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Heute geht es richtig los, mein erstes Theaterstück feiert in Wilhering Premiere, gleichzeitig kommt auch das Buch zum Stück in den Handel.

Ich freu mich sehr über die erste Besprechung der bibliophilen Ausgabe von Bruckners Affe, meines ersten Theaterstücks. Im Buch ergänze ich das Stück um den Essay Pizzicato, und Christina König findet auf Drehpunkt Kultur nicht nur die Kombination sehr gelungen:

Provinzmusiker mit Hochwasserhose

 

Die öffentliche Generalprobe gestern war mir ein Fest, Ensemble, Atmosphäre, Publikum … alles miteinander wunderbar! Ich danke jetzt schon allen, besonders Joachim Rathke (Regie), Doris Happl (Dramaturgie), Rudolf Jungwirth (Musik), den großartigen Musikerinnen, Darsteller/innen, Chor-Mitgliedern und allen, die durch ihre Arbeit dazu beitragen, dem komplexen Werk so viel schönes Leben einhauchen!

Bild: Theater Spectacel/Anton Kehrer

Eine Wanderung durch Bruckners Träume

Der Komponist Anton Bruckner, bekannt für seine Skurrilität, verbrachte einige Sommer im Stift Wilhering zur Sommerfrische und nahm Kontakt zu einem Affen auf, der im Palmenhaus „einsaß“. Der Name des Affen ist uns nicht überliefert, wohl aber taucht das Tier in einer von Bruckners Sinfonien auf.

Autorin Karin Peschka, Komponist Rudolf Jungwirth und Regisseur Joachim Rathke nehmen diese kuriose Episode zum Anlass, um in die reichen, von Widersprüchen strotzenden Innenwelten dieses grenzgenialen Komponisten einzutauchen. Wie bei der Zeitenwanderung „MONKS“ (2022) wird das Publikum Teil dieser Reise, die von der Scheune zum Palmenhaus, in die Kirche und wieder zurück zur Scheude führen wird.

Ein Projekt des Theater Spectacel Wilhering in Kooperation mit der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Das Stück wird noch bis 2.8. aufgeführt. Hier geht es zum –> SPIELPLAN

Mit Felix Kucher (der mich heute in Triest besucht hat) einen Ausflug in die Umgebung unternommen, u.a. nach Tomaj, Slowenien, zum Grab Srečko Kosovels (1904 – 1926). Warum? Es gibt viele Antworten auf diese Frage, zu finden sind sie im Buch Mein Gedicht ist mein Gesicht, eine Auswahl von Gedichten Kosovels, zusammengestellt und aus dem Slowenischen übersetzt von Ludwig Hartinger.

* Srečko ist die slowenische Form von Felix

Victoria Moser vom Tourismusverband DONAU OBERÖSTERREICH hat mit mir im Stift Wilhering ausführlich über Theaterstück und Buch gesprochen … und Martin Fickert hat mich – nicht weniger ausführlich – fotografiert. Herausgekommen ist ein (was sonst!) ausführlicher Beitrag im Donauregion-Online-Magazin, den ich gerne verlinke. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! (Hat Spaß gemacht.)

Eine überraschende Lesungsanfrage erreichte mich heute: Ob ich morgen, am Freitag, 14. Juni, Zeit hätte, für eine Kollegin einzuspringen? Die Kollegin ist Barbara Smrzka, und sie hätte im Rahmen der BVÖ-Aktion in der Bücheria Haslau – Maria Ellend aus ihrem Gartenkrimi Die Perle vom Wienerwald gelesen. Ich weiß nicht, warum Barbara Smrzka verhindert ist, aber dass es schmerzt, eine Lesung abzusagen, das habe ich vor kurzem selbst erfahren. Ich wünsche der Kollegin alles Gute!  Und werde versuchen, sie mit einer Lesung aus Dschomba würdig zu vertreten.


Freitag, 14. Juni 2024, 19:00 Uhr
BÜCHERIA Haslau-Maria Ellend, Kulturplatz 1, Maria Ellend
Beginn: 19.00 Uhr
Diese Veranstaltung wird vom BVÖ gefördert.

