Die (wahrscheinlich) letzte Lesung in diesem Jahr führt mich ins Salzburgerland. Motto: Watschenmann bis Autolyse Wien. Roman, Erzählung, Text. Ich freu mich auf den  von der Bibliothek 3-Brüder organisierten Abend in Bruck an der Großglocknerstraße.

(c) Helga Tomasi/Bibliothek 3 Brüder

Wann: 21. November 2018, 19.30 Uhr
Wo: Schulzentrum Bruck, Raiffeisenstraße 18, 5671 Bruck/Großglocknerstraße

Ingrid Freitag, StR.in Reinelde Kobold-Inthal, ich und die drei Herren von der Musikschule Unteres Lavanttal (Bild: Dominik Brei)

Am 25. Oktober habe ich auf Einladung der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal im Gasthof Deutscher gelesen – schön war’s! Danke für die Aufmerksamkeit, das Interesse, die musikalische Begleitung (tolle Burschen!) und den Schnaps. Komme gern wieder.

Mit Pigmenten auf einer 27 Meter langen und 3,2 Meter breiten Leinwand gemalt und vor den hängenden Portraits und Zeichnungen am Boden in voller Größe aufgespannt.

ANGST hat kein Gegenteil. Sie ist eine Komplexität, eine Verschiebung, eine Bündelung. Sie ist die Konzentration von Verfehlungen. Was fehlt? Sicherheit, Zuversicht, Gewissheit, Genuss. Gelassenheit, Ruhe, Schutz, Gleichmut. Was fehlt? Das Leben an sich. Das Menschsein im besten Sinn. Anerkennung der Existenz. Was fehlt? Ein Zuhause mit Wänden. Ein eigenes Heim. Der Seele und des Körpers wegen. Was fehlt? Die Möglichkeit, das Haupt zu senken. Die Augen zu schließen. Zu träumen. Den Geist, das Wachsame ruhen zu lassen. Weil würdig eingebettet im Herz der Gemeinsamkeit. Das alles und mehr: fehlt. Angst ist eine Entkleidung. Sie tastet an das Unantastbare, reißt es zu Boden, schmettert es in Stücke, steckt in Splittern fest über die Zeiten hinweg. Der Blick in die Geschichte bleibt Gegenwart.

(Portraits von Oskar Stocker, Zeichnungen von Luis Rivera. Der kurze Katalogtext ist mein kleiner Beitrag.)

Ein Abschiedsgruß: Blätter aus dem Klagenfurter Kleinmayer-Gartl

Schön war’s und intensiv auf eine gute Art: Mit der Klagenfurter Stadtschreiberei hat Ende Oktober auch mein Bachmannpreis-Abenteuer ein Ende gefunden. Die Bilanz ist halb gezogen; berührt hat mich vieles, gefallen noch mehr, auch die Nähe zu Ljubljana – und nicht nur das Theatercafé wird mir fehlen.

Danke Euch allen, wir sehen uns wieder.

Wer hat’s gesagt?

28/10/2018

Adalbert Stifter gibt die Richtung vor.

Das Motto für mein nächstes Buch? 

Auf alle Fälle der Hinweis auf eine empfehlenswerte Ausstellung – noch bis 28. März 2019 im Linzer StifterHaus zu sehen: Bezwingung seiner selbst. Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter

Kuratoren: Hubert Lengauer, Christian Schacherreiter, Georg Wilbertz
Gestaltung: Peter Karlhuber, Gerhard Spring

Ausstellungsdauer: 20.9.2018 – 28.3.2019
Öffnungszeiten: täglich, außer Montag, 10 – 15 Uhr

Adalbert-Stifter-Institut / StifterHaus
Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz
www.stifter-haus.at

Wo liegt die Provinz? Ich behaupte: überall.

Am kommenden Donnerstag machen wir uns in St. Andrä auf die Suche nach einer Antwort – unterstützend lese ich aus meinen Büchern. Musikalisch wird der Abend von der Musikschule Unteres Lavanttal gestaltet, unter der Leitung von Dir.-Stv. Walter Schildberger. Die Begrüßung spricht die Kulturreferentin StR.in Reinelde Kobold-Inthal – und das Ganze findet statt in der Kellerbar des Gasthofs Deutscher.

Veranstaltet wird die Lesung von der Stadtgemeinde St. Andrä, ich freu mich drauf, auch, weil ich noch nie im Lavanttal war. Passt perfekt in die letzten Tage meiner Klagenfurter Stadtschreiberei.

Wann: 25. Oktober 2018, Beginn 18.30 Uhr
Wo: Gasthof Deutscher, 9433 St. Andrä 54

 

… die vielleicht so leise gar nicht sein wird.

Im Rahmen der 1. Eferdinger AtelierreiseFreitag, 19. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr – präsentiert der Fotoklub K5 im Eferdinger Gastzimmer unter dem Motto „Lebendig“ seine neue Ausstellung.

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So schön ist unser Eferdinger Gastzimmer (Bild: Markus Ecker)

Um 17 Uhr werde ich die Gunst der Stunde nutzen und mich frech mit neuen Texten zwischen Bildern, Gästen, Freundinnen und Freunden (und natürlich der Familie!) platzieren. Wein, Wasser und Brot (und vielleicht der eine oder andere ältere Text) sind bei der Hauslesung mit von der Partie.

Eintritt frei, kommt vorbei!

Und genießt den Tag:

Die Atelier-Reise ist mit acht Etappen, elf Ausstellungen und über 70 Kunstschaffenden eine großartige Sache.

(Alle Infos? Klick auf’s Bild!)