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Ab 26. Februar 2020 im Handel. Mehr: Putzt euch, tanzt, lacht

Markusplatz

03/02/2020

Auf der Suche nach etwas völlig anderem finde ich ein Bild von mir. In einer schwarzen Mappe, ganz unten in einem Karton. Einem von mehreren, die unausgeräumt im Kasten stehen. Nicht warten. Sondern einfach sind. Seit der großen Übersiedlung, der Inhalt soll (und wann?) in Ruhe sortiert werden, zumindest einmal noch befühlt.

Musste, um zu dieser schwarzen Mappe zu kommen (die nicht das Ziel war), alle anderen Kartons erst aus dem Kasten heben, ausräumen, wieder einräumen, wegstellen, nächster Karton. Das Gesuchte fand sich nicht in der Form, in der es sich hätte finden lassen können, liefe heuer etwas nach Plan.

(Der Jänner wortleer und schwer. Der Februar, der Februar? Das wird sich noch erweisen.)

In der Mappe: Negativstreifen und Fotos, seit gut zehn Jahren nicht in der Hand gehabt. Ich muss um die zwanzig gewesen sein, als ich die Bilder gemacht und mit Hilfe eines Freundes in der Dunkelkammer entwickelt habe.

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Bilderwechsel

31/12/2019

Notizen in fünf Teilen, entstanden anlässlich der Fotoklub K5-Vernissage «Verborgenes Eferding» im Eferdinger Gastzimmer am 19. Oktober 2019.

Geschrieben in den Tagen davor, während der kurzen Reise von Wien nach Eferding über Bukarest, Rumänien, und Veliko Tarnovo, Bulgarie­n, wenige Tage nach einem Vortrag Bazon Brocks, Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung, Künstler und Kunsttheoretiker, geb. 1936 in Pommern.

1. Mit der S7 von Wien Praterstern zum Flughafen Wien

Bazon Brock sagt, die Endlichkeit begründet das Unendliche. So einen Satz in den Kopf packen. Zum Flughafen fahren. Den Rollkoffer die Rollkoffergeräusche machen lassen. Jede erhabene Bodenmarkierung klingt, als würde das Ding scheppernd lachen.

Während der Fahrt, die Häuserreihen lichten sich schon, kommt mir die Frage in den Sinn: Was anders ist am Industriegrau hier und dort. Tippe und tippe und schau über den Brillenrand. Sieht man nicht viel, ist Nebel. Schält sich ein wenig Welt heraus. Ach, Blödsinn. Welt schält sich nirgends heraus, woraus heraus sollte sich Welt schälen? Aus sich selbst? Wenn, dann tut sie das nicht des Nebels wegen. Sondern weil sie sich ständig und ohne Pause aus der Nichtwelt herausschälen muss. (Ich könnte weiterfragen: Wer schält? Kann nur schälen, wer oder was Bewusstsein hat? Ist es zu früh am Tag für die inwendige moral-ästhetische Diskussion? Oder zu spät?)

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Über Wunder

23/12/2019

Sprachgesang oder Sprechrhythmik in drei Teilen. Entstanden für „… dass sich wunder alle Welt …“, Texte und Musik zum Advent, gemeinsam mit Rudolf Jungwirth (Orgel-Improvisationen) am 14. Dezember 2019 in der evangelischen Kirche Eferding.

Erstens: Wundern an sich.

Dass sich wunder alle Welt. Dass Grenzen sind zwischen dem, was sich erklären lässt und dem, was nicht. Dass diese Grenzen durchlässig sind im alten Sinn, und sich verfestigen hin zu Stein im neuen.

Dass etwas, das Wunder sein durfte über die Dauer, keines mehr ist. Sondern, erwiesen für die große Welt, eine Geschichte, eine Mär, zum Streicheln der Kinderseele auch im Erwachsenen. Um Augen rund zu machen, ein Staunen in sie zu zwingen mit arroganter Hand.

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Anton Peschka präsentiert El Humano – seinen neuen Cocktail. Franz hilft ihm dabei. Und die Mutter auch, also ich: #ElHumanoLegacy (Das schöne Bild ist von Stefano Trabison.)

Das Datum sichern, quasi mit Karabiner im Kalender festmachen: Am 18. März des nächsten Jahres wäre der wunderbare Wolfgang Bauer neunundsiebzig geworden. Wir feiern seinen Geburtstag mit einer szenischen Lesung. Gelesen wird – logisch, oder? – im Café Museum das Stück Café Museum – Die Erleuchtung.

Vorab zu finden in diesem Buch:

Wir, das sind Andreas Unterweger, Gerhard Loibelsberger, Herr Thomas (Kellner im Café Museum) und ich.

Freue mich ungemein.

Bald (Februar 2020)

21/11/2019

Im Rahmen der Famulus Caféhaus Lesungen wird gelesen – und das im Café 7*Stern in 7. Wiener Gemeindebezirk. Ich freu mich auf den Abend, auf Tanja Paar und Gertrude Grossegger – und auf hoffentlich ganz viele Besucher/innen.

Zu hören gibt’s von mir Book # 1. Mein Beitrag in der von Wolfgang Paterno bei Czernin herausgegebenen Anthologie Das erste Mal  (Sept. 2019) trägt zwar einen englischen Titel, ist aber, versprochen, durch und durch österreichisch. Wenn nicht gar oberösterreichisch.

Die Moderation übernimmt der Gastgeber: Luis Stabauer

Dienstag, 26. November 2019
Beginn: 19 Uhr | Eintritt frei
Café 7*Stern – Siebensterngasse 31, 1070 Wien

Am Samstag, 19. Oktober (Beginn 19.30 Uhr) treffen wir uns im Eferdinger Gastzimmer zu einer Vernissage/Finissage anlässlich der zweiten Eferdinger Atelierreise. Eine Ausstellung geht, die andere kommt – folglich: Bilderwechsel!

Aus „Jazz im Bild“ (Peter Purgar) wird „Verborgenes Eferding“ (Fotoklub K5)

Gefeiert wird die Finissage des einen und die Vernissage der anderen mit Texten und Musik: Die oberösterreichischen Autorinnen Marianne Jungmaier, Renate Silberer und Karin Peschka lesen eigens für den Anlass verfasste Texte. Das noch namenlose Trio – Valentin Pittrof (Saxophon & Gesang), Lukas Ferchhumer (Klavier) und Simon Wagner (Schlagzeug) – gibt seine musikalische Premiere.

Marianne Jungmaier (c) privat | Renate Silberer (c) Detailsinn | Karin Peschka (c) privat

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen und danken unseren Unterstüzter/innen: Land Oberösterreich, Bäckerei Mario Raab, Restaurant Brummeier/Kepler Stuben, Raiffeisenbank Eferding, Richter Bürosysteme 

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