Hier geht’s zu Radio Fro – und zu drei Stunden Eferding und KUBA 

Am vergangenen Samstag hat das freie Radio FRO mit einer Live-Übertragung aus dem Eferdinger KUBA seine terrestrische Erweiterung ins Eferdinger Becken gefeiert – und in die Entsprechung im Mühlviertler Raum. Also drenta da Donau. Was wunderbar ist, denn beides gehört gefeiert, von beidem kann es nicht genug geben: Radio FRO und das KUBA – ein ambitionierter und offener Radiosender und eine Kulturinitiative, die dem in nichts nachsteht.

Die Liveübertragung kann jetzt in der Radio FRO-Mediathek nachgehört werden. Ich zitiere aus dem Programm:

  • Gäste, Interviews, Infos und Musik aus der Region. Live auf 102,4 MHz und vor Ort. Das FRO-Team beantwortet gerne alle Fragen und lässt die Menschen im Radio zu Wort kommen.
  • Konzert und Lesung von Alpine Dweller & Helmut Neundlinger. Alpine Dwellers stehen für magische Klänge und stimmungsvolle Momentaufnahmen. Helmut Neundlinger liest aus seinem neuen Buch. Der geborene Eferdinger übt verschiedenste künstlerische, wissenschaftliche und publizistische Tätigkeiten aus.

Ich war per Grußbotschaft und fiktivem Interview* dabei und wünsche beiden, Radio FRO und dem KUBA, nur das Beste.

* Wo „ich“ mich im Stream verstecke? Wer die eine Antwort auf alle Fragen weiß, ist schon ganz nah dran.


Die Schweizer Lektorin und Literaturvermittlerin Alice Grünfelder hat einen überaus genauen Blick in Autolyse Wien geworfen und den Erzählband in ihrem Blog Literaturfelder besprochen.

Mich freut diese Besprechung sehr. Nicht nur, aber auch, weil am Ende folgender Absatz steht:

„Ich habe in meinen Texten den Hang zum Dunklen, mich interessieren Grenzerfahrungen“, sagt Karin Peschka in einem Interview. Das ist aber nicht alles, warum nur habe ich beim Lesen das Gefühl, die Autorin will dem Dunkel etwas Licht abringen?

Danke vielmals!

Unterwegs mit Ninas Feuchtnasengang. (Bild: Nina Roth-Callies)

Sonnblick-Blick. (Bild: Nina Roth-Callies)

 

(c) Welt Museum Wien

Noch nicht gesehen? Ein Stück Alltag, aus der Sicht von Migrant/innen auf die Bühne gebracht von Karl Baratta und seinem Ensemble. Ich durfte mich mit einem Monolog an diesem intensiven Projekt beteiligen.

Dieses Woche im Weltmuseum Wien (Heldenplatz):

badluck reloaded

Theaterstück
Fr., 23. bis So., 25. November 2018, Beginn jeweils um 19 Uhr

SchauspielerInnen aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, dem Irak und Österreich spielen Szenen über Abschiebung, rassistische Hetze, Alltagsprobleme von Paaren, Deutschkurse, AMS-Situationen und Augustin Verkäufer. Und es werden Interviews von Asylverfahren nachgestellt, die zeigen, wie unverständlich die Entscheidungslogik ist, die in vielen Fällen zu Abschiebungen führt.

(c) Hamakom/Theater Nestroyhof

Mit: Laura Alexandrino, Alaedin Gamian, Mahsa Ghafari, Ahmad Hamyun Mohammad Eisa, Hayder Munshed, Ahmed Sabah, Alsaedi Karrar (Musik), Karl Baratta (Regie und Bühne), Thomas Bischof (Dramaturgie, Multimedia), Natascha Soufi (Co-Regie, Coaching), Karin Peschka (Textbeitrag)

Eine Koproduktion von badluck – Verein für darstellende Kunst von MigrantInnen und dem Theater Nestroyhof Hamakom.

Eintrittspreis € 19,- / ermäßigt um € 11,- (exkl. Museumseintritt)
Kulturpass-InhaberInnen haben freien Eintritt

Informationen auf Facebook und der Webseite des Weltmuseum Wien.

Die (wahrscheinlich) letzte Lesung in diesem Jahr führt mich ins Salzburgerland. Motto: Watschenmann bis Autolyse Wien. Roman, Erzählung, Text. Ich freu mich auf den  von der Bibliothek 3-Brüder organisierten Abend in Bruck an der Großglocknerstraße.

(c) Helga Tomasi/Bibliothek 3 Brüder

Wann: 21. November 2018, 19.30 Uhr
Wo: Schulzentrum Bruck, Raiffeisenstraße 18, 5671 Bruck/Großglocknerstraße

Ingrid Freitag, StR.in Reinelde Kobold-Inthal, ich und die drei Herren von der Musikschule Unteres Lavanttal (Bild: Dominik Brei)

Am 25. Oktober habe ich auf Einladung der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal im Gasthof Deutscher gelesen – schön war’s! Danke für die Aufmerksamkeit, das Interesse, die musikalische Begleitung (tolle Burschen!) und den Schnaps. Komme gern wieder.