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Ein Experiment: Wir übertragen „Lichtblicke und Fragmente“ – Vernissage und Buchpräsentation – live!

Heute, Beginn kurz vor 19 Uhr. 🙂  (Lesung beginnt ca. ab Minute 38, Video wird noch bearbeitet.)

Drei Städte, drei Veranstaltungen, davon zwei Mal lese ich aus Putzt euch, tanzt, lacht und einmal darf ich eine Vernissage/Buchpräsentation moderieren: So sieht diese Woche für mich aus, freu mich in dieser eigenartigen Zeit noch mehr als eh schon immer über jeden stattfindenden Termin: Wir sollten sie umso mehr feiern!

Donnerstag, 15. Oktober: Wien

Buchhandlung Erlkönig, ich zitiere von der Homepage:

„gemischter satz“ heißt die Veranstaltungsreihe mit Lesungen, Vorträgen und/oder Musik , die einmal im Monat an einem Langen Abend der Bücher in der Buchhandlung ERLKÖNIG stattfindet. Die Tür bleibt nach 19:00 Uhr einfach offen für alle BücherliebhaberInnen und interessierten NachtschwärmerInnen, für NachbarInnen und FreundInnen. Später, gegen 20:00 Uhr, gibt es eine Lesung oder einen Vortrag, und im Anschluß daran ein Glasl Wein und Weißbrot. Gegen 23:00 Uhr ist Sperrstund‘.

Buchhandlung Erlkönig, Strozzigasse 19, 1080 Wien. Kontakt für die Anmeldung: erlkoenig@vinylin.at

Freitag, 16. Oktober: Freistadt

Lokalbbühne Freistadt, eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Freisstadt, die eigentlich schon im Frühjahr hätten stattfinden sollen und nun nachgeholt wird, Lesung für Lesung. Meine findet im Salzhof statt und beginnt um 20 Uhr. Hier gibt es alle Informationen zur Veranstaltung.

Salzhof Freistadt, Salzgasse 15, 4240 Freistadt

Samstag, 17. Oktober: Eferding

Am Freitag und Samstag findet in Eferding die dritte Atelierreise statt, heißer Tipp für die regnerischen Tage, die uns erwarten: Eferdinger Atelierreise

Es ist schon Tradition, dass wir den Abschluss im Eferdinger Gastzimmer feiern, heuer mit der Vernissage für die Lichtblicke-Ausstellung des Fotoklubs K5 und der Präsentation der Anthologie „Fragmente: Die Zeit danach“, die ich moderierend begleite. Lesen werden drei wunderbare Autorinnen: Corinna Antelmann und Marianne Jungmaier aus ihren Fragmente-Beiträgen, Renate Silberer aus eigenen Texten. Und den Abschluss krönt die ebenso wunderbare Veronika Moser mit einem Auftritt als „Frau Tomani“. Beginn 19 Uhr, und da wir nur wenig Plätze haben aufgrund der Bestimmungen, streamen wir den Abend live im Internet!

Alle Infos, auch zu den Biografien der Künstlerinnen, der Anthologie und dem Livestream finden sich hier:

Lichtblicke und Fragemente im Eferdinger Gastzimmer

 

… gibt’s an besonders guten Tagen* Champagner.

* Putzt euch, tanzt, lacht ist auf der Shortlist des Österreichichen Buchpreises 2020. 🙂

… und ich bin mit Autolyse Wien dabei.

Mehr dazu?

Bald.

Aliosha Biz, Wolfgang Kühn, Frau mit rosa Schal, Radek Knapp und Jaroslav Rudiš

Die Septemberlese in Langenlois war mir ein großes Fest, mit Freund/innen und vielen anderen freundlichen Menschen im Publikum, dem schönen „Stiegenhaus“ des Vierzigerhofs, mit Josef Haslinger und Birgit Birnbacher zwei sehr geschätzten Kolleg/innen am Samstagabend, und am Sonntag zur Matinee zwei weiteren ebenso geschätzten Kollegen, Radek Knapp und Jaroslav Rudiš. Dazu die Musik (mehr als Musik) von Stefan Sterzinger und Aliosha Biz: Besser geht’s nicht.

Dank an Wolfgang Kühn – u.a. Mitherausgeber der Kulturzeitschrift DUM – für die Einladung.

Ungewöhnliche Zeiten ergeben ungewöhnliche Terminplanungen. Und so kommt’s, dass ich am letzten Samstag im September mittags in Salzburg aus Putzt euch, tanzt, lacht lese und abends in Niederösterreich. Beide Male in bester Gesellschaft, sowohl beim Salzburger Literaturfest Spezial als auch bei der Septemberlese in Langenlois. Quasi ein Super-Samstag, auf den ich mich freue – und so schaut er aus im Detail:

Literatur findet Land – Prosamatinee

Samstag, 26. September · 11:00 Uhr
TriBühne Lehen, Tulpenstraße
Eintritt frei, Online-Reservierung

Mit Irmgard Fuchs, Susanne Gregor, Gabriele Kögl und mir, kuratiert und moderiert von Florian Gantner.

