lhg_logo1 Die Lesung im Literaturhaus Graz in der Reihe „Premiere“ ist auch für mich eine solche, weil die erste Lesung in Graz. Obwohl, so ganz stimmt das doch nicht: 2009 habe ich im Rahmen einer Ausstellung am Universitätszentrum Theologie anlässlich der Vernissage zu Michael Hedwigs Ausstellung „commun(icat)ing bodies“ den Text zu unserem gemeinsamen Projekt „Sterntaler“ vorgelesen. Und das war, genau betrachtet, meine erste (und hochnervöse) Lesung überhaupt.

Bei der kommenden Lesung in Graz wird meine Autorinnen-Kollegin Andrea Stift-Laube aus ihrem eben erschienen Roman „Die Stierin“ (Kremayr & Scheriau, 2017) lesen und ich aus „FanniPold“. Moderation: Elisabeth Loibner.

Datum: Montag,  27.02.2017,  19 Uhr
Ort: Literaturhaus Graz, Elisabethstrasse 30, 8010 Graz
Eintritt: € 6,00 / € 4,00 (Infos und Tickets: literaturhaus@uni-graz.at, +43 316 380-8360)

logo_wartholz Auf diese Lesung freue ich mich aus gutem Grund besonders: In Bad Reichenau habe ich 2013 an einem sonnigen Februartag den Literaturwettbewerb Wartholz gewonnen. Der Preis brachte Verlagsinteresse, und 2014 veröffentlichte ich bei Otto Müller, Salzburg meinen ersten Roman „Watschenmann“.

Mit „FanniPold“, dem zweiten Roman, kehre ich nun zu diesem Anfang und in den wunderschönen Pavillon des Literatursalons der Schlossgärtnerei Wartholz zurück.

Datum: Samstag, 25. Februar 2017, 19.00 Uhr
Ort: Literatursalon in der Schlossgärtnerei Wartholz, Hauptstraße 113, 2651 Reichenau an der Rax
Eintritt: € 15,00 (Infos und Karten: 02666/52289, office@schlosswartholz.at)

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Der Februar beginnt für mich mit einer Lesung im MUSA Wien – und ist gleichzeitig eine Art Abschluss des Canetti-Stipendiums, das mir von der Stadt Wien 2015 und 2016 für „FanniPold“ gewährt worden war.

Auch hier freue ich mich vierfach: Auf das nette MUSA Team, darauf, aus „FanniPold“ zu lesen, auf einige Freundinnen und Freunde im Publikum und auf Cathrin A. Stadler, die ihre Erzählung „Tschopperl“ vorstellen wird. Frau Stadler erhielt 2015 die Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich, 2016 das Wiener Literatur Stipendium, war Finalistin der Floriana sowie Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses. 

Datum: 1. Februar 2017
Beginn:  19.00 Uhr
Ort: MUSA Museum Startgalerie Artothek, Felderstraße 6-8, 1010 Wien

(c) Literaturhaus am Inn

(c) Literaturhaus am Inn

Der Jänner endet für mich mit einer Lesung im Literaturhaus am Inn, wo ich fast genau vor zwei Jahren (am 3. Februar 2015) mit dem „Watschenmann“ gastieren durfte.

Diesmal bringe ich „FanniPold“ mit und freue mich vierfach: auf die netten Leute vom Literaturhaus am Inn, auf Innsbruck, auf die Lesung an sich – und auf die Fahrt mit dem Zug von Wien nach Innsbruck und zurück. (In einem früheren Leben war ich Lokomotivführerin.)

 

Datum: 31. Jänner 2017
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Straße 5, 10. Stock , A-6020 Innsbruck

autolyse_stifter

Ich bedanke mich beim Land Oberösterreich und der Jury für die Freude, für den Erzählband „Autolyse Wien“ eines der beiden Adalbert-Stifter-Stipendien 2016 zuerkannt bekommen zu haben. Mein Kollege Robert Stähr hat ist ebenfalls frisch gekürter Stifter-Stipendiat. Den Rest des Beitrags lesen »

Im Februar 1867 wurde der Donauwalzer von Johann Strauss im Wiener Dianabad uraufgeführt, schreibt ORF.at heute („Walzer mit Weltkarriere„). Dem Anlass entsprechend wünsche ich Euch allen mit meiner Donauwalzer-Variante Nr. II einen guten Rutsch und ein friedlicheres 2017.

Donauwalzer II 

Frau Jedlicek und Frau Otto tanzen. Frau Elberich und Frau Gertrude, niemand weiß ihren Nachnamen, tanzen auch. Frau Singer schwingt mit der Frau vom Pastor über das Pfarrsaalparkett, der Pastor selbst sitzt mit dem Pfarrer an der Bar. Dahinter steht die Irmi vom Schlachter Josef, das jüngste seiner drei Mädchen. „Vier“, sagt der Schlachter Josef. Ein Fleischfächer, denkt der prosaisch angehauchte Pfarrer angesichts der vier dicken Schlachter-Finger, mit denen ihm der Josef vor der Nase wachelt. „Ah, vier sind’s“, sagt der Pfarrer, und der Josef rülpst, bevor er meint: „Musst es ja wissen, hast’s ja tauft.“ Dann, zur Irmi: „Geh, gib ma noch a Bier.“ Irmi folgt. Den Rest des Beitrags lesen »

Schichtwechsel …

12/12/2016

… im Cafe Ritter. Der Ober, die Reihen seiner Tische kontrollierend: „Jemand zugestiegen?“