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Was macht die Wirtstochter am Vorlesetag 2020? Sie liest – für die Stadtbücherei Eferding – einen Text vor, in dem es (auch) ums Essen geht: „Wirtskinder“, erschienen in SALZ, Zeitschrift für Literatur, Heft 160/ Juni 2015.

Ich erzähle darin aus der Geschichte meiner Familie – und wie es ist, als Kind von Wirtsleuten aufzuwachsen.

Begonnen hat alles mit den Großeltern, die sich vor mehr als hundert Jahren in St. Gilgen kennenlernten, im Hotel Excelsior, wo sich Franz, der Küchenchef, in Maria, die Kaffeeköchin verliebte.

Der Herr mit dem strengen Blick (dritter von links) ist unser Großvater, Franz Peschka, zu jener Zeit noch Küchenchef im Salzburger Peterskeller.

Und wer Lust hat auf die im Text erwähnten Zwetschkenpofesen, hier geht es zum Rezept, original zubereitet von unserem Vater: Herr Peschka kocht … Zwetschkenpofesen

Mahlzeit!

Ein Löwenkopf?

Neben dem orangen Reclamheft Nr. 8728 (Arthur Rimbaud, Illuminations) immer dabei bei den Lesungen aus Putzt euch, tanzt, lacht: der schwarze Stein, ein Geschenk von Vroni, einer Freundin aus dem Pinzgau.

Wo sind die anderen? Gold suchen beim kleinen Felsbruch? Steht das in der Beschlussfassung? Der schwarze, körperwarme Stein, den ich in der Hand halte, als wär’s ein Wert. „Schlacke“, sei das, sagte Ernst, in der Hütte gefunden, beim Austausch des Ofens. Schlacke? Ein Stück Gestein, aus dem das Pinzgauer Gold herausgeschmolzen wurde, es steckte in den Löchern. „Siehst du?“ (S 302,  Putzt euch, tanzt, lacht – Otto Müller, 2020)

Folglich kommt er mit zur Buchpräsentation in Oberösterreich.

3. März, 19.30 Uhr: Das blaue Buch und ich sind Gast im Linzer StifterHaus (Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz). Moderation: Brigitte Schwens-Harrant.

Ich freu mich sehr!

 

Auf dem Weg nach Wien, wo ich am Sonntag Putzt euch, tanzt, lacht präsentieren darf, dachte ich gerade: Ich hab nicht nur das Buch bei mir, sondern Fanni, die im Zug sitzt und noch nicht weiß, was sie erwartet. Die (bin mir sicher) gar nicht drüber nachdenkt.

Mich, uns, alle, die kommen mögen, erwartet ein Radio Wien Literatursalon, moderiert von Alexander Jokel.

1. März, 11 Uhr: Die Wiener Erstpräsentation von Putzt Euch, tanzt, lacht im Literaturhaus Wien (Seidengasse 13, 1070 Wien).

Wichtig: Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, muss man sich vorher anmelden – bei Radio Wien oder im Literaturhaus Wien.

Gestern ist das Buch im Handel gelandet, heute bin ich mit Putzt euch, tanzt, lacht unterwegs zur ersten Lesung. (Nervös? Ein wenig. Glücklich? Sehr!)

Um 19 Uhr werden Lukas Meschik und ich in der Reihe Tirol liest Österreich im Literaturhaus am Inn (Josef-Hirn-Straße 5, 6020 Innsbruck) unsere Bücher vorstellen. Die Moderation gestaltet Robert Renk.

Im Rahmen der Famulus Caféhaus Lesungen wird gelesen – und das im Café 7*Stern in 7. Wiener Gemeindebezirk. Ich freu mich auf den Abend, auf Tanja Paar und Gertrude Grossegger – und auf hoffentlich ganz viele Besucher/innen.

Zu hören gibt’s von mir Book # 1. Mein Beitrag in der von Wolfgang Paterno bei Czernin herausgegebenen Anthologie Das erste Mal  (Sept. 2019) trägt zwar einen englischen Titel, ist aber, versprochen, durch und durch österreichisch. Wenn nicht gar oberösterreichisch.

