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Denke ich an Berlin, denke ich daran, es „anzuziehn, wie eine schöne Hose“. Weil Ringelnatz das in seinem Sehnsucht nach Berlin so schreibt, und ich Ringelnatz definitiv besser kenne, als die Hauptstadt Deutschlands. Was die Sehnsucht nicht schmälert, im Gegenteil.

Gelegenheit, Berlin ein wenig näher kennenzulernen, ermöglicht mir das dort ansässige Österreichische Kulturforum durch die Einladung zu einer Lesung am 15. Mai 2018 – in der es nicht nur darum geht, meine Autolyse Wien und eventuell Unveröffentlichtes vorzustellen. Sondern auch, um mit Andreas Spechtl, Sänger von Ja, Panik, und Jörg Sundermeier, Verleger des Verbrecher Verlags, über Synergien der Textarbeit in Literatur und Musik zu sprechen.

Ein wenig Erfahrung habe ich in diesem Gebiet durch die Projekte mit Rudolf Jungwirth und Michael Hedwig.

Ich freu mich.

YouTube: Andreas Spechtl – Things

Wann: 15. Mai 2018, Beginn 19.30 Uhr
Wo: Österreichisches Kulturforum Berlin, Stauffenbergstraße 1, 10785 Berlin

So schau‘ ich aus. Werde nicht immer, aber hoffentlich oft in Klagenfurt sein.

 

Von Mai bis Oktober 2018 bin ich die Klagenfurter Stadtschreiberin. Ich habe mir folglich überlegt, wie wir einander kennenlernen können. Und bin zum Entschluss gelangt: Ich versuche, in text-verzwickten Angelegenheiten zu helfen.

 

Was könnte das sein? Eine Einladung zu einem besonderen Fest (oder einem ganz profanen). Die Rede zu einem familiären, feierlichen, spontanen Anlass. Ein literarischer Versuch. Eine Bewerbung, die flüssiger formuliert werden könnte. Der Lebenslauf, dem ein zweiter Blick guttut. Ein Aufsatz für die Schule, wenn eine gute Idee grad wichtig wäre. Der Aufbau einer Seminararbeit. Ein Brief. Ein Liebesbrief. Lyrics für den neuen Song. Warum nicht? Und warum nicht auch ein wenig über die deutsche Sprache sprechen, damit sie weniger fremd ist.

 

Wie und wo? Bin ich in Klagenfurt, werde ich zu bestimmten Zeiten in einem Kaffeehaus oder einem Gastgarten sitzen. Wo und wann (die Gwirks-Termine), kündige ich auf meiner Webseite rechtzeitig an. Wahrscheinlich sehe ich beschäftigt aus, weil ich lese oder schreibe. Aber eigentlich werde ich warten, ob sich jemand zu mir setzt. Oder, das geht auch, wir vereinbaren ein Treffen per Mail.

 

Gibt es schon Geschriebenes, bitte mitnehmenAuf dem Notebook, Tablet, ausgedruckt, auf einem USB-Stick – das ist einerlei. Einzige Ausnahme: Keine Texte per E-Mail schicken. Einzige Bitte: (relativ) kurze Texte. Alles andere wäre zu viel. Der Rest meiner Klagenfurter Zeit soll dem Roman gehören, an dem ich gerade schreibe.  

 

Ich bin auf der Suche nach guten Plätzen. Haben Sie ein Kaffeehaus, ein Wirtshaus oder kennen Sie einen anderen quasi öffentlichen Raum, der sich eignet? Wenn Sie mir dann nach Vereinbarung einen (relativ) ruhigen Tisch freihalten können (an dem ich beschäftigt aussehen kann, wo ich doch eigentlich warte), bitte melden Sie sich bei mir. Versprochen, ich konsumiere. Und bleibe nicht ewig sitzen.

 

Ab Jänner 2019!

Petition unterzeichnen, Bus signieren.

Der EMIN-Bus im Klagenfurter Landhaushof.

Die Projekte und Aktivitäten der Armutskonferenz verfolge ich, seit es sie gibt. Dass ausgerechnet an meinem ersten Tag in Klagenfurt der EMIN-Bus im Landhaushof Station machte, finde ich folglich wunderbar, denn es gibt mir die Gelegenheit, auf das Projekt EMIN hinzuweisen. EMIN steht für European Minmal Income Network – und setzt sich ein für adäquate, niederschwellige, gut zugängliche Mindestsicherungs-Systeme in ganz Europa – unterstützt durch eine EU-Rahmenrichtlinie.

Solidarisch gegen Armut sein heißt, Menschenwürde zu fördern. Mehr Infos dazu auf den Seiten der Armutskonferenz.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

… ein dickes Buch, ein dünnes, den Monsterbecher, die Schlafmaske, das First-Aid-Kit (wurde mir beim Innsbrucker Prosafestival geschenkt) und meine geliebte Pferdedecke.

Der Plan für die ersten Tage: Wohnung beziehen, durchschnaufen, Stadtschreiberei starten. Also das kleine Projekt initiieren, das ich mir für meine Zeit in Klagenfurt ausgedacht habe. Mehr dazu? Bald.

Bin neugierig, ein wenig nervös – und freu mich.

Früher, also vor über drei Jahrzehnten, war das so: Ich habe die Badesachen eingepackt, unser altes Puch Maxi angeworfen und bin nach Feldkirchen gefahren, um zu baden.

Heute (bzw. an diesem Donnerstag) packe ich meine Bücher ein, setz‘ mich ins Auto und fahre Richtung Feldkirchen, noch ein Stückerl weiter, um in der Bibliothek der Pfarre Goldwörth zu lesen. Fast perfekt – denn ganz perfekt wäre es nur, wenn es das Puch Maxi noch gäbe (und eigentlich spiele ich mich schon länger mit dem Gedanken, mir wieder so ein Spuckerl zuzulegen).

Ich freue mich aber auch so auf den Abend – und auf die kleine Reise über die Donau.

Wann: 26. April 2018, Beginn 20 Uhr
Wo: Öffentliche Bibliothek der Pfarre Goldwörth, Hauptstraße 1, 4102 Goldwörth
Eintritt: Vorverkauf 10 Euro, Abendkasse 12 Euro

(c) Hamakom/Theater Nestroyhof

Unter der Regie von Karl Baratta – und musikalisch begleitet von Alsaedi Karrar – findet am Mittwoch, 25. April 2018, im Wiener Theater Nestroyhof/Hamakom die Premiere von badluck reloaded statt. Eine sehens- und empfehlenswerte Koproduktion des Theaters mit Bad luck – Verein für darstellende Kunst von Migrant_Innen.

Aus der Beschreibung: „Schauspieler und Schauspielerinnen aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Irak spielen Szenen aus ihrer Umwelt. Es geht um Abschiebung, rassistische Hetze, Alltagsprobleme von Paaren, in denen der eine Teil aus Syrien, der andere aus Österreich stammt, Deutschkurse, AMS-Situationen und Augustin-Verkäufer.“

Ich durfte einen kurzen Text beitragen, mein erster Theatertext, ihn auf der Bühne interpretiert zu sehen, war/ist eine wunderbare Erfahrung.

Termine vom 25. April bis  29. Mai 2018 im Theater Nestroyhof/Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Ich freu‘ mich auf meine erste Lesung in Wels. Nicht nur, weil ich (falls von Eferding kommend) nur über die Schartner Hügel fahren muss. Zum Alten Schl8hof ist es quasi nur ein Katzensprung von meiner OÖ-Homebase. Außerdem gibt es Suppe. Und Stefan Fasthuber moderiert.

Eingeladen wurde ich (danke!) vom Kulturverein waschaecht zum
experiment literatur | Karin Peschka: Eferding-Wien-Wels.

 

Wann: 25.04.18, 19:30 h
Wo: Alter Schlachthof, Dragonerstraße 22, 4600 Wels
Eintritt: € 5 inkl. Suppe

Am Montag, 23. April 2018 ist der Welttag des Buches. Anlassbezogen eingeladen lese ich mit der wunderbaren Margit Schreiner im Thalia, Linz/Landstraße.

Meine Lesung aus Autolyse Wien. Erzählungen vom Ende beginnt um 18.30 Uhr, ab 19.30 Uhr liest Margit Schreiner aus ihrem neuen Buch Kein Platz mehr.

Moderation: Martin Kerbl

Wann: 23.4.2018, Beginn 18.30 Uhr
Wo: Thalia, Landstraße 41, 4020 Linz

Zwölf ist eine schöne Zahl – und genauso viele Autor/innen sind zum 16. Innsbrucker Prosafestival geladen. Ich bin auch dabei und freue mich auf die Lesungen von Michael Fehr (CH), Lydia Haider (A), Simone Hirth (D/A), Tim Krohn (CH), Pedro Lenz (CH), Markus Orths (D), Tanja Paar (A), Angelika Reitzer (A), Michael Stavarič (CZ/A), Volker Surmann (D) und John Wray (USA/A).

Begonnen wird der Lesereigen am Donnerstag, 19. April in der Stadtbücherei, am Freitag, 20. April geht es (u.a. mit mir) in der Wagner’schen Buchhandlung weiter und der Abschluss findet am Samstag, 21. April im BRUX / Freies Theater Innsbruck statt.