In Winterthur „in der Tinte“
11/10/2024
Zum Abschluss meiner vier Wochen Winterthur als Writer in Residence im Kulturhaus Villa Sträuli hat mich Julia Toggenburger für die Sendung „In der Tinte“, Radio Stadtfilter eingeladen. Fein war’s. Und lustig. Wer möchte, kann nachhören. Wir reden über vieles, aber auch über Bruckners Affe und Autolyse Wien.
Es ist ein großer Anlass zur Freude, wenn ein Buch die Sprachgrenzen überschreitet. Schon die Übersetzung von Watschenmann ins Serbische (Vom Watschenmann zum Gegavac: Хвала лепо!) empfand ich als großes Geschenk, und genauso geht es mir mit der kürzlich bei Vakxikon Publications erschienenen Übersetzung von Autolyse Wien. Erzählungen vom Ende in die griechische Sprache.

Die griechische Ausgabe ist mit Η Βιέννη σε αποσύνθεση (ungef.: Wien im Verfall) übertitelt, übersetzt von Ilias Triantafillou: Ευχαριστώ!
Mein Dank gilt ihm und dem Vakxikon Publications. Dessen Team die Autor/innen auf dem Vakxikon-Book.Tubes-Channel gern mit einem kurzem Video vorstellt und so auch ich gebeten wurde, ihnen dafür Material zu schicken. Die Video-Schnipples wurden von Eva Auzinger standesgemäß im Otto Müller Verlag in Salzburg aufgenommen (danke, Eva!) und in Griechenland zu einem Filmchen montiert.
Es grüßt das Glückskind: Καρίν Πέσκα. :)
Ein Text, der heuer in Literatur & Kritik 575/576 veröffentlicht und von Uwe Kullnick für Literatur Radio Hörbahn in eine Podcast-Folge verwandelt wurde. Vielen Dank dafür!
Ich erzähle darin u.a. von meiner Erkrankung, wegen der ich im November 2023 zwei Wochen lang ein Bett im einundzwanzigsten Stock des Wiener AKHs belegte. In Sicherheit und mit bester medizinischer Versorgung, was alles andere als selbstverständlich ist.
Ein ganzer Monat Winterthur
12/09/2024
Letzten November wurde ich gefragt, ob ich gern an einem Austauschprogramm mit der Schweiz teilnehmen würde, ein Monat im Kulturhaus Villa Sträuli in Winterthur … Zeit zum Schreiben, Stadt und Leute kennenlernen, Auszeit vom Wahlkampf in Österreich – nein, Letzteres war nicht unter den aufgelisteten Vorteilen, die ein Aufenthalt im Ausland mit sich bringt. Und doch muss ich feststellen: Die Distanz, der Wechsel der Perspektive hat (wie eh immer) seinen Charme und Nutzen.
Da mein Zungenschlag schon das Schwyzerdütsche anzunehmen beginnt, ist offensichtlich: Ich habe ja gesagt, bin seit gestern in dieser schönen Villa, die in einer adretten Schweizer Stadt steht und fühl mich als Artist in Residence sehr willkommen, wofür das Team der Villa Sträuli verantwortlich zu machen ist. Absolut liebe Leute!
Mein Dank gilt den „Tauschpartnern“ Unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich und A*dS – Autorinnen und Autoren der Schweiz für die Einladung, sowie dem Österreichischen Kulturforum Bern für seine Unterstützung bei den Reisekosten: Merci vielmal!
Vom 11. September bis 11. Oktober werde ich hier sein, tun, was eine Autorin so zu tun hat … und dazu gehört auch das Lesen:
Freitag, 13. September 2024, 20:00 Uhr
Schönauer Sofalesung aus Dschomba und Bruckners Affe
Wohnkiste, Schönaustrasse 9a, 5400 Baden, Schweiz
Donnerstag, 03. Oktober 2024, 18:30 Uhr
Lesung aus Dschomba
Kulturhaus Villa Sträuli, Museumstrasse 60, 8400 Winterthur, Schweiz
Moderation: Karin Labhart
Eintritt: CHF 20 | Anmeldung bis 1. Oktober 2024 an: mail@villastraeuli.ch
Eintritt: Anmeldung an info@kulturhaus-oberestube.ch

Die schöne Villa Sträuli, mein Zuhause für vier ganze Wochen.
Dass es eine gute Idee war, zum Theaterstück einen Essay zu verfassen und beides zu einem Buch zu vereinen, hatte ich mir gedacht. (Danke, bester Verlag!)
Dass ich schon im September aus Bruckners Affe lesen darf, war trotzdem eine – sehr schöne – Überraschung.
Freu mich darauf, mit dem Affen und Sekundärliteratur (Bruckner Briefe) nach Wels zu fahren: Der Weinphilosoph und Bruckner ergeben ein gutes Match. Beide heißen Anton, auch wenn einer der beiden nur mit zweitem Vornamen. :)
Der Weinphilosoph
Norbert Anton Perkles
4. September 2024, Beginn 19 Uhr
Eintritt: 9,00 Euro
Cordatushaus
Bahnhofstraße 10
Wels, Oberösterreich
Mein Gespräch mit Mihai
14/08/2024
Ich durfte für die Salzburger Straßenzeitung Apropos ein Interview mit einem ihrer Verkäufer führen: Mein Gespräch mit Mihai Usurela ist online nachzulesen. Allerdings möchte ich dringend darauf hinweisen, wie lesenswert Apropos ist – und somit sehr kaufenswert.
Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien
26/07/2024
Ich bin von den vielen Glückwunsch-Postings, -Mails, -Nachrichten … zum Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien überwältigt und fang mit dem Verteilen von Herzen, Likes, Rosen und Busserl-Emojis lieber gar nicht erst an. Sondern hier, für alle:
🌹🥳🍀🥰😘🥳👍
Fühlt Euch umarmt, gemocht, gebusselt und mit Rosen überhäuft!
Großen Dank der Jury, die mich mit dem Preis völlig überrascht hat: Mag.a Andrea Fredriksson-Zederbauer, Angelika Reitzer, Mag. Peter Zimmermann
Danke auch den Otto Müller Verlag, mit Nadine Hötzendorfer-Fejzuli, Arno Kleibel, dem wunderbaren Team und meinen wichtigen, wichtigen Begleiter/innen in Sachen Lektorat, Unsicherheiten, Mutmachung und und und: Christine Rechberger und Ludwig Hartinger.
Und so vielen anderen. Weil: Von nix kommt nix.
PS: Das Bild zeigt Eferdinger Mauerblümchen. Gestern beim Beruhigungsspaziergang extra für Euch fotografiert.
27. Juli: Welser Lesefest
25/07/2024
Als Pendlerin zwischen den Welten Wien und Oberösterreich freue ich mich besonders über Lesungen in der näheren Umgebung Eferdings. Nicht nur, weil ich beim Erzählen ungeniert in meine Erstsprache (Hausruckviertlerisch) kippen kann, sondern auch, weil mich meine Mutter gern begleitet. Und da es von Eferding nach Wels gerade mal knappe zwanzig Kilometer sind (außer, man fährt über Scharten, dann geht es noch ein wenig flotter), wird sie am Samstag an meiner Seite sein. In Wels, beim Lesefest, bei dem ich ab 18 Uhr mit Dschomba Teil des schönen Programms bin.
Freude also doppelt und dreifach. :)
Welser Lesefest
Burggarten Wels
Samstag, 27. Juli 2024
Einlass: 14.00 Uhr
Bühnenprogramm
14:15 Uhr Musikalisches Intro von CODA
14:45 Uhr Offizielle Begrüßung
15:00 Uhr Poetry Slam Durchgang 1
15:45 Uhr CODA
16:00 Uhr Lesung Reinhard Kaiser-Mühlecker
16:45 Uhr CODA
17:00 Uhr Poetry Slam Durchgang 2
17:45 Uhr CODA
18:00 Uhr Lesung Karin Peschka
18:45 Uhr Shorty’s Blueskitchen-Trio
19:00 Uhr Poetry Slam Finale
19:30 Uhr Shorty’s Blueskitchen-Trio
20:00 Uhr Lesung Kurt Palm
Musikalischer Abschied mit
Shorty’s Blueskitchen-Trio
21:30 Uhr Programmende
22:00 Uhr Veranstaltungsende
18. Juli: Lesung und Konzert in Retz
16/07/2024
Wunderschönem Sommerwetter erwartet uns am Donnerstag – und mich ein Auftritt beim Festival Retz, auf den ich mich besonders freue, denn ich werde zum ersten Mal aus meinem neuen Buch lesen: Neben Bruckners Affe stehen auch Auszüge aus Dschomba und Autolyse Wien auf dem Programm.
Im zweiten Teil des Abends lauschen wir dem ensemble XXI. jahrhundert, das seit mehr als einem halben Jahrhundert unter seinem Gründer und Leiter Peter Burwik Klangbrücken schlägt und mit „Quatuor pour la Fin du Temps“ von Olivier Messiaen vom apokalyptischen Ende der Zeit berichtet.
Heute geht es richtig los, mein erstes Theaterstück feiert in Wilhering Premiere, gleichzeitig kommt auch das Buch zum Stück in den Handel.
Ich freu mich sehr über die erste Besprechung der bibliophilen Ausgabe von Bruckners Affe, meines ersten Theaterstücks. Im Buch ergänze ich das Stück um den Essay Pizzicato, und Christina König findet auf Drehpunkt Kultur nicht nur die Kombination sehr gelungen:
Provinzmusiker mit Hochwasserhose
Die öffentliche Generalprobe gestern war mir ein Fest, Ensemble, Atmosphäre, Publikum … alles miteinander wunderbar! Ich danke jetzt schon allen, besonders Joachim Rathke (Regie), Doris Happl (Dramaturgie), Rudolf Jungwirth (Musik), den großartigen Musikerinnen, Darsteller/innen, Chor-Mitgliedern und allen, die durch ihre Arbeit dazu beitragen, dem komplexen Werk so viel schönes Leben einhauchen!
Eine Wanderung durch Bruckners Träume
Der Komponist Anton Bruckner, bekannt für seine Skurrilität, verbrachte einige Sommer im Stift Wilhering zur Sommerfrische und nahm Kontakt zu einem Affen auf, der im Palmenhaus „einsaß“. Der Name des Affen ist uns nicht überliefert, wohl aber taucht das Tier in einer von Bruckners Sinfonien auf.
Autorin Karin Peschka, Komponist Rudolf Jungwirth und Regisseur Joachim Rathke nehmen diese kuriose Episode zum Anlass, um in die reichen, von Widersprüchen strotzenden Innenwelten dieses grenzgenialen Komponisten einzutauchen. Wie bei der Zeitenwanderung „MONKS“ (2022) wird das Publikum Teil dieser Reise, die von der Scheune zum Palmenhaus, in die Kirche und wieder zurück zur Scheude führen wird.
Ein Projekt des Theater Spectacel Wilhering in Kooperation mit der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024
Das Stück wird noch bis 2.8. aufgeführt. Hier geht es zum –> SPIELPLAN