Die Moderation übernimmt der Gastgeber: Luis Stabauer

Dienstag, 26. November 2019
Beginn: 19 Uhr | Eintritt frei
Café 7*Stern – Siebensterngasse 31, 1070 Wien

Am Samstag, 19. Oktober (Beginn 19.30 Uhr) treffen wir uns im Eferdinger Gastzimmer zu einer Vernissage/Finissage anlässlich der zweiten Eferdinger Atelierreise. Eine Ausstellung geht, die andere kommt – folglich: Bilderwechsel!

Aus „Jazz im Bild“ (Peter Purgar) wird „Verborgenes Eferding“ (Fotoklub K5)

Gefeiert wird die Finissage des einen und die Vernissage der anderen mit Texten und Musik: Die oberösterreichischen Autorinnen Marianne Jungmaier, Renate Silberer und Karin Peschka lesen eigens für den Anlass verfasste Texte. Das noch namenlose Trio – Valentin Pittrof (Saxophon & Gesang), Lukas Ferchhumer (Klavier) und Simon Wagner (Schlagzeug) – gibt seine musikalische Premiere.

Marianne Jungmaier (c) privat | Renate Silberer (c) Detailsinn | Karin Peschka (c) privat

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen und danken unseren Unterstüzter/innen: Land Oberösterreich, Bäckerei Mario Raab, Restaurant Brummeier/Kepler Stuben, Raiffeisenbank Eferding, Richter Bürosysteme 

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Kurz wird diese Reise, zu kurz – aber besonders: Der 25. Jahrestag der Gründung der Österreich Bibliothek Veliko Tarnovo führt mich nach Bulgarien. Zur Jubiläumsfeier am 18. Oktober 2019 laden neben der Österreich Bibliothek die Österreichische Botschaft in Sofia und das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres.

Eine Lesung, eine Diskussion – und ein schöner Abschluss der Balkanreise, die mich seit Anfang September in den Kosovo, nach Albanien, Montenegro und Serbien geführt hat.

(Ich Glückskind.)

 

Es ist mir eine ganz besonders große Freude, an der Präsentation der serbischen Übersetzung meines Romans Watschenmann teilnehmen zu können, dort, wo während meiner Schreibresidenz im April 2016 dieses Abenteuer mit einem Workshop und einer Gruppe äußerst engagierter Studierender begonnen hat.

Gegavac hat viele Eltern – ich nenne alle und danke allen in diesem Beitrag:  Vom Watschenmann zum Gegavac: Хвала лепо!

Bei beiden Präsentationen, am Dienstag in Novi Sad und am Donnerstag in Belgrad, wird Dr. Nikolina Zobenica, Professorin am Institut für Germanistik in Novi Sad, mit mir ein Gespräch führen und Miroljub Stojanovic das Buch vorstellen. Danka Bajković, eine der Übersetzerinnen, liest die serbischen Abschnitte.

Ebenfalls an der Präsentation beteiligt sind der Verleger und Herausgeber Relja Dražić (Neusatz-Verlag) und Paul Gruber, der erste Initiator der Übersetzung, derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Universität Flensburg. (Die Abende finden auf Serbisch und Englisch statt.)

Dienstag, 8. Oktober, 19 Uhr: Bulevar Books, knjižara koja svira Bulevar Mihajla Pupina 6, 21000 Novi Sad. Das Bookstore-Café befindet sich gegenüber dem Arena-Kino.

Mittwoch, 9. Oktober ab 19 Uhr: KROKODIL, Zentrum für zeitgenössische Literatur
Karadjordjeva 43 (Eingang vom Garten)

Ein Hoch auf alle Beteiligten!

Etwas zu lesen, das noch nicht veröffentlicht wurde, ist immer spannend. Die ersten Reaktionen auf den neuen Text (nicht lektoriert, nicht ganz fertig) – wie werden sie sein? Letztlich wird das Publikum in Hartkirchen nach diesem Blick in die Werkstatt mehr wissen, als meine Lektorin, die (mit den Fingern auf den Tisch trommelnd?) schon auf das Manuskript wartet.

Im zweiten Teil die „sichere Bank“: Ich lese aus den Wirtshausgeschichten meines Vaters. Denn Herr Peschka kocht nicht nur, er ist auch ein begnadeter Erzähler.

Summa summarum: Ich freu mich!