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Von Frau Arnautovic entdeckt, fotografiert und mir geschickt: Danke, Ljuba!

Bisserl laut, bisserl unbeholfen, aber von Herzen.

Liebe Preisträgerinnen, liebe Jurorinnen, liebe Teilnehmerinnen am Junior-Bachmannpreis und liebes Publikum. Eine Botschaft wie diese ist natürlich einseitig, aber es ist eine Botschaft, nicht nur, was den Inhalt betrifft. Es geht immer auch um das Spiel mit Konventionen und Pflichten und Anforderungen.

In diesem Sinn: Nichts muss, nicht alles kann, vieles darf und noch mehr soll sein.

Das wusste ich nicht als Jugendliche, als Hauptschülerin, oder später, in der Handelsakademie, als ich versuchte, Gedanken lyrisch in Reime zu formen, ein Versmaß einzuhalten, durch prosaische Sätze eine besondere Tiefe zu erreichen. Den Rest des Beitrags lesen »

Kombo Kosmopolit XI präsentierte am 13. Juni 2018 im Literaturhaus Wien: Blaue Blumen, blaue Stunden. 

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Santiago Giralt, Birgit Weilguny (Dolmetschung), ich, Robert Rosser (Moderation) / Bildquelle: Brigitte Burgmann

(c) Der Standard / Lukas Friesenbichler (Foto), Magdalena Rawicka (Set-Design)

Dieser schöne Krug steht in unserem Wohnzimmer, in einem Regal über dem Esstisch. Normalerweise, denn im Moment ist er auswärts – in den Redaktionsräumen der Tageszeitung Der Standard, wo er in Szene gesetzt wurde. Bald hole ich ihn wieder heim.

Seine Geschichte kann man im Standard nachlesen: Der persische Krug oder Nachrichten aus Teheran – aus der Reihe Urlaubssouvenirs.

Allerdings: Es war kein Urlaub, der mich bis nach Teheran geführt hat. Sondern ich war im Oktober 2015 auf Einladung des Österreichischen Kulturforums im Iran, eine kurze, aber wunderbare Reise.

Viel gesehen, viel erlebt, tausend Bilder. Einige davon sieht man hier: Mein Teheran.

Rauriser Kleinode

12/04/2018

© David Sailer IMAGES

© David Sailer IMAGES

Die Rauriser Literaturtage sind vorüber – vielen Dank an Ines Schütz und Manfred Mittermayer, außerdem Herbert Mayer und Katharina Klingler für die Organisation. Es gab viele freundliche Begegnungen, nicht nur, aber auch mit Autorinnen und Autoren. Das Programm war dicht, innig und großartig – wer sich die wunderbare Fotostrecke zu den einzelnen Tagen von David Sailer ansieht, der weiß, was ich meine.

Ich verabschiede mich hiermit auch von „meiner“ Rauriser Schreibgruppe, die Arbeit mit Euch war auch für mich sehr lehrreich, Eure Freundlichkeit und Offenheit ein Geschenk! Auf drehpunktkultur.at schreiben Sara de Pellegrin und Vera Essl über unsere Matinee am Sonntag unter der Überschrift Es gibt keine kleinen Texte:

„Dass diese gegenseitige Sympathie zu einer guten Zusammenarbeit und tollen Ergebnissen führte, zeigte die Qualität der Texte. Viele zeichneten sich durch poetische Momente aus, die beinahe lyrisch anmuteten. Die verschiedenen Stile sorgten für eine Mischung aus traurigen, ernsten, sachlichen, satirischen, ironischen und humoristischen Texten, die durch ihre Kombination aus Biographischem und Fiktionalem berührten.“

Dem kann ich mich nur anschließen. Auf bald!

Am 24. Jänner 2018 durfte ich im RadioKulturhaus Wien die Rede anlässlich der Preisverleihung für Radioproduktionen, die sich im Sinne der Erwachsenenbildung besonders ausgezeichnet haben. Der Radiopreis der Österreichischen Erwachsenenbildung wird seit 1998 unter dem Vorsitz des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen vergeben. Die Rede für diesen Anlass zu schreiben, war mir eine große Freude.

Nachzulesen ist sie hier, im Magazin für Erwachsenenbildung der Österreichischen Volkshochschulen.

Ich und mein Sport

04/03/2018

Meine Trainer: Dietmar Christl, Branko Micic

Heute wurde auf Ö1, in Moment am Sonntag, Alois Schörghubers Sendung über Sport und Kunst ausgestrahlt. Mit Beiträgen von Krimi-Autorin und Psychoanalytikerin Edith Kneifl, Schriftsteller Robert Prosser und dem ehemaligen Spitzenschwimmer und Schriftsteller Florian Tekautz – und mir.  Nachzuhören bis 11. März 2018, ca. 18.00 Uhr auf 7 Tage Ö1 unter dem Titel: Die Verbindung von Tischtennis, Boxen, Kung Fu und – Kunst.

Für mich die Gelegenheit, mich bei meinen wunderbaren Trainern und Freunden Dietmar Christl (vingtsun.at) und Branko Micic (vtbm.at) für bald vierzehn Jahre Ving Tsun Kung Fu zu bedanken. Ihr seid großartig.

Hier ist der Text zur Sendung:  Mein Sport

Als junges Mädchen war ich eine Karateka. Ich erinnere mich, dass ich schon nach dem ersten Training – klein und stoffelig, wie ich war – den Heimweg nicht über den hellen Stadtplatz, sondern durch die dunkle Schlossergasse wählte. In welche die noch dunklere Ennsergasse mündet, ein Schattenreich, in dem das Böse lauerte. Ha, dachte ich, mit korrekt geballten Kinderfäusten und einer neuen, scharfen Falte über der Nasenwurzel, komm Du mir nur! Den Rest des Beitrags lesen »