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Was bitte ist ein Kunstlabor? Eine wunderbare Aktion: vom 27. bis 29. Mai waren über 450 Schüler/innen gemeinsam mit über 31 Künstler/innen und unterstützt von 65 Pädagog/innen im Eferdinger Kunstlabor aktiv: Vom Graffiti über das Gestalten einer Radiosendung und Specksteinschnitzen, Auquarell, Druck, Akrobatik, Trommeln, Bodypainting … und und und … bis zur Schreibwerkstatt. Klingt nach Trubel, war auch Trubel und so soll’s sein.

Wer sich auf eine Schreibwerkstatt mit mir einlässt, bekommt es mit dem Ohmmmm-Frosch zu tun.

In unserer kleinen, feinen Runde hingegen war es oft sehr ruhig: Immer dann, wenn sich die vier jungen Damen und der eine junge Herr (alle 13 bzw. 14 Jahre alt) in ihre Geschichten versenkten. Dazwischen wurde geschaut und gesprochen, geraten und gesucht, waren wir zum Blütensammeln draußen, haben beobachtet, wie Menschen einen Raum betreten, gemeinsam überlegt und uns gegenseitig sehr aufmerksam zugehört.

Am zweiten Tag begaben wir uns auf die Heldenreise nach dem Konzept des US-Amerikanischen Drehbuchautors Christopher Vogler. Am Ende des dritten von drei intensiven Vormittagen waren fünf spannende Helden und Heldinnen unterwegs zu ihren Abenteuern, darunter eine Katze, denn nicht nur Zweibeiner stellen sich schwierigen Herausforderungen. So unterschiedlich wie die fünf Schüler/innen werden auch deren Geschichten: Fantasy, Thriller, Märchenhaftes, heftig bis zurückgenommen, überschwänglich und reduziert, langsam, mit Rückschau, mit Humor, mit starken Bildern … Hoffentlich werden sie daran weiterarbeiten. (Ich steh, wie versprochen, bereit für’s Lektorat!) Den Rest des Beitrags lesen »

Bucharest International Poetry Festival 2019

Heute früh angekommen, es regnet in Strömen, gleich werde ich mir Gummistiefel besorgen und zu den Lesungen schwimmen – durch mir noch fremde Straßen. Morgen komme ich hoffentlich trockenen Fußes zu meiner eigenen. Und am Freitag lausche ich (u.a.) dem Kollegen aus Österreich: Robert Prosser tritt auf.

Freu mich sehr, hier zu sein, beim Bucharest International Poetry Festival.

Also keine Prosa im Handgepäck, sondern (scheue?) Lyrik. Mehr Infos dazu bald. (Die nasse Stadt lockt.)

 

 

 

Kamera: Liesa Kovacs, Miae Son und Johannes Hammel
Schnitt: Liesa Kovacs

Mein Glück mit dem Watschenmann. Was es bedeutet, den eigenen Romanfiguren auf der Bühne zu begegnen

Die nächsten Aufführungen in der Volkstheater Spielstätte Volx Margareten:

  • DO 28. Februar 2019, 20 Uhr
  • MO 4. März 2019, 20.00 Uhr
  • MI 6. März 2019, 20.00 Uhr

<3


Die Schweizer Lektorin und Literaturvermittlerin Alice Grünfelder hat einen überaus genauen Blick in Autolyse Wien geworfen und den Erzählband in ihrem Blog Literaturfelder besprochen.

Mich freut diese Besprechung sehr. Nicht nur, aber auch, weil am Ende folgender Absatz steht:

„Ich habe in meinen Texten den Hang zum Dunklen, mich interessieren Grenzerfahrungen“, sagt Karin Peschka in einem Interview. Das ist aber nicht alles, warum nur habe ich beim Lesen das Gefühl, die Autorin will dem Dunkel etwas Licht abringen?

Danke vielmals!

wat_u

Von Frau Arnautovic entdeckt, fotografiert und mir geschickt: Danke, Ljuba!

Bisserl laut, bisserl unbeholfen, aber von Herzen.

