Dieser schöne, geile Schwachsinn Ich möchte. Sagt sie. Und schweigt dann wieder. Dem Taxler glühen die Ohren ein wenig. Wir fahren durch die Nacht, und führen fort, was wir zuvor begonnen haben. Meine Süße, sagt sie zu mir, dieses Weibsbild, und ich sag: Du Kuh. Du Gurke. Wir schauen uns an, dann auf die Straße,…
Die andern sind uns egal Als Studierende an der Sozialakademie wurde mir einmal gesagt: „Karin, wenn du eine Seminararbeit präsentierst, erklärst du dir die Welt – und wir anderen sind zufällig auch dabei.“ Damals lernte ich einiges über das Lernen an sich. Dass es verschiedene Lerntypen gibt und welcher davon auf mich zutrifft, und dass…
Wut für ein ganzes Leben Wenn ich jetzt beginne mit dieser Geschichte von der kalten Wut, die mich am Sonntag packte und bis heute immer wieder packt, obwohl schon spürbar schwächer, aber immerhin, wenn ich das jetzt beginne zu erzählen, dann könnte ich harmlos anfangen, den Text stricken mit dicken Nadeln und dickem Faden, ein…
Weniger will ich werden Man geht so in den Tag hinein. „Ganz junge Blüte“, schrieb ich gestern, „hauchzart, mit golden, pfirsichfarbenen Blütenblättern“. Später, schrieb ich weiter, komme das Getrampel. Und dass man so lange an der Nacht herumschaben möchte, „bis der Tag durchschimmert an den wundgeschabten Stellen“. Dann hörte ich auf mit Schreiben, weil die…
Tag weg, Nacht da Diesen Text wollte ich gestern Nacht schreiben, viel zu spät, aber na ja. Am Abend kam das Mail, ob ich was vorbereitet hätte für heute, weil, da gebe es einen Rhythmus, demnach wäre ich an der Reihe. Ich hatte nicht. Jener besagte Rhythmus war mir etwas entglitten. Ich, forsch, schrieb zurück:…