Das Österreichische Kulturforum in Warschau hat mich nach Polen eingeladen, wofür ich sehr dankbar bin, denn hier war ich noch nie. Die Reise führt uns (meine Schwester Uschi begleitet mich) nach Krakau, Rzeszów, Opole und Warschau, ich lese aus Watschenmann und Autolyse Wien, werde zuhören und Fragen beantworten, mir die Bühne mit Studentinnen und Studenten teilen, die das Wiener Kindl (Auszug, Erzählung aus Autolyse Wien) ins Polnische übersetzt haben – und das alles ist eine große Freude.

In Krakau gehen die Lichter an.

Krakau: Montag, 25.03., 13.15 Uhr
Biblioteka Jagiellońska, al. Mickiewicza 22 (Eingang von der ul. Oleandry 3),
sala konferencyjna – hol BJ, Kraków

Rzeszów: Dienstag, 26.03., 11.30 Uhr
Biblioteka Austriacka, Instytut Filologii Germańskiej, Uniwersytet Rzeszowski, al. mjr. Kopisto 2b, Rzeszów

Opole: Mittwoch, 27.03., 11.30 Uhr
Instytut Filologii Germańskiej Uniwersytetu Opolskiego, pl. Staszica 1, Opole

Warschau: Donnerstag, 28.03., 18.00 Uhr
Österreichisches Kulturforum
ul. Próżna 7/9, Warszawa

Anlässlich des heutigen Frauentages: Meine Rede zur Vernissage WEIBSBILDER – die Frauen der Künstlergilde Eferding stellen aus (April 2017)

"Progress" (c) Evelyn Kreinecker

„Progress“ (c) Evelyn Kreinecker (www.evelynkreinecker.at)

Weibsbilder

Bei meinem letzten Besuch in Eferding bin ich an dem leerstehenden Geschäft vorbeigegangen, das zum Raum Eurer Ausstellung aufgewertet wurde – und in dem ich nun meine Rede vorlese. Ich habe damals die Nase an die Auslagenscheiben gepresst, gespechtelt und gespäht. Im Halbdunkel die Schemen von Bildern, an die Wände gelehnte Kunst, bereit zum Aufhängen. Ich habe online nach den Künstlerinnen geforscht, mich durch Galerien geklickt. Den Rest des Beitrags lesen »

Frisch aus Novi Sad eingelangt, mitgebracht von Relja Dražić und in dessen Neusatz-Verlag herausgegeben: Gegavac – die serbische Übersetzung von meinem 2014 im Otto Müller Verlag erschienen Roman Watschenmann.

Gegavac!

Begonnen hat das Abenteuer im April 2016 mit einer Einladung zu einem Schreibaufenthalt in Belgrad und einem Übersetzungs-Workshop in Novi Sad. Die Studierenden haben – unter der Anleitung von Paul Gruber – die ersten beiden Watschenmann-Kapitel übersetzt. Und dann gemeinsam weitergemacht.

Danke Euch allen! Als da wären:

Die Übersetzer/innen: Danka Bajković, Suzana Cvijetinović, Paul Gruber, Kristijan Mirslav Kabas, Nadežda Miličević, Ana Mitrevski, Tamara Morača, Aleksandar Nikolić, Ljubiša Petrović, Juvana Ranđelović, Rosana Stanojević, Mirjana Zarifović Grković

Relja Dražić, der das Buch in sein Verlagsprogramm aufgenommen hat und den Übersetzer/innen mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist.

Taha Alkadhi, der das Cover gestaltet hat, wie immer mit großer Hingabe.

Anton Peschka: Das Bild vom Jungbrunnen im Hadikpark (der Schauplatz eines Kapitels des Romans) hat mein Sohn bereits 2014 aufgenommen – anlässlich der Erstveröffentlichung vom Watschenmann.

Und natürlich ein von Herzen kommendes Xвала лепо an Vladimir Arsenijević, Ana Pejović und Milena Berić vom Belgrader Kulturverein Krokodil: Mit Euch hat alles angefangen.

Kamera: Liesa Kovacs, Miae Son und Johannes Hammel
Schnitt: Liesa Kovacs

Mein Glück mit dem Watschenmann. Was es bedeutet, den eigenen Romanfiguren auf der Bühne zu begegnen

Die nächsten Aufführungen in der Volkstheater Spielstätte Volx Margareten:

  • DO 28. Februar 2019, 20 Uhr
  • MO 4. März 2019, 20.00 Uhr
  • MI 6. März 2019, 20.00 Uhr

Oft ist es so: Zu einer Lesung wird Musik als Rahmenprogramm geboten. An diesem Sonntag ist das umgekehrt, und das freut mich sehr.

Ich begleite im Rahmen des 574. Konzertcafés des Innsbrucker Turnbunds die Gitarrenklassen von Daniel Müller und Stefan Hackl mit kurzen Texten aus Autolyse Wien.

Beginn: 11 Uhr
Ort: Hotel „Grauer Bär“, Innsbruck, Universitätsstr. 7

 

Der Watschenmann ist ein Glückskind. Meine Schwester hat mir zu seinem Erscheinen im Herbst 2014 ein Stofftascherl geschenkt, bedruckt mit vierblättrigem Klee und Marienkäfern – für das Lese-Exemplar.

Ein gutes Omen: Das aktuelle Glück des Romans ist, von Bérénice Hebenstreit (Regie) und Michael Isenberg (Dramaturgie) für die Bühne adaptiert worden zu sein, mit viel Hingabe und großer Sorgfalt, mit, was wahrscheinlich am wichtigsten ist, feinem Gespür für die Geschichte rund um Heinrich, Dragan und Lydia.

Fotorechte: © Christine Miess / Volkstheater

Katarina Klar, intensiv und präzise als Heinrich – und der ungemein wandlungsfähige Sebastian Klein als Elmer (Fotorechte: © Christine Miess / Volkstheater)

Die Premiere im Volx Margareten war vor einer Woche – und danach wurde und wird mir diese Frage immer wieder gestellt: Wie ist es, wenn der eigene Roman für‘s Theater inszeniert wird? Wie fühlt es sich an, im Publikum zu sitzen und die Figuren zu beobachten, die einem aus Herz und Hirn gekrochen sind vor ein paar Jahren? Den Rest des Beitrags lesen »

Ob ich vielleicht nervös bin ein wenig?

Da in einer Woche mein Roman Watschenmann auf der Bühne des Volx Margareten Premiere feiert – inszeniert von Bérénice Hebenstreit (Regie) und Michael Isenberg (Dramaturgie)?

Mit Rainer Galke (Dragan), Katharina Klar (Heinrich), Sebastian Klein (Elmer), Birgit Stöger (Lydia), Hristina Šušak (Musikerin), auf einer Bühne von Mira König, zur Musik von Hristina Šušak

Natürlich bin ich nervös. Aber nur wegen der Wiederbegegnung mit den geliebten Figuren, die mir ja echt sind.

Diese Art von Nervosität ist es: eine freudige.

Die vorläufigen Watschenmann-Termine (weitere sind in Planung):

  • DO 31. JÄN 2019, 20.00 Uhr (Premiere)
  • DI 05. FEB 2019, 20.00 Uhr
  • DI 12. FEB 2019, 20.00 Uhr (19.30 Uhr: Stückeinführung)
  • DO 28. FEB 2019, 20.00 Uhr

Volkstheater Spielstätte Volx Margareten
Margaretenstraße 166, 1050 Wien