putz‘ die farben aus, sagst. nimm die leinwand da hinten, wasch‘ die farb‘ aus den pinseln. wo’s tropft doch draußen, auf straße und erd‘. vorm haus ist ein grenzstein, da sitz ich und wart‘. worauf wartest? auf’s wetter. weil, der tag hält die hand in die wolken, quetscht sie über’s dach. ein sturm übt den…
fliegen tausendfach. fliegen. tausendfach. käfer, bienen, insekten, gegräse. blumen. dahinter rasenmähermotorlärm. am schornstein die amsel positioniert. verschluckt sich am ton, rülpst laute, zwitschert. am himmel erst nix, dann flugzeug, dann schall. die sonne zwickt. der wind. der wind. rauscht, weht und fängt. trägt höher die welt, höher. grün, von ästen durchzogen. schattiert, gelichtet, verdichtet. wolken…
Kein Rabe für Heinrich. Die ersten zwei Regeln. Vielleicht auch die dritte. An einen Raben will er denken, an einen, der sich gegen den Wind stemmt. Lydia meint, das steht ihm nicht zu, das taugt nix. „Warum?“ „Der Rabe ist zu hoch für dich, zu schön.“ Heinrich versteht nicht gleich. „Wirst schon verstehen“, sagt sie,…
Der Täler Atem. Oben, im Fels, lehne ich einhundert Jahr‘. Was ist ein Jahr, was ist das: Ich? Ein Nichts. Ein: Alles. Einen Schritt hab‘ ich gemacht. Jetzt lehn‘ ich da und weiß nicht, ob es das noch gibt, das Ich, ob es sich verloren hat, verlustig ging. Mit dem Schritt ins Leere fiel. Ins…