Es ist mir eine ganz besonders große Freude, an der Präsentation der serbischen Übersetzung meines Romans Watschenmann teilnehmen zu können, dort, wo während meiner Schreibresidenz im April 2016 dieses Abenteuer mit einem Workshop und einer Gruppe äußerst engagierter Studierender begonnen hat.

Gegavac hat viele Eltern – ich nenne alle und danke allen in diesem Beitrag:  Vom Watschenmann zum Gegavac: Хвала лепо!

Bei beiden Präsentationen, am Dienstag in Novi Sad und am Donnerstag in Belgrad, wird Dr. Nikolina Zobenica, Professorin am Institut für Germanistik in Novi Sad, mit mir ein Gespräch führen und Miroljub Stojanovic das Buch vorstellen. Danka Bajković, eine der Übersetzerinnen, liest die serbischen Abschnitte.

Ebenfalls an der Präsentation beteiligt sind der Verleger und Herausgeber Relja Dražić (Neusatz-Verlag) und Paul Gruber, der erste Initiator der Übersetzung, derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Universität Flensburg. (Die Abende finden auf Serbisch und Englisch statt.)

Dienstag, 8. Oktober, 19 Uhr: Bulevar Books, knjižara koja svira Bulevar Mihajla Pupina 6, 21000 Novi Sad. Das Bookstore-Café befindet sich gegenüber dem Arena-Kino.

Mittwoch, 9. Oktober ab 19 Uhr: KROKODIL, Zentrum für zeitgenössische Literatur
Karadjordjeva 43 (Eingang vom Garten)

Ein Hoch auf alle Beteiligten!

Das Österreichische Kulturforum in Warschau hat mich nach Polen eingeladen, wofür ich sehr dankbar bin, denn hier war ich noch nie. Die Reise führt uns (meine Schwester Uschi begleitet mich) nach Krakau, Rzeszów, Opole und Warschau, ich lese aus Watschenmann und Autolyse Wien, werde zuhören und Fragen beantworten, mir die Bühne mit Studentinnen und Studenten teilen, die das Wiener Kindl (Auszug, Erzählung aus Autolyse Wien) ins Polnische übersetzt haben – und das alles ist eine große Freude.

In Krakau gehen die Lichter an.

Krakau: Montag, 25.03., 13.15 Uhr
Biblioteka Jagiellońska, al. Mickiewicza 22 (Eingang von der ul. Oleandry 3),
sala konferencyjna – hol BJ, Kraków

Rzeszów: Dienstag, 26.03., 11.30 Uhr
Biblioteka Austriacka, Instytut Filologii Germańskiej, Uniwersytet Rzeszowski, al. mjr. Kopisto 2b, Rzeszów

Opole: Mittwoch, 27.03., 11.30 Uhr
Instytut Filologii Germańskiej Uniwersytetu Opolskiego, pl. Staszica 1, Opole

Warschau: Donnerstag, 28.03., 18.00 Uhr
Österreichisches Kulturforum
ul. Próżna 7/9, Warszawa

Frisch aus Novi Sad eingelangt, mitgebracht von Relja Dražić und in dessen Neusatz-Verlag herausgegeben: Gegavac – die serbische Übersetzung von meinem 2014 im Otto Müller Verlag erschienen Roman Watschenmann.

Gegavac!

Begonnen hat das Abenteuer im April 2016 mit einer Einladung zu einem Schreibaufenthalt in Belgrad und einem Übersetzungs-Workshop in Novi Sad. Die Studierenden haben – unter der Anleitung von Paul Gruber – die ersten beiden Watschenmann-Kapitel übersetzt. Und dann gemeinsam weitergemacht.

Danke Euch allen! Als da wären:

Die Übersetzer/innen: Danka Bajković, Suzana Cvijetinović, Paul Gruber, Kristijan Mirslav Kabas, Nadežda Miličević, Ana Mitrevski, Tamara Morača, Aleksandar Nikolić, Ljubiša Petrović, Juvana Ranđelović, Rosana Stanojević, Mirjana Zarifović Grković

Relja Dražić, der das Buch in sein Verlagsprogramm aufgenommen hat und den Übersetzer/innen mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist.

Taha Alkadhi, der das Cover gestaltet hat, wie immer mit großer Hingabe.

Anton Peschka: Das Bild vom Jungbrunnen im Hadikpark (der Schauplatz eines Kapitels des Romans) hat mein Sohn bereits 2014 aufgenommen – anlässlich der Erstveröffentlichung vom Watschenmann.

Und natürlich ein von Herzen kommendes Xвала лепо an Vladimir Arsenijević, Ana Pejović und Milena Berić vom Belgrader Kulturverein Krokodil: Mit Euch hat alles angefangen.

