(c) BRG/Viktring/Ingeborg Kofler

Am 18. Juni sind wir durch Klagenfurt spaziert, die Schüler/innen der 5B des BRG Viktring in Klagenfurt, ihre zwei BE-Professorinnen Ingeborg Kofler und Barbara Mairinger und ich. Unser Thema: Natur und Mensch in der Stadt, die Bewegung, Gestik, das Verborgene und Offensichtliche. Das Ziel: die Übersetzung der Wahrnehmung in Worte. Das Ergebnis: ein Erlebnis. Schön war’s mit Euch! Den Rest des Beitrags lesen »

Viele gute Texte wurden hier geflext.

Favoritenstraße – das ist der Titel meines Beitrags für die Anthologie, die dieser Tage im Verbrecher Verlag (Berlin) erschienen ist: Flexen. Flaneusen* schreiben Städte

In 30 verschiedenen Texten mit 30 verschiedenen Perspektiven auf Städte, alle geschrieben und erlebt von Frauen*, PoC oder queeren Menschen. Texte, die beweisen, dass das Flexen, die Flâneuserie endlich ernst genommen werden muss. Die Figuren in der Anthologie streifen durch Berlin, Paris, Jakarta, Istanbul und Mumbai. Sie erzählen uns u.a. davon, wie eine Frau mit Kinderwagen die Großstadt erlebt, eine Frau eine Großdemonstration in Dresden miterlebt, wie Flanieren in Indien schon Aktivismus bedeutet, wie sich die Geschichte in den Ort einschreibt und manchmal wird die Stadt sogar selbst zur Figur. (Zitiert von der Verlagsseite.)

Herausgegeben von Özlmen Özgül Dündar, Mia Göhring, Ronjya Othmann und Lea Sauer: Liebe Frauen, vielen Dank für die Einladung – freu mich sehr über diese Veröffentlichung.

Und ja, auch wenn wir nicht dran gedacht haben, es zu erwähnen: Bei meinem Text handelt es sich um einen Auszug aus dem neuen Roman (Frühjahr 2020, Otto Müller, Salzburg) – der übrigens nicht Favoritenstraße heißen wird. Dieser Titel bleibt dem Kapitel.

Das Dreamteam vor der Lesung: Regina Totz und Piroska Schabauer-Jakab von INK, Rudolf Jungwirth (Komposition), Karin Peschka (Text und Stimme), Judith Ramerstorfer (Sopran und Klarinette), Michael Hedwig (Bildprojektionen), Udo Somma (Licht- und Tontechnik)

Beim dritten Teil der inszenierten Lesung begleitet mich Judith (Sopran und Klarinette) – oder besser: Ich begleite sie. (Danke Udo für den perfekten Klang!)

Schlussapplaus, mit viel Bewunderung von Michael und mir für Judith Ramersdorfers großem Talent und Rudolfs eindringlicher, herausfordernder Komposition

Die Vernissage mit inszenierter Lesung in der schönen Hofarena der Galerie INK in Berndorf war ein Erlebnis für sich: Vielen Dank für die Einladung, Piri, Regina und Karin! Und danke für die Fotos, Simina und Sangye! Die Werkschau BILD – KLANG – TEXT ist noch bis zum 21. Juni 2019 zu bestaunen – nach tel. Vereinbarung: 0660/6046153

GALERIE INK, 2560 Berndorf, Pottensteinerstraße 26


Was bitte ist ein Kunstlabor? Eine wunderbare Aktion: vom 27. bis 29. Mai waren über 450 Schüler/innen gemeinsam mit über 31 Künstler/innen und unterstützt von 65 Pädagog/innen im Eferdinger Kunstlabor aktiv: Vom Graffiti über das Gestalten einer Radiosendung und Specksteinschnitzen, Auquarell, Druck, Akrobatik, Trommeln, Bodypainting … und und und … bis zur Schreibwerkstatt. Klingt nach Trubel, war auch Trubel und so soll’s sein.

Wer sich auf eine Schreibwerkstatt mit mir einlässt, bekommt es mit dem Ohmmmm-Frosch zu tun.

In unserer kleinen, feinen Runde hingegen war es oft sehr ruhig: Immer dann, wenn sich die vier jungen Damen und der eine junge Herr (alle 13 bzw. 14 Jahre alt) in ihre Geschichten versenkten. Dazwischen wurde geschaut und gesprochen, geraten und gesucht, waren wir zum Blütensammeln draußen, haben beobachtet, wie Menschen einen Raum betreten, gemeinsam überlegt und uns gegenseitig sehr aufmerksam zugehört.

Am zweiten Tag begaben wir uns auf die Heldenreise nach dem Konzept des US-Amerikanischen Drehbuchautors Christopher Vogler. Am Ende des dritten von drei intensiven Vormittagen waren fünf spannende Helden und Heldinnen unterwegs zu ihren Abenteuern, darunter eine Katze, denn nicht nur Zweibeiner stellen sich schwierigen Herausforderungen. So unterschiedlich wie die fünf Schüler/innen werden auch deren Geschichten: Fantasy, Thriller, Märchenhaftes, heftig bis zurückgenommen, überschwänglich und reduziert, langsam, mit Rückschau, mit Humor, mit starken Bildern … Hoffentlich werden sie daran weiterarbeiten. (Ich steh, wie versprochen, bereit für’s Lektorat!) Den Rest des Beitrags lesen »

Bucharest International Poetry Festival 2019

Heute früh angekommen, es regnet in Strömen, gleich werde ich mir Gummistiefel besorgen und zu den Lesungen schwimmen – durch mir noch fremde Straßen. Morgen komme ich hoffentlich trockenen Fußes zu meiner eigenen. Und am Freitag lausche ich (u.a.) dem Kollegen aus Österreich: Robert Prosser tritt auf.

Freu mich sehr, hier zu sein, beim Bucharest International Poetry Festival.

Also keine Prosa im Handgepäck, sondern (scheue?) Lyrik. Mehr Infos dazu bald. (Die nasse Stadt lockt.)

 

 

 

Kamera: Liesa Kovacs, Miae Son und Johannes Hammel
Schnitt: Liesa Kovacs

Mein Glück mit dem Watschenmann. Was es bedeutet, den eigenen Romanfiguren auf der Bühne zu begegnen

Die nächsten Aufführungen in der Volkstheater Spielstätte Volx Margareten:

  • DO 28. Februar 2019, 20 Uhr
  • MO 4. März 2019, 20.00 Uhr
  • MI 6. März 2019, 20.00 Uhr


Die Schweizer Lektorin und Literaturvermittlerin Alice Grünfelder hat einen überaus genauen Blick in Autolyse Wien geworfen und den Erzählband in ihrem Blog Literaturfelder besprochen.

Mich freut diese Besprechung sehr. Nicht nur, aber auch, weil am Ende folgender Absatz steht:

„Ich habe in meinen Texten den Hang zum Dunklen, mich interessieren Grenzerfahrungen“, sagt Karin Peschka in einem Interview. Das ist aber nicht alles, warum nur habe ich beim Lesen das Gefühl, die Autorin will dem Dunkel etwas Licht abringen?

Danke vielmals!