Aus dem Programm zitiert: „Über das Feststecken im Alltag, die Sehnsucht nach dem geglückten Leben und die Konfrontation mit dem eigenen Ich bis hin zu großen politischen Umwälzungen.“

Septemberlese

Samstag, 26. September · 18:00 Uhr
stiegenhaus Langenlois, Rudolfstraße 11A

Nach meiner Lesung um 18:00 Uhr lehne ich mich zurück und genieße den weiteren Abend mit Lesungen von Josef Haslinger (19:45 Uhr) und Birgit Birnbacher (21:30 Uhr) und Musik von Stefan Sterzinger.

Die Septemberlese geht am Sonntag, 27. September, um 11:00 Uhr weiter – mit Lesungen von Radek Knapp und Jaroslav Rudiš und Musik von Aliosha Biz.

Details zu den Künstler/innen, Anfahrt und Ticketpreise: Septemberlese 2020

Gilt auch fürs Sc(h)reiben. (Weiß das Kind viereinhalb Jahrzehnte später.)

Ich leg die Kamera mitten hin. Kommt eh kein Auto. Viertelstundenlang keins. Selbstauslöser. Mach du, sag ich. Die Kamera macht. Passt? Fragt sie. Ich sag: Passt.

Komm ich nach Eferding, war es so vor ein paar Stunden: Rollkofferrattern von der Haltestelle Industriegebiet keine zehn Minuten zum Haus der Eltern und ums Haus der Eltern herum, bis nichts mehr rattert, weil Gras. Vorher im Park war Laub, knisternd, bald Herbst, aber äußerst schöner Tag in seiner Abendneige. Im Garten die Eltern, barfuß oder fast barfuß, halb in leichten Schuhen. Der Vater holt Sessel aus dem Schuppen, in dem die Plastiksessel wohnen und die Werkzeuge daneben und der Rasenmäher und irgendwo wär was zum Aufblasen für den runden Pool. Die Mutter hat zum Trocknen aufgelegt das schöne Neugestrickte, frischgewaschen, gelb. Sie zeigt zum Apfelbaum: Schau, die Äpfel sind geerntet. (Ich weiß im Keller: Gläser, Apfelmus.) Wir reden, reden, reden, bis ich weiter muss, bis ich …

… rollkoffernd die Straße hinauf und am Kreisverkehr kurz angehupt, ein Freund grüßt im Pressieren und weg ist er, ich seh ihm nach. Im Hof vom alten Haus fünf Minuten Konversation: die Schwester am Balkon, ich unten, Wortbälle werfen wir uns zu (bist du, hast du, brauchst du, wirst du, bis dann!). Parke den Koffer, wasch mir die Hände, raus bei der Vordertür, bei der großen Tür, bei der alten Wirtshaustür, die der Schwester gehört und mir gehört, also uns gehört (auf eine Art).

Kaffeehaustreffen am Hauptplatz, der sich Stadtplatz nennt, der Platz genug hat zum Draußensitzen, mit schwarzem Hund daneben, der später sich die Leine schnappt und daran zerrt, der sich zottelschwarz verliert in der Nachtwerdung, der uns vorbeiführt an der Freiluftsitzung der Frauen von der Bücherei im Mittergrabendämmer. Der Bücherenge ausgewichen unter freien Himmel. Wechselseitig laden wir uns ein zu dieser Lesung, zu jener Präsentation.

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Sonnenblumen aus meiner Serie Uptakes from below

Noch ist Sommer, noch können wir an schönen Tagen im Freien sitzen und die Schuhe ausziehen. Eine Gelegenheit dafür bietet sich bei der Salon-Lesung in einem Garten im 17. Bezirk, zu der mich Helene Hofmann eingeladen hat. Ich lese aus Putzt euch, tanzt, lacht – und freu mich auf den kommendenden Samstag.

Die Lesung findet, so Frau Hofmann, coronabedingt nicht wie üblich im Salon Laxenburgerstraße statt, sondern im Garten von Freunden, so können die Abstandsregelungen eingehalten werden. Zudem gibt es einen überdachten Stadel (also wird auch bei Regen gelesen), Getränke und einen kleinen Imbiss. Wer kommen möchte, muss sich bitte anmelden!

Kontakt: Mag. Helene Hofmann, Anmeldung via E-mail – hausverwaltung@risx.at – oder unter der Nummer 0699 195 32 422.

Wo: Garten vor dem Haus Schönbrunner Graben 9, 1170 Wien.
Wann: Eintreffen ab 17 Uhr, Lesung spätestens 18 Uhr

Freut mich sehr: Putzt euch, tanzt, lacht ist für den Österreichischen Buchpreis 2020 nominiert. Ob Fanni & Co reelle Chancen haben? Das wird sich am 8. Oktober weisen, wenn die fünf Titel der Shortlist verraten werden.

Ich gratuliere den Kolleginnen und Kollegen – und auch den drei Fix-Plazierten des Debütpreises: Leander Fischer mit Die Forelle, Gunther Neumann mit Über allem und nichts und Mercedes Spannagel mit Das Palais muss brennen.