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Am 15. Februar 2021 brachte das Ö1-Radiokolleg unter dem Titel 9 x Österreich: Erkundungen in Oberösterreich Kolumnen von Schriftsteller/innen, jeweils selbst eingesprochen. Darunter zwei Texte von mir. Sieben Tage (bis 22. März, 9 Uhr) kann die Sendung nachgehört werden: Sieben Tage Ö1 – 9 x Österreich

Hier zum Nachlesen mein Text Nummer eins. 

7. Februar 2021, zehn Minuten vor Mitternacht, ich steh im Torbogen, die Schmiedstraße glänzt.

Wie es war und wie es ist

In der Nacht vom 7. auf den 8. Februar 2021 ziehe ich gegen Mitternacht die Stiefel an, setze eine Haube auf und wickle mich fester in die Jacke.

Zuvor bin ich am offenen Fenster meines Arbeitszimmers gestanden und habe dem Schnee beim Fallen zugesehen. Seit gut zwei Wochen bin ich in Eferding, im alten Haus, das unsere Eltern bis 1998 als Gasthaus führten.

Ich suche die roten Handschuhe, finde sie und stehe kurz darauf vor der Tür. Keine Autos, keine Menschen, die Schmiedstraße glänzt dunkel, es ist still bis auf ein vielstimmiges Tropfen; der Schnee fällt dünn und schmilzt sofort. Aber es könnte kälter werden, daher streue ich etwas Salz auf den Gehsteig. Dann hocke ich mich hin. Im Torbogen unseres Hauseingangs, einfach so.

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KLICK aufs Bild führt zum LESUNGSVIDEO

Alles geht irgendwie. Und wenn die Lesungen nach wie vor nicht vor Ort stattfinden können, dann wird eben ins Netz ausgewichen. Der Nachteil: Wäre sehr gern nach Salzburg gefahren, um dort Sandra Gugić und Mieze Medusa kennenzulernen. Der Vorteil: Die Reichweite der Lesung vergrößert sich enorm. Die Begegnung wird nachgeholt, und die Lesung kommt aus den privaten Räumen, in meinem Fall direkt aus unserem Eferdinger Gastzimmer.

Beginn: 19.30 Uhr (Link zur Lesung)

Moderation: Ines Schütz, Anton Thuswaldner und Tomas Friedmann

Musik: Nane Frühstückl

(Danke Markus für’s geduldige Filmen! Und danke, Salzburger Literaturhaus, für die Trotzdem-Veranstaltung.)

Silvana Steinbacher hat mich zu einem Gespräch eingeladen, über Putzt euch, tanzt, lacht, über mein Schreiben und alles, was dazugehört. Hier ist das Ergebnis: die DORFTV-Sendung vom 28. Jänner 2021 zum Nachsehen.

Per Klick aufs Bild zum Video auf DORFTV.

Bei der Gelegenheit möchte ich aber nicht nur auf mein Video hinweisen, sondern gleich auf eine ganze Anzahl davon: Literatur im Dorf ist eine wunderbare Sendereihe auf DORFTV, die sich tatsächlich Zeit nimmt für – eben! – Literatur.

 

(Er sagt auch: Nur ein Sektglas besitzen du sollst.)

Mit fatalistischem Optimismus gebe ich die bereits fixierten Termine für 2021 bekannt. Einiges ist noch in Planung und/oder soll, da 2020 nicht möglich, einen Ersatztermin finden, anderes wird noch verschoben und/oder verworfen … Sicher ist: Alles wird sich weisen.

Fix (ist nix?), aber hoffen dürfen wir immer. Bereits im Kalender eingetragen:

Neuerungen und Aktualisierungen gibt es, wie immer, hier: Termine

… von Senta Wagner. Vielen Dank!

Per Klick aufs Bild zum ganzen Artikel.

 

Nach Katharina Ferner und Tanja Raich wurde ich eingeladen, für das Literaturhaus am Inn eine Woche lang das Journal aus diesen Tagen zu gestalten.

Jeden Tag wird der Blogbeitrag auf der Literaturhaus-Seite um den aktuellen Text verlängert – ich poste hier nur das jeweilige Bild – und verlinke es (quasi) nach Innsbruck, wo ich derzeit sehr gerne wäre. Danke für die Einladung, wir sehen uns!

