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Dorf des Immo

03/02/2022

Im Railjet nach München und von dort nach Immenstadt zur Lesung. Ich google und lerne, dass sich „Immenstadt“ von einem Personennamen ableitet und nichts mit Bienen zu tun hat, diese sind auch nicht im Wappen der Stadt zu finden, dafür Lindenblätter und Fische. Allerdings wurde vom 18. Jahrhundert bis 1915 im Siegel der Schild mit einem Bienenkorb gekrönt.

Also liege ich mit Blütenhonig und Honigbärchen nicht ganz falsch als Dankeschön für die freundlichen Menschen vom Literaturhaus Allgäu – und stellvertretend für alle Veranstalter*innen, die sich von pandemischen Verzögerungen nicht einschüchtern lassen und Lesungen nicht absagen, sondern, falls möglich, ein- oder sogar zwei Mal verschieben. So geschehen mit dieser Lesung.

(War noch spannend, weil das PCR-Test-Ergebnis erst gegen Mitternacht erhalten, aber umso glücklicher bin ich, grad im Zug nach Deutschland zu sitzen.)

Was lange währt, wird endlich gut: Dieser alte Spruch trifft nicht immer ins Schwarze, aber hier und heute passt er gut. Bzw. in ein paar Tagen, denn dann geht es hoffentlich nach Immenstadt im Allgäu, wo ich zu einer Lesung aus Putzt euch, tanzt, lacht eingeladen bin.

Geplant war die Lesung bereits für Februar 2021. Der Termin musste wegen der Pandemie auf Herbst 2021 verschoben werden. Hat ebenfalls nicht geklappt, daher jetzt der dritte Versuch. Und der soll bitte gelingen, das wünsche ich mir sehr, denn nichts ist selbstverständlich: die Einladung und die freundliche Korrespondenz und die große Geduld der Veranstalter/innen.

Zudem passt mein Roman perfekt zum aktuellen Jahresthema im Literaturhaus Allgäu für 2022: Lebenswege.

Ich freu mich auf die Reise.

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Donnerstag, 3. Februar 2022, 19.30 Uhr
Literaturhaus Allgäu
Bräuhausstraße 10
87509 Immenstadt

… konnte nichts schiefgehen: Zürich war wunderbar.

„L‘ange protecteur“ von Niki de Saint Phalle (1930 – 2002) schwebt seit 1997 Hauptbahnhof Zürich

Wieder eine Grenze überschritten zu haben, das wird ein besonders gutes Gefühl sein, sogar, wenn es sich nur um die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz handelt.

Die erneute Einladung des Literarischen Clubs Zürich ist der zweite Versuch, diese Lesung zu realisieren, und ein Jahr nach dem ursprünglich geplanten Termin wird es nun hoffentlich gelingen. Was bleibt uns anderes, als zuversichtlich zu sein?

Danke den Organisator*innen, dass die Lesung verschoben und nicht gleich abgesagt wurde. Angesichts der Menge an guten Büchern, die in der Zwischenzeit erschienen sind, keine Selbstverständlichkeit.

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Mittwoch, 12. Januar 2022, 19.30 Uhr
Moderation: Elisabeth Boner
Gemeindestraße 54 (über dem Kreisbüro 7)
8032 Zürich