elffünfzwölf

11/05/2012

jetzt ist die zeit, in der sich alles aus dem tag löst, einen schritt nach vorne tut und verharrt, bevor es in die nacht zurückweicht. diesen moment suche ich, diesen moment will ich haben. eines schreitet, das andere steht still. nichts atmet. dann tut das andere den schritt und dehnt sich kurz in den raum. die straßenbahn fährt über die brücke zur taborstraße, ich sehe nach rechts zum fenster, dort mischt sich rot und gold und blau mit nachtluft und wasser. sofort sehne mich, über’s leben hinaus.

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