Home

Unterwegs mit Ninas Feuchtnasengang. (Bild: Nina Roth-Callies)

Sonnblick-Blick. (Bild: Nina Roth-Callies)

 

(c) Welt Museum Wien

Noch nicht gesehen? Ein Stück Alltag, aus der Sicht von Migrant/innen auf die Bühne gebracht von Karl Baratta und seinem Ensemble. Ich durfte mich mit einem Monolog an diesem intensiven Projekt beteiligen.

Dieses Woche im Weltmuseum Wien (Heldenplatz):

badluck reloaded

Theaterstück
Fr., 23. bis So., 25. November 2018, Beginn jeweils um 19 Uhr

SchauspielerInnen aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, dem Irak und Österreich spielen Szenen über Abschiebung, rassistische Hetze, Alltagsprobleme von Paaren, Deutschkurse, AMS-Situationen und Augustin Verkäufer. Und es werden Interviews von Asylverfahren nachgestellt, die zeigen, wie unverständlich die Entscheidungslogik ist, die in vielen Fällen zu Abschiebungen führt.

(c) Hamakom/Theater Nestroyhof

Mit: Laura Alexandrino, Alaedin Gamian, Mahsa Ghafari, Ahmad Hamyun Mohammad Eisa, Hayder Munshed, Ahmed Sabah, Alsaedi Karrar (Musik), Karl Baratta (Regie und Bühne), Thomas Bischof (Dramaturgie, Multimedia), Natascha Soufi (Co-Regie, Coaching), Karin Peschka (Textbeitrag)

Eine Koproduktion von badluck – Verein für darstellende Kunst von MigrantInnen und dem Theater Nestroyhof Hamakom.

Eintrittspreis € 19,- / ermäßigt um € 11,- (exkl. Museumseintritt)
Kulturpass-InhaberInnen haben freien Eintritt

Informationen auf Facebook und der Webseite des Weltmuseum Wien.

Die (wahrscheinlich) letzte Lesung in diesem Jahr führt mich ins Salzburgerland. Motto: Watschenmann bis Autolyse Wien. Roman, Erzählung, Text. Ich freu mich auf den  von der Bibliothek 3-Brüder organisierten Abend in Bruck an der Großglocknerstraße.

(c) Helga Tomasi/Bibliothek 3 Brüder

Wann: 21. November 2018, 19.30 Uhr
Wo: Schulzentrum Bruck, Raiffeisenstraße 18, 5671 Bruck/Großglocknerstraße

Ingrid Freitag, StR.in Reinelde Kobold-Inthal, ich und die drei Herren von der Musikschule Unteres Lavanttal (Bild: Dominik Brei)

Am 25. Oktober habe ich auf Einladung der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal im Gasthof Deutscher gelesen – schön war’s! Danke für die Aufmerksamkeit, das Interesse, die musikalische Begleitung (tolle Burschen!) und den Schnaps. Komme gern wieder.

Mit Pigmenten auf einer 27 Meter langen und 3,2 Meter breiten Leinwand gemalt und vor den hängenden Portraits und Zeichnungen am Boden in voller Größe aufgespannt.

ANGST hat kein Gegenteil. Sie ist eine Komplexität, eine Verschiebung, eine Bündelung. Sie ist die Konzentration von Verfehlungen. Was fehlt? Sicherheit, Zuversicht, Gewissheit, Genuss. Gelassenheit, Ruhe, Schutz, Gleichmut. Was fehlt? Das Leben an sich. Das Menschsein im besten Sinn. Anerkennung der Existenz. Was fehlt? Ein Zuhause mit Wänden. Ein eigenes Heim. Der Seele und des Körpers wegen. Was fehlt? Die Möglichkeit, das Haupt zu senken. Die Augen zu schließen. Zu träumen. Den Geist, das Wachsame ruhen zu lassen. Weil würdig eingebettet im Herz der Gemeinsamkeit. Das alles und mehr: fehlt. Angst ist eine Entkleidung. Sie tastet an das Unantastbare, reißt es zu Boden, schmettert es in Stücke, steckt in Splittern fest über die Zeiten hinweg. Der Blick in die Geschichte bleibt Gegenwart.

