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Die "Alpha-Blumen" ...

Die „Alpha-Blumen“, fast zu groß für unsere Wohnung.

… über die Verleihung des Literaturpreis Alpha 2015 für „Watschenmann“. Was für eine Freude!

Mein Dank gilt der Alpha-Fachjury mit Paulus Hochgatterer, Gabriele Madeja, Ernst Molden und Christian Jahl, außerdem natürlich Dietmar Hoschers Casinos Austria-Team rund um Thorsten Leitgeb für die Ausrichtung von Preis & Gala. Die Laudatio von Paulus Hochgatterer ist wunderschön und bestärkt mich sehr. Auf der Presseseite der Casinos Austria finden sich noch weitere Informationen und Bilder.

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Lesung am 12. November 2015: Evangelisches Gemeindezentrum Eferding

Lesen in meiner Heimatstadt ist immer etwas Besonderes – diesmal eingeladen vom Evangelischen Gemeindezentrum in Kooperation mit der Stadtbücherei Eferding (Beginn: 19.00 Uhr, Ort: Evangelisches Gemeindezentrum, Schaumburgerstraße 17, 4070 Eferding)

Was ich lesen werde? Sicher einen Auszug aus dem „Watschenmann“. Ganz sicher – und quasi eine Premiere, ein Experiment – einen Auszug aus „FanniPold“, dem Roman, an dem ich gerade arbeite. Die Brücke dazwischen? Lyrik oder Text/Bilder aus Teheran? Sieht danach aus, als werde ich mich selbst überraschen. ginko_wien

Financial Tribune (Iran, Sunday, November 1, 2015): „Tehran’s Book City Institute recently hosted Austrian writer Karin Peschka to shed light on modern Austrian literature. The session focused on a review of Peschka’s acclaimed novel ‘Watschenmann’ and was attended by Ali-Asghar Haddad, Persian translator of German literature, Novin Lambert, Austrian literary figure and Ali-Asghar Mohammadkhani, cultural deputy of Book City Institute, Mehr News Agency reported.“ (Read the whole article.)

Mein Teheran

27/10/2015

Zurück aus Teheran, wo ich auf Einladung des Österreichischen Kulturforums eine Woche verbringen durfte. Ein Text wird folgen, noch bin ich fast sprachlos ob der vielen, vielen Bilder, Gespräche, Gerüche, Geräusche und Begegnungen. Mein „Watschenmann“ hat mich hierher gebracht. Wer hätte das gedacht.

Herr Abbasi

Vor dem „Grünen Palast“ in Teheran. Herr Abbasi arbeitet für das ÖKF, als Fahrer und Fremdenführer.

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Das Österreichische Kulturforum Teheran hat mich eingeladen, im Rahmen der „Österreich liest“-Woche in den Iran zu reisen. Was für ein wunderbares Abenteuer! Ich freue mich sehr, auf Menschen und Orte, auf ganz neue Begegnungen und natürlich die Lesungen. Fix sind bisher diese:

19. Oktober ab 10:30 h: Uni Beheshti, Fakultät für deutsche Sprache

19. Oktober ab 20:00 h: ÖKF, Literaturabend

20. Oktober ab 16:30 h: Book City

Ich Glückskind!

jederzeit

02/10/2015

(c) Bild aus der Serie "eingesperrt - never forget", Oskar Stocker, Ölfarbe auf Abfallkarton, 2015

(c) Bild aus der Serie „eingesperrt – never forget“, Oskar Stocker, Ölfarbe auf Abfallkarton, 2015

wenn nun der schatten über dein gesicht fällt? sich an deine wangen heftet, ihr fett aufsaugt, jede farbe löscht. sich vertieft in den ringen unter deinen augen, die brachliegen wie ein feld, vergessen und verdorrt.

wenn keine zeit bleibt, dinge zu ordnen, verfügungen zu treffen oder gar: koffer zu packen.

wenn dein denken beschließt, kein denken mehr zu sein, sondern ein wirren, ein jagen von sinn zu nichtsinn, von funkeln zu glimmen zu erlöschen zu nichts.

wenn man dir dein haus nimmt, dich aus deiner stube zerrt. beim kamin steht noch das glas mit dem roten wein. lange hast du gesucht nach diesem jahrgang, degustiert und geschlürft, gespuckt. geprüft hast du die schlieren am glas, kathedralen, sagtest du, siehst du, riechst du, wie fruchtig, wie alt und samtig. noch steht das glas beim kamin. und was, doch was? wenn dir nichts mehr gehört, weder glas noch kamin noch haus noch das recht, das haus zu betreten.

