Autor: Karin Peschka
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vierundzwanzigeinsvierzehn
ist ein nichts. ein weh. ein licht. ist ein hier. ein ding. ein schnee. ist ein so. ein so, ein dort. ist ein eben. ein jetzt. ein fort. ist ein mai der kommen mag. ist ein tag, ein nacht, ein tag. ist ein ein. kein zwei. kein ich. ist ein nicht, kein weh, kein licht.…
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siebzehneinsvierzehn
nebel leichtes leichentuch. alles, alles. erdbraun und felder, worauf es sinkt. will auch sinken. den kopf öffnen. hat sich darin ein bild verfangen, gestern, von einer bleiernen schale. ist nur licht auf einem kuppeldach. stilles geprotze. ob der mond sich darauf abstützt oder es weit von sich schiebt. hier, über den feldern, will es schweben.…
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no time for short things …
… just for weird pics. (going to work and writing the novel keeps me busy.)
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sechsundzwanzigachtdreizehn (wm)
Was flüchtet die Sonne hinter die Hügel in einem Tempo, als wäre die ganze Dunkelheit hinter ihr her? Ein Rudel schwarzer Hunde, das durch Gassen jagt, an Ecken schnüffelt und in die Luft hinein, Witterung aufnimmt, gar von Heinrich, der sich endgültig im Denken verliert.
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vierundzwanzigsiebendreizehn
putz‘ die farben aus, sagst. nimm die leinwand da hinten, wasch‘ die farb‘ aus den pinseln. wo’s tropft doch draußen, auf straße und erd‘. vorm haus ist ein grenzstein, da sitz ich und wart‘. worauf wartest? auf’s wetter. weil, der tag hält die hand in die wolken, quetscht sie über’s dach. ein sturm übt den…
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vierfünfdreizehn
fliegen tausendfach. fliegen. tausendfach. käfer, bienen, insekten, gegräse. blumen. dahinter rasenmähermotorlärm. am schornstein die amsel positioniert. verschluckt sich am ton, rülpst laute, zwitschert. am himmel erst nix, dann flugzeug, dann schall. die sonne zwickt. der wind. der wind. rauscht, weht und fängt. trägt höher die welt, höher. grün, von ästen durchzogen. schattiert, gelichtet, verdichtet. wolken…
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Watschenmann (Textauszug)
Kein Rabe für Heinrich. Die ersten zwei Regeln. Vielleicht auch die dritte. An einen Raben will er denken, an einen, der sich gegen den Wind stemmt. Lydia meint, das steht ihm nicht zu, das taugt nix. „Warum?“ „Der Rabe ist zu hoch für dich, zu schön.“ Heinrich versteht nicht gleich. „Wirst schon verstehen“, sagt sie,…
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Kalser Seelenwanderung (Textauszug)
Der Täler Atem. Oben, im Fels, lehne ich einhundert Jahr‘. Was ist ein Jahr, was ist das: Ich? Ein Nichts. Ein: Alles. Einen Schritt hab‘ ich gemacht. Jetzt lehn‘ ich da und weiß nicht, ob es das noch gibt, das Ich, ob es sich verloren hat, verlustig ging. Mit dem Schritt ins Leere fiel. Ins…
