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… steht jetzt auch in der der Österreich-Bibliothek in Vilnius, Litauen.

Porträt: Kristina Karvelyte

Darüber – und über das von Kristina Karvelyte gezeichnete Porträt – freu ich mich sehr.

… stammt von der wunderbaren Katja Schröckenstein (auch sie natürlich im Literatur und Kritik Salon-Dossier vertreten).

Katja Schröckenstein: Die Bande – La Bande de Borschtsch (Tusche auf Apfelstrudelpapier, 2021)

Herausgeben ….

26/05/2021

… lässt sich vieles. Kleingeld, den Schirm aus dem Auto, Unterlagen für den Untersuchungsausschuss, eine Anthologie. Als ich von Karl-Markus Gauss gefragt wurde, ob ich ein Dossier für Literatur und Kritik herausgeben möchte, war ich erst überfordert, dann neugierig und schließlich entschlossen: Das probiere ich aus.

Zum Dossier Salon Lobmeyr habe ich vierzehn Autor/innen eingeladen: Gabriele Kögl, Tanja Paar, Harald Darer, Alexandra Turek, Bettina Gärtner, Florian Gantner, Gertraud Klemm, Regina Hilber, Felix Kucher, Nick Meinhart, Katja Schröckenstein, Anke Kramer, Marianne Jungmaier – und Ljuba Arnautovic, mit der ich vor gut zehneinhalb Jahren einen kleinen, feinen Salon gegründet habe. Er versammelt mittlerweile als Salon Lobmeyr Literatinnen und Literaten um einen schönen Tisch, in (un-)regelmäßigen Abständen und in (un-)regelmäßiger Besetzung.

Die Auswahl der Eingeladenen war schwierig, die zur Verfügung stehende Zeichenzahl begrenzt, die Nicht-Eingeladenen fehlen, eine vollzählige Anthologie wäre eben das geworden: eine vollzählige Anthologie. Ein Buch. Wer weiß, vielleicht kommt eines Tages auch das. Bis dahin empfehle ich die neue Ausgabe von Literatur und Kritik: Nummer 553/554 wirft einen Blick in den Salon und bietet darüber hinaus noch mehr exzellenten Lesestoff.

In der Sendereihe Aufhören – Literatur zum Wochenausklang des Freien Radios Freistadt liest Gunther A. Grasböck  in zwölf Sendungen aus meinen Büchern. Die Sendungen sechs, sieben und acht der Reihe mit Textstellen aus  Watschenmann (2014, Otto Müller Verlag) gibt es hier zum Nachhören:

Folge 6

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 110

Folge 7

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 111

Folge 8

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 112

 

Gunther A. Grasböck liest: Autolyse Wien

Gunther A. Grasböck liest: Putzt euch, tanzt, lacht

Gunther A. Grasböck liest: FanniPold

 

Im Schaufenster sitzen: eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Geschehen am Mittwoch, 12. Mai 2021, als Teil einer kulturellen Intervention von Stefan Sterzinger mit der Basis.Kultur.Wien.

In der Sendereihe Aufhören – Literatur zum Wochenausklang des Freien Radios Freistadt liest Gunther A. Grasböck  in zwölf Sendungen aus meinen Büchern. Die Sendungen drei, vier und fünf der Reihe mit Textstellen aus  Putzt euch, tanzt, lacht (2020, Otto Müller Verlag) gibt es hier zum Nachhören:

Folge 3

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 107

Folge 4

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 108

Folge 5

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 109

 

Gunther A. Grasböck liest: Autolyse Wien

Gunther A. Grasböck liest: Watschenmann

Gunther A. Grasböck liest: FanniPold

 

Im Rahmen ihrer Radio Orange Sendereihe Seitenwind haben mich Lieselotte Stalzer und Hans Marseille-Stalzer von der Buchhandlung am Augarten zu einem Gespräch über mein Leben und mein Schreiben eingeladen. Vielen Dank dafür, auch, dass ich mir Musik wünschen durfte, sie kommt von Frau Tomani und von Stefan Sterzinger.

