebrille, Notizbüchlein und Kugelschreiber. Schreibtischecksteckdosenleiste (ein Steckplatz belegt), Kippschalter fürs Licht.

Glück mit den Lesungen – vier sind sich noch ausgegangen vor dem Lockdown, der Großteil der anderen bislang nur verschoben. Und Freude an den Rezensionen über Putzt euch, tanzt, lacht. Hier eine Link-Auswahl der positiven Besprechungen aus dem Zeitraum Februar und März 2020. Zwei der Beiträge (Die Furche und Kleine Zeitung) verbergen sich hinter der Bezahlschranke, es gäbe noch mehr. Bei Interesse an Vollständigkeit hilft mein Verlag – Otto Müller, Salzburg.

Vielen Dank den Rezensent/innen!

Stellvertretend zitiere ich aus Brigitte Schwens-Harrants Besprechung (Die Furche, 19. März 2020):

>>“Ist die Welt erst auf einen einzigen schwarzen Wald geschrumpft, für unsere vier verwunderten Augen, – auf einen Strand für zwei verschworene Kinder, – auf ein Haus der Klänge für unsere helle Sympathie, – dann werde ich Euch finden.“** Diese Zeilen von Arthur Rimbaud scheinen nicht nur ungeahnt in die Gegenwart zu passen, sie vermitteln auch eine Atmosphäre, die man bei der Lektüre von Karin Peschkas jüngstem Roman zu spüren meint. Die Stimmung wird hergestellt durch Bilder, die die Sinne ansprechen, durch eine Sprache, die tastet.<<

* Anmerkung: „Quand le monde sera réduit en un seul bois noir pour nos quatre yeux étonnés, – en une plage pour deux enfants fidèles, – en une maison musicale pour notre claire sympathie, – je vous trouverai.“

In den Illuminations, Kapitel Phrases findet sich in der von mir verwendeten Übersetzung** auch „Parez-vous, dansez, riez …“, von Walter Kücher einst so ins Deutsche gebracht: „Putzt euch, tanzt, lacht …“

** Arthur Rimbaud: Illuminations/Farbstiche, Französisch/ Deutsch. Übersetzung von Walther Küchler. Stuttgart: Reclam, 1991 /Reclams Universal-Bibliothek Nr. 8728

… haben mir zugeflüstert: Wir werden es überstanden haben.

Ich, desparat, frage: Aber wann?

Die Vögel: Futur exakt benötigt keine genaue Zeitangabe.

Michael Hedwig, Udo Somma, Hansi Hubmer, Rudolf Jungwirth und ich feiern die Uraufführung der „Verbindungen“. Juni 2016, Bild: Joanna Pianka

Freue mich sehr über dieses schöne Heft! Nicht nur (aber auch) weil in den LICHTUNGEN # 161/2020 der 3. text: sprache und geschrei abgedruckt ist, inklusive der wunderbaren Übersetzung von Geoffrey C. Howes.

3. text: sprache und geschrei ist ein Auszug aus Verbindungen: Fries, Klang, Text – eine Projekt mit Michael Hedwig (Bild), Rudolf Jungwirth (Klang) und Udo Somma (Technik), uraufgeführt im Juni 2016 in der Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste.

LICHTUNGEN # 161/2020, Schwerpunkt: Katalanische Literatur. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik: meine Empfehlung, ganz aktuell.

Ich poste mir etwas Zuversicht in den eigenen Blog hinein: Kultur Langenlois veranstaltet am 26. und 27. September 2020 die vierzehnte Septemberlese. Motto: Auf und davon!

Da fahr ma hin, da simma dabei.

Birgit Birnbacher – schon wieder an meiner Seite. ❤

Es lesen und freuen sich drauf: Josef Haslinger, Birgit Birnbacher, Radek Knapp, Jaroslav Rudiš und ich.

Musik, wie fein, von Stefan Sterzinger und Aliosha Biz.

Wer, wann, wo und wie? Alle Details finden sich hier: Septemberlese Langenlois

Meine Kollegin, die Schritstellerin Marlen Schachinger hat das wunderbare Projekt Arbeit statt Almosen – Literature goes Crowdfunding initiiert und mich dazu eingeladen. Gemeinsam mit neunzehn weiteren Autorinnen, quer durch alle Gattungen und Genres, schreiben wir Texte für die Anthologie Fragmente: Die Zeit danach.

Mit dabei sind u.a. Corinna Antelmann, Judith Auer, Katharina Goetze, Andrea Grill, Rebecca Heinrich, Silvia Hlavin, Marianne Jungmaier, Julia D. Krammer, Ursula Laudacher, Cordula Nossek, Marlen Schachinger, Siljarosa Schletterer, Angelika Stallhofer, Katharina Tiwald, Renate Welsh und ich.

Unterstützer/innen der Crowdfunding-Aktion sichern sich ein literarisches Dankeschön als e-book oder als gedrucktes Buch. Das erste Fundingziel von 13.000 € wird als Honorar an die Autorinnen und Lektorinnen bezahlt, es finanziert außerdem Druck und Satz sowie begleitende PR. Beim Erreichen des zweiten Fundingziels von 24.000 € werden auch die Lesungshonorare der Autorinnen finanziert und weitere Kolleg/innen eingeladen.

Uschi und ich vor den Bildern unserer Großeltern – in unserem Eferdinger Gastzimmer

Sollte die Anthologie zustandekommen, veranstalten meine Schwester und ich in unserem Eferdinger Gastzimmer eine Lesung mit Buchpräsentation – und laden dazu mindestens zwei Autor/innen ein, die nicht in der Anthologie vertreten sind: Auch sie sollen daran verdienen. Die Branche ist hart, wir halten zusammen.
In diesem Sinn, macht bitte mit – alle Informationen auf Arbeit statt Almosen: Literatur goes Crowdfunding.