wenn die straße alles ist, das bleibt und nicht vergeht. was, wenn sie als einzige gewissheit besteht neben nacht und tag und wieder nacht, neben der leere, die kommt und herrscht, sich ausbreitend, einnistend, dehnend und schrumpfend gleichzeitig im bauch im kopf in der seele. im all.

und deine bildung, auf die du viel hältst: wenn sie nichts mehr zählt. dich nichts berechtigt, nichts befähigt, nichts versichert, nichts ernährt.

was dann?

nimm, heißt es, frag nicht. nimm was du kriegst. sei dankbar, sei leise, sei die demut. sei unsichtbar in dem winkel, der dir zugeteilt wird. sei froh, dass du ihn hast. sein wert ist größer als der deine. ein wurm bist du, weniger. ein unglück unter fremden blicken. hochmut wuchert über deinen leib, verdorrt dir den mund.

du glaubst, du bist gefeit? niemand ist gefeit. niemand ist sicher. niemals. der nächste, der geht. die nächste, die fällt, bist du.

(textbeitrag zum ausstellungs-katalog für oskar stockers projekt: „eingesperrt – never forget“. zu sehen in der grazer schell collection bis ende 2015)

Any time

02/10/2015

What to do when shadow falls upon your face? Attaches itself to your cheeks, sucks out your fat, extinguishes every color. Digs into the rings under your eyes which lie fallow like a field, forgotten and withered. When there is no time left to put things in order, to make provisions or even: to pack bags. When your thoughts decide to no longer be thoughts, but rather are tangled, jumping from sense to nonsense, from sparks to glimmering to going out to nothing.  Den Rest des Beitrags lesen »

Kürzestprosa, jawohl! Erschienen soeben im Klartext Verlag als schönes Ergebnis des Wettbewerbes „Geschichten zum Mitnehmen“, den der Verlag im Herbst 2014 gemeinsam mit dem Literaturbüro Ruhr und der Funke Mediengruppe ausgeschrieben hatte. Zwei der kleinen Texte („Traktor„, „Am Morgen, am Pier“) sind von mir. Dank an die Herausgeber/innen: Gerd Herholz, Verena Geiger, Jens Dirksen, Ulli Langenbrinck.

"Die Sachensucherin" - Klartext Verlag, 2015

(Mein Kürzestprosatext „Traktor“ ist Text des Monats August des Literaturbüros Ruhr.) „Ich kann, sagte der Bauer, die Straße so verdrecken, wie ich möchte. Du kannst, sagte der Polizist und schob dabei die Kappe nach hinten, wischte sich den Schweiß von der Stirn, du kannst das nur, wenn du den Dreck wieder wegmachst. Und zwar gleich, sagte der Bauer, lachte und stieg hinauf die zwei Metallstufen seines Traktors, während – von weit hinten – ein Raunen anhob und im nächsten Moment zu einer Frau wurde, auf einem Motorrad mit breiten Reifen, und nichts nutzte das.“ (Weiterlesen? Hier steht der ganze Text.)

Gemaltes Gegenüber

24/07/2015

Mit Michael Hedwig verbindet mich ein umfangreiches Portfolio gemeinsamer Projekte (Peschka_Hedwig_2015). Da dem „Sterntaler“ somit wieder etwas Gebundenes folgen könnte, kleiner und handlicher, sind wir auf der Suche nach einem Verlag, der sich für unsere Bild-Text-Bild-Projekte interessiert. Projekte wie „Watschenmann-Schwärzungen/Ergänzung„, „BIteLDxt/TEbiXTld-Dialog“ oder „Tagwerk & Nachtarbeit“, hier ein Auszug aus der zwölfteiligen Serie:

(c) Michael Hedwig, 2014

Michael Hedwig, Nr. 12 aus der Serie „Tagwerk & Nachtarbeit – 12 Radierungen zu Texten von Karin Peschka“ (Zerkall Kupferdruckkarton, 250g, 27 x 38 cm), 2014

fuenfzehnviervierzehn

was nacktes. oder? getickte nacht zerteilt. in den büschen rascheln die vögel im schlaf. nicht die blätter: die vögel. oder katzen. könnten auch
ratten sein.

was stehst du am fenster? wieso greift nichts
nach mir, wieso ist oben, im hofdächergeviert,
der himmel bleidunkles anthrazit? gekipptes gebirge aus schwarzer schattierung, verkehrt lockt der gipfel. schauen muss ich, schauen.

das versteht doch kein mensch.

farbtupfer husten, hupen.

was nacktes? sicher.

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