Seitenwind – Sendung 6 mit Karin Peschka

Lilo Stalzer hat vor kurzem auch mit Arno Kleibel gesprochen, in dessen Verlag, dem Otto Müller Verlag, auch meine Bücher erscheinen.

Seitenwind – Sendung 5 mit Arno Kleibel

 

In der Sendereihe Aufhören – Literatur zum Wochenausklang des Freien Radios Freistadt beschäftigt sich Gunther A. Grasböck zu meiner großen Freude mit meinen Büchern. In den ersten beiden Folgen liest er je zwei Texte aus Autolyse Wien. Erzählungen vom Ende. (2017, Otto Müller Verlag), die Sendungen zum Nachhören gibt es hier:

Autolyse Wien: Ich I & Ich II (Folge 1)

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 105

Autolyse Wien: Ich III & Ich IV (Folge 2)

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 106

Autolyse Wien: Zwei Mütter, ein Kind (Folge 12)

Aufhören – Literatur zum Wochenausklang 116

 

Gunther A. Grasböck liest: Putzt euch, tanzt, lacht

Gunther A. Grasböck liest: Watschenmann

Gunther A. Grasböck liest: FanniPold

Prishtina im September 2019

Seit ich im September 2019 vier Wochen im Kosovo verbringen durfte, zieht es mich zurück nach Prishtina, in diese lebendige Stadt, die mich auf so vielen Ebenen überrascht hat und mir (meine Freunde und Freundinnen!) nach wie vor nah ist. Heute darf ich zumindest virtuell dort sein.

Der Prishtina-Leseklub, ins Leben gerufen von Verena Walzl (OEAD-Lektorat Prishtina) hat mich eingeladen, aus Putzt Euch, tanzt, lacht zu lesen, auch Lyrik werde ich vortragen – und ein Gespräch mit den Studentinnen und Studenten zu führen.

Die virtuelle Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Sie ist frei zugänglich für alle und jede/n über diesen Link: meet.google.com/dkb-kzef-vpt

Die Veranstaltung wird durch die Österreichische Botschaft Prishtina unterstützt. Vielen Dank, ich freu mich sehr!

Hier vier kurze Erinnerungen an meine Zeit im Kosovo:

Am 15. Februar 2021 brachte das Ö1-Radiokolleg unter dem Titel 9 x Österreich: Erkundungen in Oberösterreich Kolumnen von Schriftsteller/innen, jeweils selbst eingesprochen. Darunter zwei Texte von mir. Sieben Tage (bis 22. März, 9 Uhr) kann die Sendung nachgehört werden: Sieben Tage Ö1 – 9 x Österreich

Hier zum Nachlesen mein Text Nummer zwei. 

Meine Schwester Uschi (rechts) und ich

Kind im Wirtshaus

Stutzen rutschen, weil sie immer rutschen, zu gewissen Röcken und Dirndlkleidern trägt man aber Stutzen, also: hochziehen. Hinter der Schank oder in der Küche, bevor das Kind sich, mit Tellern beladen, durch die Pendeltür ins Gastzimmer schiebt. Und spürt, dass die Verfluchten schon wieder rutschen.

An der Haustür lehnt in aller Früh ein Sack, jede Woche von einem anderen Eferdinger Bäcker geliefert. Je nach Bäcker finden sich im Sack entweder dicke oder dünne Salzstangerl unter den Semmeln, wichtiger für das Kind sind die Mohn-Flesserl.

Gefüllte Brotkörbchen stehen im Gastzimmer auf der Ablage vor dem Kachelofen, neben einem Tablett mit Besteck. Das Kind ist stolz, das auch zu können, Messer und Gabel perfekt und gleichmäßig in weiße Servietten zu wickeln, das untere Ende eingeschlagen. Es gibt dünne weiße und dicke grüne Servietten.

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