Karin Peschka

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  • Greed

    Okt 2, 2012

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    Karin Peschka
    in 2012, bild/text/ton, mit oskar stocker

    I sit up and think of your pictures. Exhausted people, anger, poverty. Arrogance founded on whatever alienness, whatever distance. Fear. All antipoles. Charity, wildness, desire. You would say, “Greed”.

  • siebenundzwanzigsechszwölf

    Jun 27, 2012

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    Karin Peschka
    in 2012, alltag, prosabruch

    ich ich ich. habe die trauer fern zu halten. schiebe zwischen uns gelb-orangen duft. himmelbäume. samt-nacht. zeige ihr den halben mond. zeige ihr lichtloses schattengrün. sie findet sich, sie findet mich. in dunklen wellen. sie findet sich, sie findet mich. in ebbe und flut. sie liegt an stirn und brust. gezeitigt mich. höhlt aus, unterspült.…

  • Durch die Stadt (Auszug aus Text für Oskar Stocker)

    Jun 24, 2012

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    Karin Peschka
    in 2012, bild/text/ton, mit oskar stocker, textauszüge

    Im dunklen Zimmer. Es ist nach Mitternacht, nur der Bildschirm leuchtet. Ich stelle seine Helligkeit so niedrig wie möglich und denke an C. C. lebt in Florida. Ich habe ein Bild von ihm. Es zeigt einen schmalen Burschen, in Uniform, 1945. Er erzählt mir oft vom Krieg, von Österreich im Krieg, von den Mädchen, von…

  • Die Frau des Schneckenkönigs (Textauszug)

    Jun 18, 2012

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    Karin Peschka
    in 2012, auszug: die frau des schneckenkönigs, textauszüge

    Natürlich wird dieser Text meinen Eltern vorgelegt werden. Mit einem dieser speziellen Begleitschreiben, bei dessen Formulierung sich nicht feststellen lässt, was überwiegt: Empörung oder Besorgnis? Soll das Kind bestraft werden oder behandelt? Da Strafe Annäherung bedeuten würde, werden sie für die Behandlung plädieren. Wie auch immer. Nackt, bis auf das Tuch über meinen Schultern und den…

  • elffünfzwölf

    Mai 11, 2012

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    Karin Peschka
    in 2012, alltag, prosabruch

    jetzt ist die zeit, in der sich alles aus dem tag löst, einen schritt nach vorne tut und verharrt, bevor es in die nacht zurückweicht. diesen moment suche ich, diesen moment will ich haben. eines schreitet, das andere steht still. nichts atmet. dann tut das andere den schritt und dehnt sich kurz in den raum.…

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