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Am 18. Dezember 2025 gestalteten die Schweizer Literaturwissenschaftlerin Vreni Amsler und ich einen Veza-Canetti-Abend in der Alten Schmiede Wien. Fast eineinhalb Stunden sprachen wir über Leben, Werk und Korrespondenzen Veza Canettis, die 1897 in Wien geboren wurde und im Mai 1963 in London verstarb.

Eineinhalb Stunden Gespräch über eine Schriftstellerin? Klingt viel und ist dennoch zu wenig. Für alle, denen das ganze Video im Moment zu lange ist, sich aber für Canettis Arbeit interessieren und zumindest vorab hineinhören möchten in deren Schreiben: Ab Minute 15:10 lese ich die Erzählung Drei Helden und eine Frau und ab Minute 30:30 Auszüge aus der Erzählung Geduld bringt Rosen.

Vreni und ich danken der Alten Schmiede Wien für Einladung und Aufzeichnung. Schön war’s!

Und hier geht es zu einem informativen Artikel aus dem Jahr 2024 über die akribische Recherche zu Veza Canetti, der sich Vreni Amsler seit vielen Jahren widmet: Veza Canetti – Aus dem Schatten befreien (WOZ – die Wochenzeitung)

Quart – Heft für Kultur Tirol hat mich zu einem Ortstermin gebeten. So bin ich nicht nur zum ersten Mal in Alpbach gewesen, einem hübschen Dorf in den Tiroler Bergen, sondern auch zu Gast beim Europäischen Forum Alpbach. Der Bericht zum Ortstermin ist in der aktuellen Quart-Ausgabe erschienen, die so lesenswert wie wunderschön gestaltet ist.

Mein Lufthirn, denke ich, mein Lufthirn – Ortstermin: das Europäische Forum Alpbach

Quart Heft für Kultur Tirol Nr. 46/25, Dezember 2025

… und, wer mag, Reinhören ins vielleicht Unerwarte. Als mir vor ein paar Wochen der Veza-Canetti-Preis verliehen wurde, las ich Lyrisches, und zwar zwei Teile des Dialekt-Gedichts bus grås haud haam (im Video ca. ab Minute 44:00) und die Ludwig Hartinger gewidmete Litanei ab- und angesang (ab ca. 1:13:00). (Irgendwann kommt alles raus, so oder so.)

Veranstaltet wurde die Verleihung am Mittwoch, 30. April 2025, vom Kulturreferat der Stadt Wien in der Alten Schmiede Wien. Ich danke Veronika Kaup-Hasler für die schöne, stimmige Begüßung, meiner Laudatorin und so angenehmen Gesprächspartnerin Nicole Dietrich, dem geschätzten Team der Alten Schmiede (auch für die Aufzeichnung) und den lieben Leuten im Publikum, darunter mein Verlag, Familie, Freundinnen und Freunde. Fesch war’s!

Kunst verbindet und Literaturfestivals bringen die Leute z’samm, beispielsweise Bertl Mütter und mich: Unabhängig voneinander im Mai zu den Steyrer Literaturtagen eingeladen, fanden wir gleich mehrere gemeinsame Nenner, darunter mit Anton Bruckner einen gerade heuer sehr prominenten. Also logische Folge entstand die Idee, zusammen zu brucknern. Und weil die Eferdinger Raiffeisenbank (in Gestalt ihres Direktors Christian Schönhuber) flugs ins Boot zu geholt war, ist es bald soweit!

Am 20. November ab 19 Uhr gibt es im Raiffeisensaal Eferding (Schiferplatz 24) wie folgt zu erleben:

Karin Peschka – Affiges und Gezupftes 
Bertl Mütter – Briefe & Posaunentöne von, über & Anton Bruckner
Allerlei Rederei – das wird Teil drei

Der Eintritt ist frei, aber um Anmeldung wird gebeten: posch-weber@rb-eferding.at

(Copyright Foto: Walter Pobaschnig)

