Nachschau: Lesung in St. Andrä im Lavanttal
12/11/2018

Ingrid Freitag, StR.in Reinelde Kobold-Inthal, ich und die drei Herren von der Musikschule Unteres Lavanttal (Bild: Dominik Brei)
Am 25. Oktober habe ich auf Einladung der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal im Gasthof Deutscher gelesen – schön war’s! Danke für die Aufmerksamkeit, das Interesse, die musikalische Begleitung (tolle Burschen!) und den Schnaps. Komme gern wieder.
Mit Pigmenten auf einer 27 Meter langen und 3,2 Meter breiten Leinwand gemalt und vor den hängenden Portraits und Zeichnungen am Boden in voller Größe aufgespannt.
ANGST hat kein Gegenteil. Sie ist eine Komplexität, eine Verschiebung, eine Bündelung. Sie ist die Konzentration von Verfehlungen. Was fehlt? Sicherheit, Zuversicht, Gewissheit, Genuss. Gelassenheit, Ruhe, Schutz, Gleichmut. Was fehlt? Das Leben an sich. Das Menschsein im besten Sinn. Anerkennung der Existenz. Was fehlt? Ein Zuhause mit Wänden. Ein eigenes Heim. Der Seele und des Körpers wegen. Was fehlt? Die Möglichkeit, das Haupt zu senken. Die Augen zu schließen. Zu träumen. Den Geist, das Wachsame ruhen zu lassen. Weil würdig eingebettet im Herz der Gemeinsamkeit. Das alles und mehr: fehlt. Angst ist eine Entkleidung. Sie tastet an das Unantastbare, reißt es zu Boden, schmettert es in Stücke, steckt in Splittern fest über die Zeiten hinweg. Der Blick in die Geschichte bleibt Gegenwart.
(Portraits von Oskar Stocker, Zeichnungen von Luis Rivera. Der kurze Katalogtext ist mein kleiner Beitrag.)
Na svidenje, Celovec!
06/11/2018

Ein Abschiedsgruß: Blätter aus dem Klagenfurter Kleinmayer-Gartl
Schön war’s und intensiv auf eine gute Art: Mit der Klagenfurter Stadtschreiberei hat Ende Oktober auch mein Bachmannpreis-Abenteuer ein Ende gefunden. Die Bilanz ist halb gezogen; berührt hat mich vieles, gefallen noch mehr, auch die Nähe zu Ljubljana – und nicht nur das Theatercafé wird mir fehlen.
Danke Euch allen, wir sehen uns wieder.
Wer hat’s gesagt?
28/10/2018
Das Motto für mein nächstes Buch?
Auf alle Fälle der Hinweis auf eine empfehlenswerte Ausstellung – noch bis 28. März 2019 im Linzer StifterHaus zu sehen: Bezwingung seiner selbst. Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter
Kuratoren: Hubert Lengauer, Christian Schacherreiter, Georg Wilbertz
Gestaltung: Peter Karlhuber, Gerhard Spring
Ausstellungsdauer: 20.9.2018 – 28.3.2019
Öffnungszeiten: täglich, außer Montag, 10 – 15 Uhr
Adalbert-Stifter-Institut / StifterHaus
Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz
www.stifter-haus.at
Wo liegt die Provinz? Ich behaupte: überall.
Am kommenden Donnerstag machen wir uns in St. Andrä auf die Suche nach einer Antwort – unterstützend lese ich aus meinen Büchern.
Musikalisch wird der Abend von der Musikschule Unteres Lavanttal gestaltet, unter der Leitung von Dir.-Stv. Walter Schildberger. Die Begrüßung spricht die Kulturreferentin StR.in Reinelde Kobold-Inthal – und das Ganze findet statt in der Kellerbar des Gasthofs Deutscher.
Veranstaltet wird die Lesung von der Stadtgemeinde St. Andrä, ich freu mich drauf, auch, weil ich noch nie im Lavanttal war. Passt perfekt in die letzten Tage meiner Klagenfurter Stadtschreiberei.
Wann: 25. Oktober 2018, Beginn 18.30 Uhr
Wo: Gasthof Deutscher, 9433 St. Andrä 54
… die vielleicht so leise gar nicht sein wird.
Im Rahmen der 1. Eferdinger Atelierreise – Freitag, 19. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr – präsentiert der Fotoklub K5 im Eferdinger Gastzimmer unter dem Motto „Lebendig“ seine neue Ausstellung.
Um 17 Uhr werde ich die Gunst der Stunde nutzen und mich frech mit neuen Texten zwischen Bildern, Gästen, Freundinnen und Freunden (und natürlich der Familie!) platzieren. Wein, Wasser und Brot (und vielleicht der eine oder andere ältere Text) sind bei der Hauslesung mit von der Partie.
Eintritt frei, kommt vorbei!
Und genießt den Tag:
Die Atelier-Reise ist mit acht Etappen, elf Ausstellungen und über 70 Kunstschaffenden eine großartige Sache.
(Alle Infos? Klick auf’s Bild!)
16. Oktober: Lesung in St. Willibald
13/10/2018
Als ich vor gut dreißig Jahren mit dem Motorrad unterwegs war, lag St. Willibald direkt an meiner „Hausstrecke“ (Eferding, Engelhartszell, Schärding Peuerbach, Waizenkirchen, Eferding).
Wie schön, jetzt wieder ein Stück der Strecke zurückzulegen und Halt zu machen – zwar nicht mit der hübschen Moto Guzzi … dafür mit dem Watschenmann (und den anderen Büchern) im Gepäck.
Im Rahmen der BVÖ-Aktion Geschichte in Geschichten lädt die Pfarrbibliothek (Willibald im Bücherwald) zu Lesung und Gespräch.
Musikalische Begleitung: Christine Roiter (Zither)
Wann: Dienstag, 16.10.2018, Beginn 19:30 Uhr
Wo: Öffentl. Pfarrbibliothek St. Willibald, Hauptstraße 32, 4762 St. Willibald
Klagenfurter Schattenmandl
09/10/2018