(Portraits von Oskar Stocker, Zeichnungen von Luis Rivera. Der kurze Katalogtext ist mein kleiner Beitrag.)

Ein Abschiedsgruß: Blätter aus dem Klagenfurter Kleinmayer-Gartl

Schön war’s und intensiv auf eine gute Art: Mit der Klagenfurter Stadtschreiberei hat Ende Oktober auch mein Bachmannpreis-Abenteuer ein Ende gefunden. Die Bilanz ist halb gezogen; berührt hat mich vieles, gefallen noch mehr, auch die Nähe zu Ljubljana – und nicht nur das Theatercafé wird mir fehlen.

Danke Euch allen, wir sehen uns wieder.

Wer hat’s gesagt?

28/10/2018

Adalbert Stifter gibt die Richtung vor.

Das Motto für mein nächstes Buch? 

Auf alle Fälle der Hinweis auf eine empfehlenswerte Ausstellung – noch bis 28. März 2019 im Linzer StifterHaus zu sehen: Bezwingung seiner selbst. Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter

Kuratoren: Hubert Lengauer, Christian Schacherreiter, Georg Wilbertz
Gestaltung: Peter Karlhuber, Gerhard Spring

Ausstellungsdauer: 20.9.2018 – 28.3.2019
Öffnungszeiten: täglich, außer Montag, 10 – 15 Uhr

Adalbert-Stifter-Institut / StifterHaus
Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz
www.stifter-haus.at

Wo liegt die Provinz? Ich behaupte: überall.

Am kommenden Donnerstag machen wir uns in St. Andrä auf die Suche nach einer Antwort – unterstützend lese ich aus meinen Büchern. Musikalisch wird der Abend von der Musikschule Unteres Lavanttal gestaltet, unter der Leitung von Dir.-Stv. Walter Schildberger. Die Begrüßung spricht die Kulturreferentin StR.in Reinelde Kobold-Inthal – und das Ganze findet statt in der Kellerbar des Gasthofs Deutscher.

Veranstaltet wird die Lesung von der Stadtgemeinde St. Andrä, ich freu mich drauf, auch, weil ich noch nie im Lavanttal war. Passt perfekt in die letzten Tage meiner Klagenfurter Stadtschreiberei.

Wann: 25. Oktober 2018, Beginn 18.30 Uhr
Wo: Gasthof Deutscher, 9433 St. Andrä 54

 

… die vielleicht so leise gar nicht sein wird.

Im Rahmen der 1. Eferdinger AtelierreiseFreitag, 19. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr – präsentiert der Fotoklub K5 im Eferdinger Gastzimmer unter dem Motto „Lebendig“ seine neue Ausstellung.

gz_lebendig

So schön ist unser Eferdinger Gastzimmer (Bild: Markus Ecker)

Um 17 Uhr werde ich die Gunst der Stunde nutzen und mich frech mit neuen Texten zwischen Bildern, Gästen, Freundinnen und Freunden (und natürlich der Familie!) platzieren. Wein, Wasser und Brot (und vielleicht der eine oder andere ältere Text) sind bei der Hauslesung mit von der Partie.

Eintritt frei, kommt vorbei!

Und genießt den Tag:

Die Atelier-Reise ist mit acht Etappen, elf Ausstellungen und über 70 Kunstschaffenden eine großartige Sache.

(Alle Infos? Klick auf’s Bild!)

 

Als ich vor gut dreißig Jahren mit dem Motorrad unterwegs war, lag St. Willibald direkt an meiner „Hausstrecke“ (Eferding, Engelhartszell, Schärding  Peuerbach, Waizenkirchen, Eferding).

Wie schön, jetzt wieder ein Stück der Strecke zurückzulegen und Halt zu machen – zwar nicht mit der hübschen Moto Guzzi … dafür mit dem Watschenmann (und den anderen Büchern) im Gepäck.

 

Im Rahmen der BVÖ-Aktion Geschichte in Geschichten lädt die Pfarrbibliothek (Willibald im Bücherwald) zu Lesung und Gespräch.

Musikalische Begleitung: Christine Roiter (Zither)

Wann: Dienstag, 16.10.2018, Beginn 19:30 Uhr
Wo: Öffentl. Pfarrbibliothek St. Willibald, Hauptstraße 32, 4762 St. Willibald