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Seit mir der Veza-Canetti-Preis 2024 verliehen wurde, war es mein Wunsch, gemeinsam mit der Schweizer Literaturwissenschaftlerin Vreni Amsler einen Abend für Veza Canetti gestalten zu dürfen.

Das Team der Alten Schmiede ließ sich für die Idee gewinnen, und mit Vreni Amsler, die ich 2024 während meiner Zeit in der Villa Sträuli in Winterthur kennengelernt habe, steht mir eine kompetente Canetti-Expertin zur Seite.

So findet sich alles zusammen. Ich freu mich sehr!

 

 

Hier die Ankündigung aus dem Programm der Alten Schmiede, Wien:

Veza Canetti

DICHTERINNEN LESEN DICHTERIN

Karin Peschka & Vreni Amsler über
Veza Canetti

Veza Canetti (1897–1963) war im Roten Wien der 1930er Jahre eine erfolgreiche Autorin, geriet jedoch ab 1938 im englischen Exil zunehmend in den Schatten ihres Mannes Elias Canetti. Erst posthum erhielt ihre schriftstellerische Arbeit die verdiente Würdigung. Karin Peschka, Veza-Canetti-Preisträgerin 2024, und die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Vreni Amsler, die Canettis Werk intensiv erforscht hat, gestalten diesen Abend gemeinsam: Lesungen aus Texten und Briefen von Veza Canetti sowie das Gespräch zwischen Literaturwissenschaft und Gegenwartsprosa eröffnen neue Perspektiven und schlagen eine Brücke von Canettis Werk zur heutigen Literatur.

Karin Peschka, *1967 in OÖ; Romane, Kurzprosa – zuletzt Theaterstück & Essay Bruckners Affe (2024).

Vreni Amsler, *1960 in der Schweiz; Literaturwissenschaftlerin; Promotion sowie mehrere Buchpublikationen über Veza Canetti – demnächst: Veza Canetti – Briefe 1933–1963 (2027).


Donnerstag, 18. Dezember 2025, Beginn 19.00 Uhr

Alte Schmiede
Kunstverein Wien
Schönlaterngasse 9
1010 Wien, Österreich

Wer sich mit Dialektliteratur beschäftigt, der kennt den Morgenschtean, die österreichische Dialektzeitschrift. Und wer nach oberösterreichischer Dialektliteratur sucht, findet in der neuen Ausgabe (U86-87) dazu Texte von Äffchen & Craigs, Robert Anders, Hans Anglberger, Lea Bacher, Gaby Grausgruber, Hans Kumpfmüller, Dominik Kurcsics, Doris Leeb, Simon Scharinger und Ulrike Titelbach. Ich bin mit meinen Dialekt-Haiku rund um den goschadn Mond vertreten.

Bei der Präsentation des neuen Heftes am kommenden Donnerstag geht es bei meiner Lesung allerdings nicht um den „Goschadn Mond“,  sondern um die Frage: Warum ist der Schuster Otto Krispin zum Mörder geworden?

27.11.2025, 19 Uhr
Café Anno
Lerchenfelder Str. 132, 1080 Wien

Im Februar 2025 wurden Autorinnen und Autoren von Barbara Stasta und Magdalena Stieb – den beiden wunderbaren Leiterinnen der Salzburger Leselampe – eingeladen, Beiträge für die Ausgabe zum 50-jährigen Jubiläum ihrer Literaturzeitschrift SALZ beizutragen. Kommt, schrieben sie, stöbert im Archiv, sucht Euch Texte aus, auf die Ihr Euch beziehen wollt … Ich zitiere aus der offiziellen Ausschreibung:

»…– finden Sie eine Antwort, schreiben Sie weiter, treten Sie in Dialog, finden Sie einen neuen Titel. Seine „Bemerkungen zu (meiner) Literatur“ in der ersten SALZ Ausgabe 1975 hat Erwin Einzinger mit dem Satz beendet: „Wenn Ihnen der Titel, den ich diesen Bemerkungen vorangestellt habe, nicht gefällt, können Sie sich einen anderen aussuchen.“«

Im März ergab sich die Gelegenheit, ich blätterte im Leselampen-Büro in den alten Ausgaben, entschied mich flott für einen Text von Urs Widmer und einen von H.C. Artmann über Urs Widmer … und schrieb meinerseits über deren Texte und anderes von Widmer und Artmann, denn die Bücher beider Herren schätze ich sehr.