 

13. Dezember: Nichts von Belang

12. Dezember: Ob die Wände heute senkrecht stehen?

11. Dezember: Wohnung putzen (für L.)

10. Dezember: Fernsicht, Nahsicht

Mittwoch, 9. Dezember: Über die Müdigkeit

Dienstag, 8. Dezember: Gebenedeit, vermaledeit

Montag, 7. Dezember: Tiere, Sterne, Satelliten

Von der geschätzten Kollegin Dominika Meindl eingeladen, einen Blogtext zu ihrer Regessionsdisko beizutragen. Heraus kam etwas, das mit diesem Satz beginnt: „Die Zeit ist eine Mischmaschine und daher könnte sich alles, was Manfred und ich im Vorfeld seriöser Erwachsenheit erlebten, durchaus an Samstagen zugetragen haben.“ Zum ganzen Text samt Erinnerung ans rote Puch Maxi, an Schulterpolster und Sperrtage, die nie ein Samstag waren, kommt man auch durch einen Klick aufs Bild. (Danke, Dominika!)

 

Tee mit Milch. Ohne Tee.

Schrödingers Karin

09/11/2020

Nachdem ich mir einen Nachmittag lang vorgekommen bin wie Schrödingers Karin (solange man nix weiß, hat man gewonnen und nicht gewonnen), bin ich erleichtert, dass das Warten vorbei ist – und gratuliere Xaver Bayer ganz herzlich zum österreichischen Buchpreis für Geschichten mit Marianne und Leander Fischer zum Debütpreis für Die Forelle.

(Das einzige Sektglas aus dem Kasten geholt, abgestaubt, angefüllt, angestoßen. Unter dem strengen Blick der Badenden.)

Und was machen wir? Anstoßen. Immerhin Shortlist! Immerhin so viele liebe Mails und allgemeines Daumengedrücke, sogar Zehen wurden gedrückt: Danke Euch allen! Und meinem wunderbaren Verlag danke ich auch.

Kommen die Autor/innen nicht zur Buchmesse, dann kommt diese in Form von LITERADIO zu den Autor/innen, und LITERADIO war auch 2020 bei der Frankfurter Buchmesse präsent. Zitat von der LITERADIO-Webseite: “ Begonnen hat alles im Jahr 2000 – 20 Jahre in denen ca. 1000 AutorInnen und über 160 Verlage durch das LITERADIO-Redaktionsteam hörbar gemacht wurden, live von den großen Buchmessen berichtet und daraus ein Hörarchiv mit über 2000 Hörbeiträgen aufbaut wurde!“

Freies Radio Salzkammergut

Im FRS (Freies Radio Salzkammergut) waren ab 14. Oktober täglich aktuelle Buchpräsentationen zu hören. Bei mir zu Hause hatte Erika Preisel Platz genommen, ihr Aufnahmegerät eingeschaltet, mit mir ein Gespräch geführt und den Leseteilen gelauscht.

Das Ergebnis kann man hier nachhören:

Per „Klick auf’s Bild“ zum Gespräch mit Erika Preisel

Hier geht es zum Archiv: Literadio – Frankfurter Buchmesse 2020

Natürlich findet sich nicht nur unser (sehr entspanntes) Gespräch im Archiv, sondern alle im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ausgestrahlten Sendungen und Buchpräsentationen: Andreas Schindl (Die Verspätung), Barbara Rieger (Friss oder Stirb), Kaśka Bryla (Roter Affe), Petra Piuk, Barbara Filips (Wenn Rot kommt), Hanni Vanicek (Das Geschäft ist meine Bühne), Harald Schwinger (Das Melonenfeld), Simon Sailer (Die Schrift), Karim El-Gawhary (Repression un Rebellion), Richard Schuberth (Bus nach Bingöl), Edition Tandem (Toth_Groessing_Oman), Tanja Paar (Die zitternde Welt), Hamed Abbad (In meinem Bart versteckte Geschichten), Elena Messner (Nebelmaschine), Luis Stabauer (Brüchige Zeiten), Herbert Dutzler (Der letzte Jodler), Melisa Erkurt (Generation Haram)