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Vieles ist anders, einiges ungewohnt, manches beängstigend und noch mehr sonderbar. Aber eines bleibt immer gleich, ob nun ein dummer Virus das Gefüge stört oder der Komet kommt: Ich darf mein neues Buch im schönen Café Museum präsentieren.

Nach Watschenmann, FanniPold und Autolyse Wien also Putzt euch, tanzt, lacht. Ich freu mich sehr: auf den Nachmittag (Achtung, die Lesung beginnt schon um 16 Uhr!) und Gerhard Loibelsberger, der sich – auch das soll auf ewig so sein – wie immer um die Moderation und kluge Fragen kümmert.

Wann: Mittwoch, 26. August 2020, 16.00 Uhr
Wo: Café Museum, Operngasse 7, 1010 Wien
Eintritt frei, Reservierungen willkommen.

Ganz besonders schön war’s, das Lesen dort, wo Karl Heinrich Waggerl gelebt hat. Eingeladen vom Kulturverein Blaues Fenster, durfte ich am 14. August im Waggerl-Haus-Museum in Wagrain Putzt euch, tanzt, lacht vorstellen. Begleitet vom Duo Blusnknepf, zuvor bewirtet und durch Ort und beide Museen (Waggerl-Haus und Stille-Nacht-Museum) geführt. Unbedingte Empfehlung: Hinfahren und staunen. Und Waggerl neu entdecken (am besten gleich in meinem Verlag: Otto Müller Verlag/Karl Heinrich Waggerl).

Einer Lesung lauschen, Wein trinken und die Atmosphäre am Donaukanal genießen? Dem soll nichts im Wege stehen, auch kein Regenguss und Donnerwetter: Am Sonntag, dem 16. August lese ich im Rahmen des von Wien Kultur dort präsentierten Literatur-Programms auf der Summerstage aus Putzt euch, tanzt, lacht.

Das Programm nennt sich nicht umsonst Gemischter Satzich zitiere von der Webseite: „Beim Gemischten Satz treffen sich im summerstage Weinpavillon Literatur & Wein. Von 18 bis 20 Uhr kann man die passenden Rebensäfte der WienWein Winzer Christ, Cobenzl, Edelmoser, Mayer am Pfarrplatz, Rotes Haus und Wieninger verkosten.“

Die Lesungen beginnen um 20 Uhr, so auch die meine am 16. August.

(Welcher Wein zu meinem Roman passt, finde ich – versprochen – erst nach der Lesung heraus. Ansonsten: Verständnisproblem.)

Am 14. August findet die Pongauer Museumsnacht statt – ein Ticket für zehn Museen, von Bad Gastein über St. Veit bis Wagrain.

In Wagrain gibt es dann die Kombination: Im Rahmen der Literaturnacht im Museum bin ich eingeladen, im Waggerlhaus aus Putzt euch, tanzt, lacht zu lesen.

 

Ich freu mich drauf, auf den Ort, den Anlass, die Leute und die Lesung.

Wo: Waggerl Haus Museum, Karl Heinrich Waggerlstraße 1, 5602 Wagrain

Wann: 14.08.2020 um 19:00 Uhr

Eintritt: € 5,00 (Ticket ist gleichzeitig das Kombi-Ticket für alle teilnehmenden Museen der Pongauer Museumsnacht.)

Putzt euch, tanzt, lacht hat es unter die dreißig Hotlist-Kanditaten geschafft. Ich freue mich sehr und zitiere aus dem Pressetext:

„170 unabhängige Verlage aus dem deutschsprachigen Raum haben sich mit einem Buch um einen Platz auf der HOTLIST 2020 beworben. Zehn Mitglieder des Kuratoriums haben die eingereichten Titel geprüft und dreißig Hotlist-Kandidaten ermittelt. Nun nimmt die diesjährige Fach-Jury ihre Tätigkeit auf, aber bei der Wahl der Zehn aus Dreißig ist auch das Publikum gefragt: Drei der zehn Titel auf der Hotlist 2020 werden wie immer online entschieden. Am Donnerstag, 16. Juli, startet das Online-Voting. Bis zum 20. August können alle Interessierten ihre Stimme auf der Website der Hotlist abgeben und damit die Hotlist 2020 mitgestalten.“

Wer also eines der Bücher – oder gar meines – in die Top Ten voten möchte, ein einfacher Klick genügt: Hotlist 2020 – Publikumsabstimmung

SALZ 45/III zum Thema „Heimaten“, erschienen im Juni 2020

Das neue SALZ ist erschienen, kuratiert von Liliane Studer (Schweizer Literaturvermittlerin, Lektorin und Publizistin) und herausgegeben von Barbara Stasta-Stadlmaier & Magdalena Stieb (wunderbare Frauen allesamt). Mit höchst unterschiedlichen Beiträgen höchst unterschiedlicher Autor/innen zum schwierigen Thema Heimaten, von mir umgesetzt in der Betrachtung eines Krähennests per Webcam* – über mehrere Monate hinweg.