Liebe Preisträgerinnen, liebe Jurorinnen, liebe Teilnehmerinnen am Junior-Bachmannpreis und liebes Publikum. Eine Botschaft wie diese ist natürlich einseitig, aber es ist eine Botschaft, nicht nur, was den Inhalt betrifft. Es geht immer auch um das Spiel mit Konventionen und Pflichten und Anforderungen.

In diesem Sinn: Nichts muss, nicht alles kann, vieles darf und noch mehr soll sein.

Das wusste ich nicht als Jugendliche, als Hauptschülerin, oder später, in der Handelsakademie, als ich versuchte, Gedanken lyrisch in Reime zu formen, ein Versmaß einzuhalten, durch prosaische Sätze eine besondere Tiefe zu erreichen. Den Rest des Beitrags lesen »

Kombo Kosmopolit XI präsentierte am 13. Juni 2018 im Literaturhaus Wien: Blaue Blumen, blaue Stunden. 

Combo_2018

Santiago Giralt, Birgit Weilguny (Dolmetschung), ich, Robert Rosser (Moderation) / Bildquelle: Brigitte Burgmann

(c) Der Standard / Lukas Friesenbichler (Foto), Magdalena Rawicka (Set-Design)

Dieser schöne Krug steht in unserem Wohnzimmer, in einem Regal über dem Esstisch. Normalerweise, denn im Moment ist er auswärts – in den Redaktionsräumen der Tageszeitung Der Standard, wo er in Szene gesetzt wurde. Bald hole ich ihn wieder heim.

Seine Geschichte kann man im Standard nachlesen: Der persische Krug oder Nachrichten aus Teheran – aus der Reihe Urlaubssouvenirs.

Allerdings: Es war kein Urlaub, der mich bis nach Teheran geführt hat. Sondern ich war im Oktober 2015 auf Einladung des Österreichischen Kulturforums im Iran, eine kurze, aber wunderbare Reise.

Viel gesehen, viel erlebt, tausend Bilder. Einige davon sieht man hier: Mein Teheran.

Rauriser Kleinode

12/04/2018

© David Sailer IMAGES

© David Sailer IMAGES

Die Rauriser Literaturtage sind vorüber – vielen Dank an Ines Schütz und Manfred Mittermayer, außerdem Herbert Mayer und Katharina Klingler für die Organisation. Es gab viele freundliche Begegnungen, nicht nur, aber auch mit Autorinnen und Autoren. Das Programm war dicht, innig und großartig – wer sich die wunderbare Fotostrecke zu den einzelnen Tagen von David Sailer ansieht, der weiß, was ich meine.

Ich verabschiede mich hiermit auch von „meiner“ Rauriser Schreibgruppe, die Arbeit mit Euch war auch für mich sehr lehrreich, Eure Freundlichkeit und Offenheit ein Geschenk! Auf drehpunktkultur.at schreiben Sara de Pellegrin und Vera Essl über unsere Matinee am Sonntag unter der Überschrift Es gibt keine kleinen Texte:

„Dass diese gegenseitige Sympathie zu einer guten Zusammenarbeit und tollen Ergebnissen führte, zeigte die Qualität der Texte. Viele zeichneten sich durch poetische Momente aus, die beinahe lyrisch anmuteten. Die verschiedenen Stile sorgten für eine Mischung aus traurigen, ernsten, sachlichen, satirischen, ironischen und humoristischen Texten, die durch ihre Kombination aus Biographischem und Fiktionalem berührten.“

Dem kann ich mich nur anschließen. Auf bald!

Am 24. Jänner 2018 durfte ich im RadioKulturhaus Wien die Rede anlässlich der Preisverleihung für Radioproduktionen, die sich im Sinne der Erwachsenenbildung besonders ausgezeichnet haben. Der Radiopreis der Österreichischen Erwachsenenbildung wird seit 1998 unter dem Vorsitz des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen vergeben. Die Rede für diesen Anlass zu schreiben, war mir eine große Freude.

Nachzulesen ist sie hier, im Magazin für Erwachsenenbildung der Österreichischen Volkshochschulen.