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Rezension von Sebastian Gilli, Der Standard, 18./19. April 2015

„Den Kriegswurm freilegen und Aggressionsabbau durch Spiegelung. Karin Peschka spürt in ihrem vielschichtigen und bemerkenswerten Romanerstling „Watschenmann“ menschlichen Schicksalen im Wien der Nachkriegszeit nach.“ (… zur Rezension auf derstandard.at)

zieht regen über’s land, steigt in furchen
schrägt in kurven in wellen in kleinen gewässern
apriliert wind, verbrist sich, zupft
an dächern, an schindeln
schiebt seine luft, seine luftigen finger
will lösen und heben und lupfen und fahren
will stöbern
getobtes getöse
frustiges jagen
dem heurund das fell abgezogen
weiße gespenster losgelassen
flattern sich hoch mitten im acker
graue straße glänzt den himmel herab

the austrian writer talks to us about her debut novel, recounting tales from a troubling past, the lessons we can learn from them and the beauty of vienna.

read the whole story on Wearona.

Da mich das Kunsthaus Muerz zu einer Lesung eingeladen hat, werde ich bald wieder auf einer meiner Lieblingszugstrecken unterwegs sein: über den Semmering, mit der Nase am Fenster.

Ich freu‘ mich auf beides sehr: die Zugfahrt und die Lesung.

Wann und wo: Montag, 13. April 2015, 19.00 Uhr – Kunsthaus Muerz

 

„Zum Kuckuck“ heißt das Café in der Linzerstraße in Amstetten, das früher auch ein Plattenladen war. Geblieben ist die Liebe zur Musik und die Offenheit für Kultur generell.

Ich freue mich sehr, vom Kulturhof Amstetten zu einer Lesung eingeladen worden zu sein, die am 12. März 2015 im Kinosaal des Café Zum Kuckuck stattfinden wird.

Beginn: 19:30 h

Was für ein wunderbares Geschenk! Sprachlos für den Moment – aber viel Zeit für Sprache bekommen.

Canetti-Stipendien an Peschka, Raninowich, Petricek, Wisser

Danke der Jury!

lesung_peschka_museum

Café Museum

Heute war ich eingeladen, in Innsbruck zu lesen, im Literaturhaus am Inn, am Abend eines schönen Tages, mit Spaziergang durch den Winterwald zur Hungerburg, mit der Nordkettenbahn zur Seegrube, Sonne, Schnee, Kaspressknödelsuppe … und schließlich ausgeruht und gut durchgelüftet zur Lesung.

Durch den Winterwald zur Innsbrucker Hungerburg.

Durch den Winterwald zur Innsbrucker Hungerburg.

Pefekt moderiert von Joe Rabl, wunderbar organisiert von Verena Gollner, technisch betreut von David Winkler-Ebner: Vielen Dank!

Und zum Schluss noch beim Griechen ums Eck ein spontanes kleines Zitherkonzert mit Roland Jordan.

Einfach perfekt.

Danke der Jury!

“Konfliktzonen – Kriegsfolgen” war das Thema der heutigen Lesung von Ljuba Arnautovic und mir im StiferHaus Linz. Ljuba, die 2014 mit dem Exil-Literaturpreis ausgezeichnet wurde und eine wunderbare Autorin ist, hat ihren Siegertext (“Es dürfen Ersatzstoffe verwendet werden”) gelesen. Ich las wieder aus dem “Watschenmann”.

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Moderiert wurde der Abend von Anton Thuswaldner, der recht kurzfristig für den erkrankten Günter Kaindlstorfer eingesprungen ist.

Danke an Regina Pintar und dem StifterHaus-Team für den schönen Abend!

Vom 9. bis 11. Januar 2015 fand der Irseer Pegasus statt, ein u.a. von der Schwabenakademie Irsee und dem Verband deutscher Schriftsteller organisierter Autorenworkshop, an dem ich heuer teilnehmen konnte. Intensive Tage, konstruktive Rückmeldungen, wundervolle Gespräche mit sehr spannenden, liebenswerten Menschen: Ich kann jedem und jeder Schreibenden nur dazu raten, sich für den Irseer Pegasus 2016 zu bewerben. Zahlt sich aus.

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Traditionsgemäß vergeben Jury und Autorenkollegium je einen Preis. Heuer erhielten verdientermaßen die Salzburgerin Birgit Birnbacher für „aber wir“ den Autorenpreis und Ulrich Effenhauser (Bad Kötzting) für „Der Auftrag“ den Preis der Jury – zwei von beeindruckend vielen sehr guten Prosa- und Lyriktexten des Bewerbes.

War mir eine große Freude.