Vienna: Naschmarkt, Café Museum
16/01/2026
Vienna: Vorgartenstraße
13/01/2026
Nachschau zum Veza-Canetti-Abend
11/01/2026
Am 18. Dezember 2025 gestalteten die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Vreni Amsler und ich einen Veza-Canetti-Abend in der Alten Schmiede Wien. Fast eineinhalb Stunden sprachen wir über Leben, Werk und Korrespondenzen Veza Canettis, die 1897 in Wien geboren wurde und im Mai 1963 in London verstarb.
Eineinhalb Stunden Gespräch über eine Schriftstellerin? Klingt viel und ist dennoch zu wenig. Für alle, denen das ganze Video im Moment zu lange ist, sich aber für Canettis Arbeit interessieren und zumindest vorab hineinhören möchten in deren Schreiben: Ab Minute 15:10 lese ich die Erzählung Drei Helden und eine Frau und ab Minute 30:30 Auszüge aus der Erzählung Geduld bringt Rosen.
Vreni und ich danken der Alten Schmiede Wien für Einladung und Aufzeichnung. Schön war’s!
Und hier geht es zu einem informativen Artikel aus dem Jahr 2024 über die akribische Recherche zu Veza Canetti, der sich Vreni Amsler seit vielen Jahren widmet: Veza Canetti – Aus dem Schatten befreien (WOZ – die Wochenzeitung)
Mein Lufthirn beim Forum Alpbach
06/01/2026
Quart – Heft für Kultur Tirol hat mich zu einem Ortstermin gebeten. So bin ich nicht nur zum ersten Mal in Alpbach gewesen, einem hübschen Dorf in den Tiroler Bergen, sondern auch zu Gast beim Europäischen Forum Alpbach. Der Bericht zum Ortstermin ist in der aktuellen Quart-Ausgabe erschienen, die so lesenswert wie wunderschön gestaltet ist.
Mein Lufthirn, denke ich, mein Lufthirn – Ortstermin: das Europäische Forum Alpbach
Quart Heft für Kultur Tirol Nr. 46/25, Dezember 2025
Vienna: Brünner Straße
05/01/2026
Vienna January: City Lights
03/01/2026
18. Dezember: Ein Abend für Veza Canetti
05/12/2025

Seit mir der Veza-Canetti-Preis 2024 verliehen wurde, war es mein Wunsch, gemeinsam mit der Schweizer Literaturwissenschaftlerin Vreni Amsler einen Abend für Veza Canetti gestalten zu dürfen.
Das Team der Alten Schmiede ließ sich für die Idee gewinnen, und mit Vreni Amsler, die ich 2024 während meiner Zeit in der Villa Sträuli in Winterthur kennengelernt habe, steht mir eine kompetente Canetti-Expertin zur Seite.
So findet sich alles zusammen. Ich freu mich sehr!
Hier die Ankündigung aus dem Programm der Alten Schmiede, Wien:
Veza Canetti
DICHTERINNEN LESEN DICHTERIN
Veza Canetti (1897–1963) war im Roten Wien der 1930er Jahre eine erfolgreiche Autorin, geriet jedoch ab 1938 im englischen Exil zunehmend in den Schatten ihres Mannes Elias Canetti. Erst posthum erhielt ihre schriftstellerische Arbeit die verdiente Würdigung. Karin Peschka, Veza-Canetti-Preisträgerin 2024, und die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Vreni Amsler, die Canettis Werk intensiv erforscht hat, gestalten diesen Abend gemeinsam: Lesungen aus Texten und Briefen von Veza Canetti sowie das Gespräch zwischen Literaturwissenschaft und Gegenwartsprosa eröffnen neue Perspektiven und schlagen eine Brücke von Canettis Werk zur heutigen Literatur.
Karin Peschka, *1967 in OÖ; Romane, Kurzprosa – zuletzt Theaterstück & Essay Bruckners Affe (2024).
Vreni Amsler, *1960 in der Schweiz; Literaturwissenschaftlerin; Promotion sowie mehrere Buchpublikationen über Veza Canetti – demnächst: Veza Canetti – Briefe 1933–1963 (2027).

