Slow down in the night of the living dead Johnnys Untertitel zum diesjährigen Weihnachtsfest lautet: „Die Nacht der lebenden Toten.“ Wer Radio hört, weiß warum: Quer durch (fast) alle Radiosender durften in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember sämtliche Radioleichen fröhliche Urstände feiern. Wir hatten Stunden, um uns davon zu überzeugen. Wir fuhren…
Meine Eltern, die Schule und ich Meine Eltern sind gute Menschen. Warmherzig, gelassen, hilfsbereit. Mein Vater, der in jungen Jahren Rita Hayworth bekochte, deckt eine ganze Kleinstadt mit Weihnachtskeksen ein (ganzjährig). Meine Mutter bestrickt nicht nur charakterlich, sondern auch tatsächlich: Gib ihr einen Knäuel Wolle, sie macht daraus einen Pulli, den du nie wieder ausziehen…
Gibt es so etwas wie Männergespräche? Ich kann nicht über Johnny schreiben, ohne irgendwann den Kurden zu erwähnen. Denn in meinem Freund hat mein Sohn etwas gefunden, das für allein erziehende Söhne sprichwörtliches Manna ist (auch wenn der Kurde nicht eben vom Himmel fiel): einen Couchgefährten. Der Kurde hatte von Anfang an ein Händchen für…
Die Zeitfressmaschine Ich warte. Das kann ich mittlerweile schon ziemlich gut, das Warten. Und wo ich schon überall gewartet habe! Besonders beliebt: Vor dem Generali-Center, vor der Apotheke am Schwedenplatz, vor diversen Schulen, in Arztpraxen, in Unfallambulanzen – womit wir beim Thema wären: Johnny. Der ja an sich ein Unfall war. Also in dieser Form,…
Niemals konnte ich mir auch nur ansatzweise das leisten, was man (also zumindest mein Sohn) als „richtigen Urlaub“ bezeichnet. Darunter stellt er sich vor: Strand, Hitze, mächtige Buffets zum unbegrenzten Nachladen und – vor allem – die Reise per Flugzeug. Unsere Urlaube waren: Gardasee (Zelt), Kroatien (umgebauter VW-Bus mit Bremsproblemen), 3-Tage-Eurodisneyland (Reisebus, Nonstop Linz/Paris). Wie…