Mein Text Salzanker ist somit Teil dieser schönen Ausgabe geworden: 50 Jahre SALZ, Zeitschrift für Literatur (SALZ 200/201), September 2025

… ist dieses wunderschöne Buch: Anfang Juli wurde ich von Toni Kurz eingeladen, in seiner feinen Edition Thurnhof zu veröffentlichen. Michael Hedwig soll den Text illustrieren. Michael und ich sind seit fast zwanzig Jahren im künstlerischen Austausch, nichts konnte schiefgehen, nicht ist schiefgegangen. Im September wurde mit ab- und angesang mein erster Gedichtband veröffentlicht. Es ist nur ein einzelnes Gedicht. Aber dafür ist es lang.

Die schönen Offsetfarblithografien sind hier aufgelistet: hedwig.at/edition-thurnhof

Danke, Toni und Christa Kurz, danke Michael Hedwig!

Veröffentlichung: 09/2025
Langgedicht, Erstausgabe in einer Auflage von 400 Exemplaren, nummeriert von 1 – 400, zusätzliche Autorenexemplare.
11 Offsetfarblithografien von Michael Hedwig.
Alle Exemplare sind von Autorin und Zeichner signiert.
Gesamtherstellung durch Toni Kurz und Michael Hedwig im September 2025 in Mühlfeld.
ISBN 978-3-900678-73-9
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BUCH
VORZUGSAUSGABE

Seit dem 5. Oktober und noch bis zum 16. November ist Oskar Stockers SCHEIN – HEILIG in Leoben zu sehen und zu erleben. Ich trage mit einer kurzen Lesung zu dieser Intervention bei, am kommenden Sonntag im Anschluss an die Messe. Wir sind in einer katholischen Kirche, in der Oskar den Aposteln die Aufmerksamkeit entzogen hat. Diese gilt den Frauen, auch in meinem Text, an dem ich noch feile.

Aus der Ankündigung: „In der Stadtpfarrkirche St. Xaver lädt die künstlerische Intervention von Oskar Stocker zu einem visuellen Dialog ein, der Apostelfiguren in lachsrosa Seide verhüllt und zeitgenössische Frauenporträts aus Leoben als lebendiges Gegenstück hervorhebt. Die strahlenden Frauenporträts kontrastieren die historische Dominanz der männlichen Präsenz und öffnen Raum für Reflexion über sichtbare und verborgene Rollen in Kirche und Alltag.“

Mein Beitrag ist mit „Gold“ angekündigt. Werden wird es eher „Goid“, weil wieder ein Dialektversuch.

Stadtpfarrkirche St. Xaver, Leoben

Sonntag, 9. November
11:00 Uhr: Gold. Karin Peschka

Sonntag, 16. November
11:00 Uhr: Liebe. Marlene Streeruwitz

 

… kommen Bücher heraus. Oder – wie in diesem Fall – die Anthologie Der Stoff aus dem die Sätze sind – von Elke Atzler und Manfred Müller (beide ÖGL – Österreichische Gesellschaft für Literatur) herausgegeben und Anfang September 2025 im Luftschacht-Verlag erschienen.

Der Untertitel Österreichische Autorinnen und Autoren unterwegs in der Welt verrät den Ursprung: Die Texte wurden ursprünglich für die Webseite www.literaturdialoge.at verfasst. Die Beiträge dieser Ausgabe stammen von Luna Al-Mousli, Katherina Braschel, Paul Divjak, Marie Gamillscheg, Andrea Grill, Elias Hirschl, Peter Karoshi, Margarita Kinstner, Erich Klein, Gertraud Klemm, Angela Lehner, Sama Maani, Ana Marwan, Anna-Elisabeth Mayer, Teresa Präauer, Sophia Lunra Schnack, Cornelia Travnicek, Daniel Wisser und mir.