Donnerstag, 18. Dezember 2025, Beginn 19.00 Uhr
Alte Schmiede
Kunstverein Wien
Schönlaterngasse 9
1010 Wien, Österreich
27. November: Der Morgenschtean im Café Anno
23/11/2025
Wer sich mit Dialektliteratur beschäftigt, der kennt den Morgenschtean, die österreichische Dialektzeitschrift. Und wer nach oberösterreichischer Dialektliteratur sucht, findet in der neuen Ausgabe (U86-87) dazu Texte von Äffchen & Craigs, Robert Anders, Hans Anglberger, Lea Bacher, Gaby Grausgruber, Hans Kumpfmüller, Dominik Kurcsics, Doris Leeb, Simon Scharinger und Ulrike Titelbach. Ich bin mit meinen Dialekt-Haiku rund um den goschadn Mond vertreten.
Bei der Präsentation des neuen Heftes am kommenden Donnerstag geht es bei meiner Lesung allerdings nicht um den „Goschadn Mond“, sondern um die Frage: Warum ist der Schuster Otto Krispin zum Mörder geworden?
27.11.2025, 19 Uhr
Café Anno
Lerchenfelder Str. 132, 1080 Wien
Der Salzanker in Salz
11/11/2025
Im Februar 2025 wurden Autorinnen und Autoren von Barbara Stasta und Magdalena Stieb – den beiden wunderbaren Leiterinnen der Salzburger Leselampe – eingeladen, Beiträge für die Ausgabe zum 50-jährigen Jubiläum ihrer Literaturzeitschrift SALZ beizutragen. Kommt, schrieben sie, stöbert im Archiv, sucht Euch Texte aus, auf die Ihr Euch beziehen wollt … Ich zitiere aus der offiziellen Ausschreibung:
»…– finden Sie eine Antwort, schreiben Sie weiter, treten Sie in Dialog, finden Sie einen neuen Titel. Seine „Bemerkungen zu (meiner) Literatur“ in der ersten SALZ Ausgabe 1975 hat Erwin Einzinger mit dem Satz beendet: „Wenn Ihnen der Titel, den ich diesen Bemerkungen vorangestellt habe, nicht gefällt, können Sie sich einen anderen aussuchen.“«
Im März ergab sich die Gelegenheit, ich blätterte im Leselampen-Büro in den alten Ausgaben, entschied mich flott für einen Text von Urs Widmer und einen von H.C. Artmann über Urs Widmer … und schrieb meinerseits über deren Texte und anderes von Widmer und Artmann, denn die Bücher beider Herren schätze ich sehr.
Mein Text Salzanker ist somit Teil dieser schönen Ausgabe geworden: 50 Jahre SALZ, Zeitschrift für Literatur (SALZ 200/201), September 2025
Ein unerwartetes Glück …
07/11/2025
… ist dieses wunderschöne Buch: Anfang Juli wurde ich von Toni Kurz eingeladen, in seiner feinen Edition Thurnhof zu veröffentlichen. Michael Hedwig soll den Text illustrieren. Michael und ich sind seit fast zwanzig Jahren im künstlerischen Austausch, nichts konnte schiefgehen, nicht ist schiefgegangen. Im September wurde mit ab- und angesang mein erster Gedichtband veröffentlicht. Es ist nur ein einzelnes Gedicht. Aber dafür ist es lang.

Die schönen Offsetfarblithografien sind hier aufgelistet: hedwig.at/edition-thurnhof
Danke, Toni und Christa Kurz, danke Michael Hedwig!
Veröffentlichung: 09/2025
Langgedicht, Erstausgabe in einer Auflage von 400 Exemplaren, nummeriert von 1 – 400, zusätzliche Autorenexemplare.
11 Offsetfarblithografien von Michael Hedwig.
Alle Exemplare sind von Autorin und Zeichner signiert.
Gesamtherstellung durch Toni Kurz und Michael Hedwig im September 2025 in Mühlfeld.
ISBN 978-3-900678-73-9
Oxohyph 2025_4
BUCH
VORZUGSAUSGABE


