Kamera: Liesa Kovacs, Miae Son und Johannes Hammel
Schnitt: Liesa Kovacs

Mein Glück mit dem Watschenmann. Was es bedeutet, den eigenen Romanfiguren auf der Bühne zu begegnen

Die nächsten Aufführungen in der Volkstheater Spielstätte Volx Margareten:

  • DO 28. Februar 2019, 20 Uhr
  • MO 4. März 2019, 20.00 Uhr
  • MI 6. März 2019, 20.00 Uhr

Der Watschenmann ist ein Glückskind. Meine Schwester hat mir zu seinem Erscheinen im Herbst 2014 ein Stofftascherl geschenkt, bedruckt mit vierblättrigem Klee und Marienkäfern – für das Lese-Exemplar.

Ein gutes Omen: Das aktuelle Glück des Romans ist, von Bérénice Hebenstreit (Regie) und Michael Isenberg (Dramaturgie) für die Bühne adaptiert worden zu sein, mit viel Hingabe und großer Sorgfalt, mit, was wahrscheinlich am wichtigsten ist, feinem Gespür für die Geschichte rund um Heinrich, Dragan und Lydia.

Fotorechte: © Christine Miess / Volkstheater

Katarina Klar, intensiv und präzise als Heinrich – und der ungemein wandlungsfähige Sebastian Klein als Elmer (Fotorechte: © Christine Miess / Volkstheater)

Die Premiere im Volx Margareten war vor einer Woche – und danach wurde und wird mir diese Frage immer wieder gestellt: Wie ist es, wenn der eigene Roman für‘s Theater inszeniert wird? Wie fühlt es sich an, im Publikum zu sitzen und die Figuren zu beobachten, die einem aus Herz und Hirn gekrochen sind vor ein paar Jahren? Den Rest des Beitrags lesen »

Ob ich vielleicht nervös bin ein wenig?

Da in einer Woche mein Roman Watschenmann auf der Bühne des Volx Margareten Premiere feiert – inszeniert von Bérénice Hebenstreit (Regie) und Michael Isenberg (Dramaturgie)?

Mit Rainer Galke (Dragan), Katharina Klar (Heinrich), Sebastian Klein (Elmer), Birgit Stöger (Lydia), Hristina Šušak (Musikerin), auf einer Bühne von Mira König, zur Musik von Hristina Šušak

Natürlich bin ich nervös. Aber nur wegen der Wiederbegegnung mit den geliebten Figuren, die mir ja echt sind.

Diese Art von Nervosität ist es: eine freudige.

Die vorläufigen Watschenmann-Termine (weitere sind in Planung):

  • DO 31. JÄN 2019, 20.00 Uhr (Premiere)
  • DI 05. FEB 2019, 20.00 Uhr
  • DI 12. FEB 2019, 20.00 Uhr (19.30 Uhr: Stückeinführung)
  • DO 28. FEB 2019, 20.00 Uhr

Volkstheater Spielstätte Volx Margareten
Margaretenstraße 166, 1050 Wien

Manchmal hilft das Kleckern nicht, da will geklotzt werden: Noch bis Ende 2018 ist mein preisgekrönter Roman Watschenmann Teil der großartigen Aktion Geschichte in Geschichten des Österreichischen Büchereiverbandes (BVÖ).

Alle öffentlichen und kombinierten Bibliotheken in allen österreichischen Bundesländern können an der Förderaktion teilnehmen, eine Mitgliedschaft beim BVÖ ist nicht erforderlich.

Das Angebot: Werden die Autor/innen der Aktion mit ihren Büchern (und es steht eine wunderbare Sammlung zur Auswahl) zu einer Lesung eingeladen, beträgt der Selbstbehalt der Veranstalter/innen nur 170 Euro. Das restliche Honorar übernimmt der BVÖ.

Seit Anfang 2018 habe ich in diesem Rahmen schon in mehreren Bibliotheken gelesen. Dabei hatte ich nicht nur den 1954 im Nachkriegs-Wien spielenden Watschenmann im Gepäck – sondern nach Absprache auch den dystopischen Erzählband Autolyse Wien.

Neben der klassischen Watschenmann-Lesung ergab sich so die Gelegenheit, verschiedene Genres (Roman, Erzählung) direkt zu vergleichen, sich über die Herangehensweise zu unterhalten und viele Fragen zu beantworten –  Gespräche, die auch für mich sehr spannend waren.

Die Abwicklung mit dem BVÖ ist unkompliziert: Informationen zur Veranstaltungsförderung Geschichte in Geschichten.

Bei Interesse (ich würde mich freuen) schicken Sie mir ein E-Mail oder wenden sich bitte direkt an den Otto Müller Verlag.