(c) CORVO/IZE Eichholz 2020

Auszug aus Krähennest:

19. Dezember 2019, 18:36:58 h

Das strenge Bild der Nachtsichtkamera hebt Naheliegendes ins Weiß. Blätter leuchten vereinzelt, jene, die bei Tag rot/braun sind, am hellsten. Außerdem (außerhalb des Nests gemeint): Deutliches ins Undeutliche geschichtet.

Der dunkle Raum zwischen den Ästen, ein Geisterblick ins Gewirr. Das Nest nach rechts im Rund geflochten, Dornenkrone ohne Dornen. (Pflück mich, setz mich auf ein Christushaupt.)

*Mein Text nimmt Bezug auf das in der Nähe von Bern durchgeführte Krähenprojekt CORVO, ein Kooperationsprojekt des Informationszentrums Eichholz IZE in Köniz bei Bern und dem bildenden Künstler Dino Rigoli. Auf das Projekt hat mich Ende 2019 ein Schweizer Freund, der Autor Fritz Mühlemann, aufmerksam gemacht. Von ihm stammt u.a. das großartige Buch Dort wohnen die Narren. (Danke, Fritz!)

Von Ende April bis Anfang Oktober 2020 gibt es im IZE eine Ausstellung zu den Rabenvögeln in der Schweiz mit einem vielfältigen Rahmenprogramm.

Mehr als nur ein Dankeschön: Für meine Rede zur Eröffnung wurde ich reich beschenkt – mit einem wunderbaren Bild von Karin Hehenberger (Acryl auf Papier, Mixed Media) und einem handgefertigten Gefäß der Textil-Künstlerin Daniela Gauder, die auch die schönsten Lavendelsäckchen der Welt macht.

Gestern haben wir – die Frauen der Künstlergilde Eferding und ich – die Ausstellung Triebwerke eröffnet. Ein Straßenfest vor der Galerie als Vernissage: Sehr, sehr schön war’s!

Die Ausstellung von Ursula Eder, Daniela Gauder, Andrea Groisböck, Karin Hehenberger, Nicole Hochholzer, Elke Huber, Sabine Hufnagl, Evelyn Kreinecker, Sybille Pflügelmeier und Renata Raliukoniene. ist noch bis 12. Juli im Offspace (Keplerstraße 3, Eferding) zu sehen – und sei allen ans Herz gelegt.

Meine Rede „Triebwerke: Im Ich-Raum der Kunst“ erscheint im Herbst in der Anthologie Fragmente: die Zeit danach (Promedia Verlag).

 

Die Frauen der Künstlergilde Eferding laden ein zur Vernissage der gemeinsamen Ausstellung: Triebwerke – interpretiert und umgesetzt von Ursula Eder, Daniela Gauder, Andrea Groisböck, Karin Hehenberger, Nicole Hochholzer, Elke Huber, Sabine Hufnagl, Evelyn Kreinecker, Sybille Pflügelmeier und Renata Raliukoniene.

Für die Feier wird die Straße gesperrt, damit draußen eröffnet werden kann, was drinnen zu betrachten ist. Es gibt Musik von anderen und ca. um 19.30 Uhr eine Eröffnungsrede von mir, die (im Ganzen) in der im Herbst erscheinenden Anthologie Fragmente: die Zeit danach (Promedia Verlag) erscheinen wird.

Offspace, Keplerstraße 3, ehemals Stöcker, 4070 Eferding, 18 bis 22 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:
So, 28. Juni – So, 12. Juli
(Fr, Sa, So 14 bis 18 Uhr, samstags auch 10 bis 12 Uhr)

Für meine erste Lesung vor Publikum nach dem Lockdown könnte ich mir keinen besseren Ort wünschen als die Kleine KellerGalerie in Eferding. Nach FanniPold und Autolyse Wien bin ich eingeladen, auch Putzt euch, tanzt, lacht vorzustellen – und das im wunderschönen Innenhof der Galerie.

Die junge Eferdinger Cellistin Tessa Opietnik wird für den musikalischen Rahmen sorgen. Ich freu mich sehr.

Wann: 19. Juni 2020, 19 Uhr
Wo: Kleine KellerGalerie, Starhembergstraße 6, 4070 Eferding

Die am Vortag mit einer Vernissage (18. Juni, ab 19 Uhr) eröffnete Ausstellung zeigt unter dem Motto Tänzerinnen Bilder und Skulpturen von Karl Breuer, Bruno Miedler und Christa Reinhardt.

Im Mai 2020 war ich eingeladen, in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur (ÖGL) mit Manfred Müller ein Gespräch über Literatur, den Einfluss des Schreibens auf das Leben (oder war es umgekehrt?) und meine Bücher zu führen – und im Anschluss eine halbe Stunde aus Putzt euch, tanzt, lacht zu lesen. Seit gestern ist die Produktion – eine Zusammenarbeit der ÖGL mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten online.


Danke!