Von Freitag bis Sonntag bieten die Literaturtage Steyr ein feines Programm mit diesen Autor:innen und Musiker:innen:

HELMUT BOHATSCH
SEBASTIAN FASTHUBER
SUSANNE GREGOR
RHEA KRČMÁŘOVÁ
BERTL MÜTTER
KARIN PESCHKA
KATHRIN RÖGGLA
TONIO SCHACHINGER
PAUL SKREPEK
TOXISCHE POMMES

Ich freu mich drauf und nehm meinen Dragan mit zur von Sebastian Fasthuber moderierten Lesung am …

Samstag, 18. Mai, 16 Uhr

… im Café Rahofer
Stadtplatz 9, 4400 Steyr
www.restaurant-rahofer.at

Leider musste die Lesung aufgrund einer Erkrankung meinerseits kurzfristig abgesagt werden, was mir sehr leid tut. 

 

2018 war ich mit Autolyse Wien zu Gast in Ried, auch damals auf Initiative des Vereins Kunst im Keller – KiK Ried, der mich heuer erneut zu einer Lesung ins Innviertler Zentrum eingeladen hat. Dieses Mal natürlich mit Auszügen aus Dschomba.

 

Ich freu mich sehr!

 

Wann: Dienstag, 7. Mai 2024, 20 Uhr
Wo: KiK Ried, Hartwagnerstraße 14, Ried
Eintritt: 8,00 – 14,00 Euro

So schön in Szene gesetzt, lass ich gerne das Plakat der Bibliothek Altenfelden für mich sprechen und freu mich auf kommenden Montag. :)


Montag, 6. Mai 2024, 19:30 Uhr
Pfarrsaal Altenfelden
Schulstraße 1, 4121 Altenfelden
Freiwillige Spenden – diese Veranstaltung wird vom BVÖ gefördert.

Im Rahmen der Grieskirchner Landlwochen unternehme ich mit den beiden Komponisten Rudolf Jungwirth und Bernd Preinfalk und dem Ensemble TRIOGONALJudith Ramerstorfer (Stimme), Andrej Serkov (Akkordeon) und Veronika Eber (Cello) – eine Reise durch spröd-zarte Seelen-/Landschaften.

Die Gschdettn (oberösterreichisch für Brachland) als Sinnbild für das Dasein in jeglicher Form zieht sich dabei fast leitmotivisch durch den Abend: Aus einer Gschdettn kann vieles entstehen, sie verändert sich im Lauf der Zeit von selbst.

Aus der Ankündigung zu unserem Programm mit dem schönen Titel üba da gschdettn:
„Ausgehend von den Eindrücken einer Sommernacht im Mühlviertel (after illusion, Bernd Preinfalk) spinnt Peschka ihre literarischen Fäden durch ein beankats Laund, das besonders in der Vertonung durch Rudolf Jungwirth (Acht Haikus für Sopran, Cello und Klavier) einen reichgefärbten Soundtrack erhält. Der Trialog für Sprecherin (Karin Peschka), Sopran und Cello fußt auf experimentell-lyrischen Texten Eins bis Sechs (2015) der Autorin und zeichnet im Wechselspiel mit den Musikerinnen feingewebte Bilder in den Raum. Die Symbiose aus Wort und Klang – ergänzt durch eigens für den Anlass geschriebene Prosasplitter – endet schließlich in Irland. Die Five Irish Toast sind nicht nur eine humorvolle Verbeugung vor dem Land und seinen Leuten, sondern vereinen moderne Tonsprache mit zutiefst irisch-traditionellem Textgut.“

Sonntag, 5. Mai, ab 17 Uhr
Schloss Parz, Grieskirchen
Eintritt: 20 Euro

Mit großer Vorfreude bereite ich mich derzeit auf meine Baltikum-Reise vor, die mich vom 23. bis 30. April nach Estland, Lettland und Litauen führen wird. Dort erwarten mich viele Begegnungen, schöne Städte und ein dichtes Programm.

Estland:
24.04.: Workshop an der Universität Tartu für Germanistikstudierende, 14-16 Uhr

25.04.: Lesung in der Estische Nationalbibliothek, Tallinn, 17:30 Uhr

Lettland:
26.4., Lesung in der Österreich-Bibliothek Riga, 16 Uhr

Litauen:
29.04., Lesung in der Öffentliche Adomas-Mickevičius-Bibliothek, 17:30 Uhr

Ich bin sehr glücklich über die Reisen, die mir das Schreiben beschert. Danke für die Einladungen und den Österreich-Bibliothekarinnen für Unterstützung bei der Planung: Karmela Rudaitienė (Litauen), Ilze Garda (Lettland) und Merili Martinson (Estland).

Und ein großes Danke auch an die Studierenden der Germanistik in Tartu, die Auszüge aus Dschomba ins Estische übersetzen und mir dazu im Vorfeld kluge Fragen gestellt haben. Ich freue mich jetzt schon auf unsere Gespräche.