Wir berichten darin von Reisen, die durch das österreichische Außenministerium sowie die österreichischen Kulturforen und Botschaften ermöglicht wurden. Das Buch ist im lokalen Buchhandel erhältlich. (Und im anderen auch.)

Nach der Veranstaltung ist vor der Nachschau – der Abend im Kepler Salon wurde aufgezeichnet:

 

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Kommenden Montag bin ich Gast im Linzer Kepler Salon und werde mit Shoura Zehetner-Hashemi (Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich) und Barbara Jany (Literatin, Organisationsentwicklerin und Gastgeberin des Salons) im Rahmen der Reihe Der Zeit ihre Bücher über die Frage sprechen: Wir müssen nur wollen!?

Aus der Ankündigung: »Oft wissen wir, was zu tun wäre, um gesünder zu leben, das Klima zu schützen und für ein gleichwürdiges Miteinander zu sorgen. Doch Wissen ist nicht Wollen – und auch dann ist es oft noch ein weiter Weg zum tatsächlichen Tun. Von der Wissenschaft bis zur Ratgeberliteratur gibt es jede Menge mehr oder weniger hilfreiche Empfehlungen dafür. Was aber haben Schriftsteller*innen dazu zu sagen? Barbara Jany erforscht mit ihren Gästinnen in literarischen Werken, warum uns Veränderung oft schwer fällt – und was dann doch dazu führen kann.«

Ich freu mich die Podiumsdiskussion und das Gespräch mit dem Publikum.

Montag, 20.10.2025
19:30 – 21:00 Uhr

Kepler Salon
Rathausgasse 5
4020 Linz

Eintritt frei
Begrenzte Platzanzahl

Noch bis 12. Oktober im Eferdinger Schloss Starhemberg zu sehen: Verknüpft – Verwoben – Verbunden | Karin Hehenberger, Elke Huber und Evelyn Kreinecker

Bei der  Matinee und Finissage steht am Sonntag, den 12. Oktober 2025, um 10:00 Uhr ein interdisziplinärer Austausch auf dem Programm. Ich spreche mit diesen Kolleg/innen über das Spannungsfeld zwischen Kunst, Historischem und Gegenwärtigem und den Einfluss von individueller und kollektiver Geschichte auf das eigene, zeitgenössische Tun:

  • Christine Haiden – Journalistin und Moderatorin
  • Alfred Weidinger – Kunsthistoriker und Museumsmanager
  • Judith Ramerstorfer – Sängerin
  • Philippine Bollwein – Restauratorin

Ausstellungsdauer: 2. bis 12. Oktober 2025
Öffnungszeiten: Freitag 14:00 – 18:00 Uhr; Samstag und Sonntag 10:00 – 12:00, 14:00 – 18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung
Führungen durch die Ausstellung: jeweils um 15:00 Uhr

Nicht als Autorin, sondern als Gastgeberin auftreten? Gerne drei Mal im Jahr! Und das gemeinsam mit Marianne Jungmaier und gleich in ein paar Tagen. Alle Infos dazu unter drei-mal-drei.at. 🥳

 

Jetzt ist sie da, die Anthologie, mit der Gerhard Ruiss als Herausgeber jene 115 literarischen Beiträge österreichischer Autorinnen und Autoren versammelt, die zwischen 2021 und 2023 auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite der Zeitschrift VOLLTEXT veröffentlicht wurden: Hier und Heute – Positionen österreichischer Gegenwartsliteratur. Eine Reaktion auf die prekäre Situation Kultur-Schaffender während der Corona-Pandemie, dann zusätzlich ein Auftakt zum Österreich-Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse 2023. Auch ich bin mit einem Beitrag vertreten und freu mich, dass diese wichtige Aktion mit dem E-Book nun als Gesamtausgabe veröffentlicht wird.

Hier und Heute – Positionen österreichischer Gegenwartsliteratur ist auf den meisten E-Book-Plattformen erhältlich. Weitere Informationen zum Projekt und seinem Hintergrund finden sich hier: Volltext-Nachrichten: Hier und Heute