Die Frauen der Künstlergilde Eferding laden ein zur Vernissage der gemeinsamen Ausstellung: Triebwerke – interpretiert und umgesetzt von Ursula Eder, Daniela Gauder, Andrea Groisböck, Karin Hehenberger, Nicole Hochholzer, Elke Huber, Sabine Hufnagl, Evelyn Kreinecker, Sybille Pflügelmeier und Renata Raliukoniene.
Für die Feier wird die Straße gesperrt, damit draußen eröffnet werden kann, was drinnen zu betrachten ist. Es gibt Musik von anderen und ca. um 19.30 Uhr eine Eröffnungsrede von mir, die (im Ganzen) in der im Herbst erscheinenden Anthologie Fragmente: die Zeit danach (Promedia Verlag) erscheinen wird.
Offspace, Keplerstraße 3, ehemals Stöcker, 4070 Eferding, 18 bis 22 Uhr
Öffnungszeiten der Ausstellung:
So, 28. Juni – So, 12. Juli
(Fr, Sa, So 14 bis 18 Uhr, samstags auch 10 bis 12 Uhr)
Für meine erste Lesung vor Publikum nach dem Lockdown könnte ich mir keinen besseren Ort wünschen als die Kleine KellerGalerie in Eferding. Nach FanniPold und Autolyse Wien bin ich eingeladen, auch Putzt euch, tanzt, lacht vorzustellen – und das im wunderschönen Innenhof der Galerie.
Die junge Eferdinger Cellistin Tessa Opietnik wird für den musikalischen Rahmen sorgen. Ich freu mich sehr.
Wann: 19. Juni 2020, 19 Uhr
Wo: Kleine KellerGalerie, Starhembergstraße 6, 4070 Eferding
Die am Vortag mit einer Vernissage (18. Juni, ab 19 Uhr) eröffnete Ausstellung zeigt unter dem Motto Tänzerinnen Bilder und Skulpturen von Karl Breuer, Bruno Miedler und Christa Reinhardt.
schreibART ONLINE: Gespräch und Lesung in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
11/06/2020
Im Mai 2020 war ich eingeladen, in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur (ÖGL) mit Manfred Müller ein Gespräch über Literatur, den Einfluss des Schreibens auf das Leben (oder war es umgekehrt?) und meine Bücher zu führen – und im Anschluss eine halbe Stunde aus Putzt euch, tanzt, lacht zu lesen. Seit gestern ist die Produktion – eine Zusammenarbeit der ÖGL mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten online.
Danke!
Schöpfwerk
05/06/2020
Seit Kurzem kann man auch so über Eferding schreiben:
»Dem McDonalds geht es gut. Vor dem Drive-In-Fenster stand kein Auto in Erwartung des McMenüs, sondern lehnte eine Frau in braunen Hosen und blauem T-Shirt. Sah aus wie in Uniform, sah aus, als ob sie sich in der Sonne den Rücken wärmte. Eine Frau, vierzig oder älter, bequem plaudernd, angekommen in ihrer neuen Arbeitswelt. Teilzeit, die Kinder in der Schule, im Hort, dazuverdienen, nicht nach Linz auspendeln müssen, ein Segen.«
Auszug aus meinem Text Schöpfwerk, zu finden im frisch erschienenen Literatur und Kritik (Nr. 543/544) zum Thema: Stadt. Land. Und dazwischen?
Erschienen im Lieblingsverlag. (Otto Müller Verlag, Salzburg. Wo sonst?)

Moderation: Günter Kaindlstorfer
Kamera/Schnitt/Ton: Andreas Lochmatter (BVÖ)
Gedreht am 18. Februar 2020 im Büchereiverband Österreichs

Aktuell in der Ö1-Radiothek sieben Tage (bis 10. Mai, 18.15 Uhr) zum Nachhören –> Moment am Sonntag – Schriftstellerei in Heimarbeit.
Bea Sommersguter sprach mit Robert Schindel und mir über das Schreibenmüssen am eigenen Schreibtisch. Denn: Die Kaffeehäuser fehlen doch sehr.
PS: Zur im Beitrag angesprochenen kurzen Video-Lesung geht es hier –> 15 Minuten für Literatur – Putzt euch, tanzt, lacht

Buch mit Gebrauchsspuren, Stern mit Kette, Teller mit Rauriser Kristall, Leihelefant aus Oberösterreich. Lesebrille, Notizbüchlein und Kugelschreiber. Schreibtischecksteckdosenleiste (ein Steckplatz belegt), Kippschalter fürs Licht.
Glück mit den Lesungen – vier sind sich noch ausgegangen vor dem Lockdown, der Großteil der anderen bislang nur verschoben. Und Freude an den Rezensionen über Putzt euch, tanzt, lacht. Hier eine Link-Auswahl der positiven Besprechungen aus dem Zeitraum Februar und März 2020. Zwei der Beiträge (Die Furche und Kleine Zeitung) verbergen sich hinter der Bezahlschranke, es gäbe noch mehr. Bei Interesse an Vollständigkeit hilft mein Verlag – Otto Müller, Salzburg.
- Oberösterreichisches Volksblatt – Bis wir uns dann putzen
- Tiroler Tageszeitung – Ausfahrt in ein neues Leben
- Wiener Zeitung – Karin Peschkas Almhütten WG
- Literaturhaus Wien – Putzt euch, tanzt, lacht
- Literatur outdoors – Putzt euch, tanzt, lacht
- Oberösterreichisches Volksblatt – Wir können schon mitfühlen
- Kleine Zeitung – Karin Peschkas Bericht von einer gelungenen Selbstauswilderung – Bezahlschranke
- Die Furche – Literatur in Corona-Zeiten: Schutzhaus, Hoffnungsort – Bezahlschranke
Vielen Dank den Rezensent/innen!
Stellvertretend zitiere ich aus Brigitte Schwens-Harrants Besprechung (Die Furche, 19. März 2020):
>>“Ist die Welt erst auf einen einzigen schwarzen Wald geschrumpft, für unsere vier verwunderten Augen, – auf einen Strand für zwei verschworene Kinder, – auf ein Haus der Klänge für unsere helle Sympathie, – dann werde ich Euch finden.“** Diese Zeilen von Arthur Rimbaud scheinen nicht nur ungeahnt in die Gegenwart zu passen, sie vermitteln auch eine Atmosphäre, die man bei der Lektüre von Karin Peschkas jüngstem Roman zu spüren meint. Die Stimmung wird hergestellt durch Bilder, die die Sinne ansprechen, durch eine Sprache, die tastet.<<
* Anmerkung: „Quand le monde sera réduit en un seul bois noir pour nos quatre yeux étonnés, – en une plage pour deux enfants fidèles, – en une maison musicale pour notre claire sympathie, – je vous trouverai.“
In den Illuminations, Kapitel Phrases findet sich in der von mir verwendeten Übersetzung** auch „Parez-vous, dansez, riez …“, von Walter Kücher einst so ins Deutsche gebracht: „Putzt euch, tanzt, lacht …“
** Arthur Rimbaud: Illuminations/Farbstiche, Französisch/ Deutsch. Übersetzung von Walther Küchler. Stuttgart: Reclam, 1991 /Reclams Universal-Bibliothek Nr. 8728
Zwei Grammatik-Vögel …
27/04/2020
… haben mir zugeflüstert: Wir werden es überstanden haben.
Ich, desparat, frage: Aber wann?
Die Vögel: Futur exakt benötigt keine genaue Zeitangabe.

Sprache und Geschrei in den LICHTUNGEN
23/04/2020

Michael Hedwig, Udo Somma, Hansi Hubmer, Rudolf Jungwirth und ich feiern die Uraufführung der „Verbindungen“. Juni 2016, Bild: Joanna Pianka
Freue mich sehr über dieses schöne Heft! Nicht nur (aber auch) weil in den LICHTUNGEN # 161/2020 der 3. text: sprache und geschrei abgedruckt ist, inklusive der wunderbaren Übersetzung von Geoffrey C. Howes.
3. text: sprache und geschrei ist ein Auszug aus Verbindungen: Fries, Klang, Text – eine Projekt mit Michael Hedwig (Bild), Rudolf Jungwirth (Klang) und Udo Somma (Technik), uraufgeführt im Juni 2016 in der Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste.
LICHTUNGEN # 161/2020, Schwerpunkt: Katalanische Literatur. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik: meine Empfehlung, ganz aktuell.
Ich poste mir etwas Zuversicht in den eigenen Blog hinein: Kultur Langenlois veranstaltet am 26. und 27. September 2020 die vierzehnte Septemberlese. Motto: Auf und davon!
Da fahr ma hin, da simma dabei.

Birgit Birnbacher – schon wieder an meiner Seite. <3
Es lesen und freuen sich drauf: Josef Haslinger, Birgit Birnbacher, Radek Knapp, Jaroslav Rudiš und ich.
Musik, wie fein, von Stefan Sterzinger und Aliosha Biz.
Wer, wann, wo und wie? Alle Details finden sich hier: Septemberlese Langenlois







