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Planungssicherheit? Ein technisches, sperriges Wort. Vor allem ist sie – momentan – aus einigen Gründen nicht recht vorhanden, diese ominöse Planungssicherheit.

Die Folge ist ein sehr spontaner Text-Gwirks-Termin, da es danach ausschaut, als würde ich morgen in der Früh schon im Bus nach Graz oder im Zug nach Wien sitzen.

Heute – Donnerstag, 28. Juni – lade ich also zum Text-Gwirks ins Café 31 (Klagenfurt, Alter Platz 31) – und werde von 14.00 bis 15.30 Uhr gelassen an eigenen Dingen werken – oder an mir zugetragenen, falls jemand die Gelegenheit ergreift.  

Wie immer gilt: Auch wenn ich in mein Notebook tippe oder lese – ansprechen, dazusetzen. Die 90 Minuten gehören Ihnen.

Der unbekannte Faktor x, zu ermitteln durch den ebenfalls noch unbekannten Faktor Zeit. So betrachtet eine einfache Formel mit immerhin zwei Konstanten: der Lesung im Musil Museum am kommenden Dienstag und dem nächsten Text-Gwirx-Termin, wahrscheinlich am Tag darauf.

Zur Lesung hat mich die KELAG in Kooperation mit dem Musil Museum eingeladen, daher nennt sich die Veranstaltung hochoffiziell:

KELAGerlesen im Musil Museum Klagenfurt

Eine Lesung aus meinem Erzählband Autolyse Wien, moderiert von Arno Rußegger.

Wann: Dienstag, 26. Juni 2018, Beginn 19.30 Uhr
Wo: Musil Haus, Bahnhofstr. 50, 9020 Klagenfurt

 

Bevor es wieder nach Klagenfurt und zum nächsten Text-Gwirks geht, reise ich am Samstag ins Burgenländische Lockenhaus, wo vom 21. bis 24. Juni das Festival Grenzenlos lesen stattfindet.

Da es Grenzen zu überwinden gilt, nicht nur im literarischen Sinn, bin ich glücklich darüber, meinen Teil beitragen zu können. Mit einer Lesung am Lesefest im Rahmen des Festivals, gemeinsam mit einer illustren Runde von Kolleginnen und Kollegen.

Durch das Programm führen Gabriele Madeja und Ernst A. Grandits. Im Anschluss folgt die Kriminacht – und am Sonntag eine Matinée.

 

Programmablauf, Lesefest, 23. Juni 2018

13.30 Uhr: Josef Haslinger & Maynat Kurbanova
14.30 Uhr: Milena Michiko Flašar
15.25 Uhr: Michael Stavaric
16.35 Uhr: Silvia Pistotnig
17.20 Uhr: Zdenka Becker
18.30 Uhr: Karin Peschka

Wo: Lesefest, Kriminacht & Matinée: Altes Kloster, Klostergasse 6, 7442 Lockenhaus

Auf diese Reise freue ich mich besonders: Dr. Anke Kramer und ihre Studierenden an der Germanistik der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen haben für mich eine Lesung in der Galerie 11 organisiert – und mich für den nächsten Tag zu einem Seminar zum Thema Gegenwartsliteratur aus Österreich an die Universität eingeladen.

Dass meine Texte im universitären Rahmen behandelt werden, ist eine große Freude und erfüllt mich gleichermaßen mit Erstaunen und Dankbarkeit. Ich hoffe, ich werden den Erwartungen entsprechen.

Wann: Lesung am 21. Juni 2018, 19 Uhr
Wo: Galerie 11, Alte Poststraße, Siegen, Deutschland
Moderation: Dr. Anke Kramer, Eintritt frei

(c) Der Standard / Lukas Friesenbichler (Foto), Magdalena Rawicka (Set-Design)

Dieser schöne Krug steht in unserem Wohnzimmer, in einem Regal über dem Esstisch. Normalerweise, denn im Moment ist er auswärts – in den Redaktionsräumen der Tageszeitung Der Standard, wo er in Szene gesetzt wurde. Bald hole ich ihn wieder heim.

Seine Geschichte kann man im Standard nachlesen: Der persische Krug oder Nachrichten aus Teheran – aus der Reihe Urlaubssouvenirs.

Allerdings: Es war kein Urlaub, der mich bis nach Teheran geführt hat. Sondern ich war im Oktober 2015 auf Einladung des Österreichischen Kulturforums im Iran, eine kurze, aber wunderbare Reise.

Viel gesehen, viel erlebt, tausend Bilder. Einige davon sieht man hier: Mein Teheran.

klafustaschr_2018_logo… heißt in Österreich nicht, dass man an etwas vorbei schaut. Sondern im Gegenteil: Wer bei uns sagt, er wird vorbeischauen, der kommt. Auf Besuch. Zu einem Termin. Zur Lesung. Ausstellungseröffnung. Zumindest auf einen Sprung.

Bestenfalls zu mir, am Montag, 11. Juni, zur nächsten Text-Gwirks-Gelegenheit, bevor ich am Dienstag wieder nach Wien fahre werde (Grund: am Mittwoch Lesung im Literaturhaus).

Diesen Montag also stehe ich (bei Bedarf und sehr gern) von 14.00 bis 15.30 Uhr wieder im Park Haus-Café für Gespräche über Texte und die Stadtschreiberei zur Verfügung. Auch wenn ich in mein Notebook tippe oder lese: Ansprechen, dazusetzen. Die 90 Minuten gehören Ihnen.

Am Mittwoch, 13. Juni, lese ich mit dem argentinischem Autor, Regisseur und Dramaturgen Santiago Giralt im Literaturhaus Wien. Blaue Blumen, blaue Stunden nennt Robert Prosser die Veranstaltung aus der Reihe Kombo Kosmopolit XI. Robert, den ich nicht nur als Autor sehr schätze, dürfte auch die Moderation beherrschen, denn die übernimmt er an diesem Abend.

Informationen zum Abend und seinen Akteur/innen: Kombo Kosmopolit XI präsentiert: Blaue Blumen, blaue Stunden Santiago Giralt & Karin Peschka

Wann:  13.06.2018, 19.00 Uhr
Wo: Literaturhaus Wien, Seidengasse 30, 1070 Wien