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Kommenden Mittwoch (27. Mai) wird in der Wiener Secession die REMbox präsentiert. Ich hatte die Freude, das Vorwort zu verfassen und jetzt die fast noch größere, diesen sehr schrägen Text vor Publikum lesen zu dürfen. Die Auseinandersetzung mit dem vielfältigen Werk der Künstlergruppe REM war eine Herausforderung, der ich nur mit umgelegten Schranken, quasi völlig offenen Grenzen begegnen konnte – und so wurde dieses Eintauchen und Schreiben zu äußerst leiwanden Erfahrung.

Die Einladung zur Textarbeit erreichte mich bereits 2020 auf einem Spaziergang durch den Prater, Corona-Lockdown, seltsam genug. Anlässlich des 30-jährigen „Jubiläums“ der Auflösung der Künstlergruppe soll eine Werkschau entstehen. Geworden ist es nun, sechs Jahre später, eben jene REM-Box, ein Ziegel von einem Buch, würdig und recht.

Aus der Ankündigung: REMbox. Die Wiener Künstlergruppe REM. 1984–1990

Herausgegeben von Günther Moschig, Hannes Priesch und ManfreDu Schu, 432 Seiten (dt/engl), Böhlau Verlag, 2026.

Eine historische Aufarbeitung und zugleich gegenwartsbezogenes Künstlerbuch und Dokumentation über das Künstler*innenkollektiv.

Durch unkonventionelle Vernissagen und Ausstellungen und ein intermediales wie offenes Herangehen an die Produktion und Vermittlung von Kunst sorgte das Wiener Künstler*innenkollektiv REM von 1983 bis 1990 für größte Aufmerksamkeit bei Publikum und Fachwelt. REM war ein Kunstlabor. Selbstbestimmt und lebendig kamen 14 Künstlerinnen und Künstler in Disziplinen-überschreitenden Ausstellungen und Gemeinschaftsprojekten im spielerischen Experimentieren zu einem kollektiven Tun.

Mit der REMbox – Künstlerbuch und Dokumentation zugleich – erinnern erstmals und in einer breiten Zusammenschau 13 Autorinnen und Autoren aus Kunst und Wissenschaft mit den Protagonistinnen und Protagonisten von REM an eine offene künstlerische Praxis und damit an ein erfrischend eigensinniges Kapitel österreichischer Kunst der 1980e Jahre. (Quelle: secession.at)

Mittwoch, 27.5.2026, 19.00 Uhr
Vereinigung bildender Künstler*innen Wiener Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien

Bitte verwenden Sie den Seiteneingang der Secession.

Ein literarischer Streifzug

400 Jahre oö Bauernkriege

Das Linzer StifterHaus greift mit dieser Veranstaltung das Thema der communale oö 2026 auf, bei der wir (Joachim Rathke, Rudolf Jungwirth und ich) mit unserem Theaterstück Casparus oder fünf Knöpfe aus Bein vertreten sind.

Der Abend verspricht, besonders interessant zu werden, mit einem Vortrag von Arnold Klaffenböck, Lesungen von Thomas Arzt und mir (ich lese Auszüge aus dem Stück) und einer von Georg Hofer moderierten Podiumsdiskussion.

Weitere Infos finden sich in der StifterHaus-Ankündigung.

Freu mich und übe meine Theaterstimme. ;)

Donnerstag, 21. Mai 2026
Beginn: 19.30 Uhr
StifterHaus
Adalbert-Stifter-Platz 1
4020 Linz

PS: Tickets für die Aufführungen in Wilhering (17. September) und Eferding (18. September) sind bereits erhältlich – TheaterSPECTACEL/Wilhering

Die Tickets für die beiden Vorstellungen – 17.9. in der Scheune des Stifts Wilherung, 18.9. in der evangelischen Kirche in Eferding – gibt es ab jetzt über das TheaterSPECTACEL Wilhering.

Das Lyrikfestival Dichterloh ist ein jährlicher Fixpunkt in der Alten Schmiede – und heuer bin ich mit meinem im oberösterreichischen Dialekt verfassten Langgedicht bus grås haud haam vertreten. Ein kleiner Auszug daraus ist hier nachzulesen: Poesiegalerie/Peschka

Ebenfalls am Mittwoch dabei: Patricia Mathes (wo sind wir in uns hin) und Eva H.D. (Wenn alle deine Freunde vom Felsen)

Moderation: Michael Hammerschmid

Mittwoch, 30. April 2025, Beginn 19.00 Uhr

Alte Schmiede
Kunstverein Wien
Schönlaterngasse 9
1010 Wien, Österreich

http://alte-schmiede.at

Achtung, geänderter Termin und Beginnzeit: Vor ein paar Tagen kündigte ich unsere Veranstaltung hier mit 24. April an. Allerdings hatten wir völlig übersehen: Am 24. April feiert die Stadtbücherei Eferding ihr 80-jähriges Bestehen mit einer Lesung von Anna Maschik! Das muss natürlich gefeiert werden, daher haben wir unseren Abend (der auch fein wird) auf den Mittwoch, 22. April (Beginn 19.00 Uhr) vorverlegt. Zwei Termine, ein Eferding. 🥳

Zum Welttag des Buches lädt unsere Eferdinger Buchhandlung Schachinger ins Eferdinger Gastzimmer: Meine Autorinnen-Kollegin und grandiose dreimaldrei-Partnerin Marianne Jungmaier liest aus ihrem frisch bei Otto Müller erschienenen Buch Kontinentaldrift (große Empfehlung!).

Ich gebe Einblicke in mein zweites Theaterstück, das ich (wie bei Bruckners Affe) gemeinsam mit Rudolf Jungwirth (Komposition) und Joachim Rathke (Regie) für die communale oö 2026 erarbeite. Kurze Textpassagen, die eine oder andere Predigt … Casparus oder fünf Knöpfe aus Stein, Szenerien aus den OÖ Bauernkriegen 1626.

22. April 2026, 19.00 Uhr
Eferdinger Gastzimmer, Schmiedstraße 11
Eintritt frei

Was zieh ich heut an? Mein Glückskind-Leiberl! 🍀

Mein Dank gilt der Jury – Dr. Manfred Müller, em. Univ.Prof. Dr. Johann Holzner und Barbara Neuwirth –, dem Präsidium der Industriellenvereinigung und, vollumfänglich, dem Otto Müller Verlag. Sowie allen, die ohnehin wissen, wie froh ich bin, sie um mich zu haben. 🌹

Hier gehts zur … Begründung.

Mit Beiträgen von Xaver Bayer, Antonio Fian, Karin Fleischanderl, Waltraud Haas, Regina Hilber, Margret Kreidl, Petra Lehmkuhl, Jakob Leiner, Marlen Mairhofer, Hanno Millesi, Lydia Mischkulnig, Taha Nasr, Cesare Pavese, Judith Nika Pfeifer, Ronald Pohl, Robert Schindel, Almut Tina Schmidt, Herbert J. Wimmer und mir.

Mehr zum Inhalt dieser wunderschönen Ausgabe findet ihr … hier.



Am 22. und 23. März findet in Heidenreichstein zum zwanzigsten Mal Literatur im Nebel statt. Das Jubiläum ist Salman Rusdhi gewidmet, der Autor anwesend … und ich habe die große Freude, ihn kennenzulernen und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus seinem Werk zu lesen.

Hier geht es zum –> Programm

(Die Tickets sind schon ausverkauft, ORF III plant einen ausführlichen Bericht über das Festival, ich werde darauf hinweisen.)