Rezension von Sebastian Gilli, Der Standard, 18./19. April 2015

„Den Kriegswurm freilegen und Aggressionsabbau durch Spiegelung. Karin Peschka spürt in ihrem vielschichtigen und bemerkenswerten Romanerstling „Watschenmann“ menschlichen Schicksalen im Wien der Nachkriegszeit nach.“ (… zur Rezension auf derstandard.at)

the austrian writer talks to us about her debut novel, recounting tales from a troubling past, the lessons we can learn from them and the beauty of vienna.

read the whole story on Wearona.

Literaturhaus.at-Rezension von Peter Clar

„Um Karin Peschkas Watschenmann zu beschreiben, könnte man sich an die Hauptfigur halten, Heinrich, der als einer der wenigen Figuren mehr möchte als bloß zu überleben, der endlich den Krieg beendet wissen will, jenen Krieg, der 1954 nicht nur in der Topographie, nicht ‚nur‘ im Fehlen von Menschen seine Spuren hinterlassen hat, sondern in allen Menschen – wie in Canettis Blendung gibt es kaum jemanden der nicht verheert ist, der nicht seine Wunden in sich trägt.“ (Zur Rezension …)

Lesung & Gespräch Karin Peschka „Watschenmann“ (Otto Müller Verlag, 2014), November 2014, Literaturhaus Salzburg; Gespräch: Anton Thuswaldner, Veranstalter: Literaturforum Leselampe

„Kriegs.Folgen“ nennt sich die Lesungsreihe des Salzburger Literaturforums Leselampe, ein Thema zu dem der „Watschenmann“ perfekt passt. Ich freue mich sehr, in der Stadt „meines“ Verlages zu lesen. Ich habe dort auch Verwandtschaft, zwei Cousinen, ein Cousin. Und bis kurzem die Tante Maridi. (Link zur Ankündigung)

Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Literaturhaus Salzburg, Strubergasse 23, 5020 Salzburg

Rezenszion von Simon Huber auf literaturkritk.de:

„Es war eine echte Wiener Institution: der Watschenmann im Prater. Für einen kleinen Geldbetrag durfte man dem ledernen Gesicht dieser menschenähnlichen Figur eine ordentliche Watschen, also Ohrfeige verpassen. Abreagieren, seiner Wut freien Lauf lassen und den Zuschauern durch die eigene, ungezügelte Kraft imponieren – für all das war der Watschenmann in der Realität da. In Karin Peschkas gleichnamigem Debütroman ist es kaum anders, mit einem feinen Unterschied: Der Watschenmann ist hier aus Fleisch und Blut.“ (Zur Rezension …)

Rezension von Klaus Nüchtern, FALTER 41/14

„Mit dem Nachkriegsroman ‚Watschenmann‘ ist Karin Peschka ein beeindruckendes Debüt geglückt.“ (… zur Rezension auf falter.at)