… über den Landeskulturpreis Oberösterreich für Literatur 2023. 🥳

Und zitiere die Aussendung des Otto-Müller-Verlags: „Die Landespreise für Kultur sind eine offizielle Anerkennung des Landes Oberösterreich für herausragendes künstlerisches und kulturelles Arbeiten. Sie sind mit je € 7.500,- dotiert und werden jährlich in mehreren Kategorien vergeben. Die Preisverleihung durch Landeshauptmann Thomas Stelzer erfolgt am Dienstag, 19. Dezember 2023, im Steinernen Saal des Linzer Landhauses. Mehr zu Karin Peschka und ihren Büchern gibt’s hier: https://www.omvs.at/autor/karin-peschka/

(Bild: Walter Pobaschnig)

So zerzaust, wie ich auf dem Foto aussehe, ist grad meine Aufmerksamkeit: Mit dem Kopf in den Wolken hätt ich fast vergessen, meine Lesungen bei der Buch Wien anzukündigen!

Die Messe wurde vorgestern eröffnet, läuft noch bis Sonntag und ist jeden Besuch wert.

Also hier, grad noch rechtzeitig:

  • Heute, 10.11., 17 h, 3Sat-Bühne, Moderation Ernst A. Grandits
  • Morgen, 11.11., 17 h, Der-Standard-Bühne, Moderation Judith Hoffmann (Ö1)

 

Messe Wien, Halle D
Trabrennstraße bzw. U2 Krieau
1020 Wien

 

Bei den drei Tage dauernden Literaturtagen im Weinwerk befindet sich der/die Autor*in in besonders guter Gesellschaft, wie der Blick ins Programm verrät. Ich lese zB am Samstag ab 18 Uhr mit den Kollegen Bernhard Strobel und Thomas Hofer, moderiert von Jakob Perschy und Karin Ivancsics und mit Musik von Max Prenner und Harald Fink.

Vielversprechend!

Samstag, 16. September 2023
Beginn: 18 Uhr
Weinwerk
Obere Hauptstraße 31, Neusiedl am See

Vom 16. bis 20. Juni 2021 war ich Gast beim schönen Festival Literatur findet Land in Neukirchen am Großvenediger. Schöne Tage bei sehr netten Gastgeber/innen (Verein Tauriska & Florian Gantner: vielen Dank!) in wunderschöner Umgebung.

Mit allen Kolleginnen und Kollegen in einer Gondel zu sitzen, wäre sich aus Platz- und Abstandgründen nicht ausgegangen: Susanne Rasser, Heinz Janisch, Hamed Abboud, Jörg Zemmler, Martin Peichl, Lydia Steinbacher, Hermann Niklas, Maria Seisenbacher, Josef Wagner, Nicola Schößler, Mirjam Klebel, Helena Adler, Antonio Fian, Walter Müller

Mit Hamed Abboud unterwegs zur Lyrik-Performance auf dem Wildkogel. 

Aber immerhin mit einem von ihnen zur Lesung auf den Wildkogel gondeln zu können, war mir eine besondere Freude. :)

Am 14. August findet die Pongauer Museumsnacht statt – ein Ticket für zehn Museen, von Bad Gastein über St. Veit bis Wagrain.

In Wagrain gibt es dann die Kombination: Im Rahmen der Literaturnacht im Museum bin ich eingeladen, im Waggerlhaus aus Putzt euch, tanzt, lacht zu lesen.

 

Ich freu mich drauf, auf den Ort, den Anlass, die Leute und die Lesung.

Wo: Waggerl Haus Museum, Karl Heinrich Waggerlstraße 1, 5602 Wagrain

Wann: 14.08.2020 um 19:00 Uhr

Eintritt: € 5,00 (Ticket ist gleichzeitig das Kombi-Ticket für alle teilnehmenden Museen der Pongauer Museumsnacht.)

Am kommenden Mittwoch lädt die Autorin, Videokünstlerin und Schreibpädagogin Anita C. Schaub um 19 Uhr ins Amerlinghaus ein. Mein Beitrag zu diesem Abend ist eine Lesung aus FanniPold – eine Wiederbegegnung, auf die ich mich sehr freue.
 
ENT–GRENZUNG

Mittwoch, 03.04.2019 um 19:00

Lesung mit Musik und Poesiefilm

Texte: Sonja Harter, Karin Peschka, Anita C. Schaub

Poesiefilm: Anita C. Schaub

Musik: Edda Breit (Cello)

Konzept, Organisation, Moderation: Anita C. Schaub

Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien