Frisch gepresst
15/09/2016

Nachhören: Interview im Radio FRO
07/09/2016
Hannelore Leindecker vom Linzer Radio FRO (Freies Radio Oberösterreich) hat mich vor ein paar Tagen in Wien besucht, um sich über „FanniPold“ zu unterhalten. Die Radiosendung „Anstifter“ wurde heute ausgestrahlt – ungefähr ab Minute 15:10 beginnt das Interview mit mir.
Die erste Beitrag gehört Anna Weidenholzer und ihrem Roman „Weshalb die Herren Seesterne tragen“.
Sendung nachhören: Radio FRO, Anstifter, 7. September 2016
über den (tiroler) dingen
24/08/2016

Wie man sich lösen kann
18/08/2016
Wenn man gerade das eine Buch endgültig aus der Hand geben musste, es also gedruckt wird und freigelassen in die Welt.

Dann hilft es, sich hinzusetzen und mit der Recherche für den nächsten Roman zu beginnen. Und sich glücklich zu fühlen, begünstigt und einigermaßen ruhig.
goscherter mond
05/08/2016
goscherter mond
im nöwi zaspringt dei liacht
über da gstetten
Druckfahnenarbeit …
30/07/2016
… im Garten der Eltern. Gelegentlicher Ameisenbesuch, Katzengeschnurr und Gratiskaffee inklusive. Fast schon zu harmonisch, der Moment. (Und doch so schön.)
FanniPold, Druckfahnen
25/07/2016
spiegelhaus, braunau
15/07/2016

montage aus thomas ledl/scott robinson (lizenzen/infos)
nicht abreißen. kein mühsames gedenken. wer liest die tafeln? niemand. das innere zu entkernen ist aussage genug. raum für eigenes denken. außen? verspiegeln! klarspiegel, zerrspiegel, konkav und konvex. die fassade, fenster, türen, zwischenräume: steht neugierde davor, trauer, angst oder bewunderung, stilles gedenken oder verklärung, sieht sie was? immer nur sich selbst.
„FanniPold“ … kommt bald
14/07/2016
Aus der Verlagsankündigung: Das Poldi-Erbrochene ist im Moment das kleinste Problem. Fanni krallt sich an den Stamm, man weiß nicht, wie stark der Schirm sich verkeilt hat. Oder ob der Stoff reißt. Ist der reißfest, der Stoff?
Jeden Mit
twoch Frauenstammtisch, Blattsalat mit Zanderstreifen in Cornflakespanier, Grappa auf’s Haus. Die Pizzeria zwischen Fleischhacker und Bestatter. Links ein tönernes Schwein im Schaufenster, Rauchwurst und Salami, ein Plastikschinken auf einem Teller mit karierten Servietten. Rechts der beleuchtete Kasten mit den Partezetteln, Seidenblumen, eine goldene Urne auf einem weißen Sockel. Im Ort wächst der Leerstand, verstauben die Auslagen. Wiederholen sich ewig gleiche Routinen bis an den Rand des Ertragbaren.
„Ich habe Krebs“, lügt Fanni. „Hat schon gestreut.“
Harzduft. Grüner Nadelduft. Ein abgebrochener Ast, ein Stummel, so lang wie eine Hand breit, knapp vor Fannis Brust. Tupft sie an.
Die Lüge führt zu weiteren Lügen, zu Wahrheiten und zum tatsächlichen Absturz: Ein Tandemflug endet in einem Tannenwipfel, Poldi und Fanni müssen auf Hilfe warten. Absurd, findet Fanni. Aber auch nicht absurder als ihr bisheriges Leben.
„Brangelina, verstehst?“ „Was?“ Poldi entlastet vorsichtig den linken Fuß, nur eine Spur, um die Zehen zu bewegen. „Angelina Jolie und Brad Pitt. Wären wir berühmt, weißt, wie wir heißen würden?“ „Wie?“ Poldi spürt Fannis Herz pochen unter seiner Hand. „FanniPold“, sagt sie.
Nachschau zu den Verbindungen
14/07/2016
Als Nachschau zu den Verbindungen: Fries, Klang, Text mit Michael Hedwig, Rudolf Jungwirth und Udo Somma in der Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste ein paar schöne Fotos von Joanna Pianka. Der Abend war – für mich – pures Glück. Danke an alle!

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