Nacht in Klagenfurt: Oben eifrig Fledermäuse. Unten still das Schattenmandl.
Nicht einmal einen ganzen Monat noch dauert meine Klagenfurter Stadtschreiberei. Am 31. Oktober werde ich meine Sachen packen, die kleine Wohnung im Europahaus räumen, zuerst nach Norden ziehen (Eferding) und dann nach Osten (zurück nach Wien).
Aber noch sind’s ein paar Tage, zwei fixe Text-Gwirks-Termine und frei vereinbarte, falls gewünscht.
Für die beiden fixen Termine darf ich mich temporär im Klagenfurter Robert Musil Museum niederlassen, vielen Dank für die Einladung! Dort gibt es die Literaturlounge und einen Rückzugsort für die konzentrierte Textarbeit. Am Montag, 8. Oktober, und am Dienstag, 30. Oktober, werde ich dort jeweils von von 15.30 bis 17 Uhr vor Ort sein und meine Unterstützung bei Textsorten aller Art anbieten.

Auch ohne Gwirx sehr zu empfehlen: Robert Musil Museum (Bahnhofstraße 50, Klagenfurt) / Bild: Kärnten.at
Wer zu diesen Terminen keine Zeit hat und/oder sich lieber zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort treffen will: Gerne! Mail schreiben, Vorschlag machen, ich freu mich.
Manchmal hilft das Kleckern nicht, da will geklotzt werden: Noch bis Ende 2018 ist mein preisgekrönter Roman Watschenmann Teil der großartigen Aktion Geschichte in Geschichten des Österreichischen Büchereiverbandes (BVÖ).

Alle öffentlichen und kombinierten Bibliotheken in allen österreichischen Bundesländern können an der Förderaktion teilnehmen, eine Mitgliedschaft beim BVÖ ist nicht erforderlich.
Das Angebot: Werden die Autor/innen der Aktion mit ihren Büchern (und es steht eine wunderbare Sammlung zur Auswahl) zu einer Lesung eingeladen, beträgt der Selbstbehalt der Veranstalter/innen nur 170 Euro. Das restliche Honorar übernimmt der BVÖ.
Seit Anfang 2018 habe ich in diesem Rahmen schon in mehreren Bibliotheken gelesen. Dabei hatte ich nicht nur den 1954 im Nachkriegs-Wien spielenden Watschenmann im Gepäck – sondern nach Absprache auch den dystopischen Erzählband Autolyse Wien.
Neben der klassischen Watschenmann-Lesung ergab sich so die Gelegenheit, verschiedene Genres (Roman, Erzählung) direkt zu vergleichen, sich über die Herangehensweise zu unterhalten und viele Fragen zu beantworten – Gespräche, die auch für mich sehr spannend waren.
Die Abwicklung mit dem BVÖ ist unkompliziert: Informationen zur Veranstaltungsförderung Geschichte in Geschichten.
Bei Interesse (ich würde mich freuen) schicken Sie mir ein E-Mail oder wenden sich bitte direkt an den Otto Müller Verlag.










